Arbeitswelt Diversity Check: Potenziale vielfältiger Belegschaften nutzen - Industrie.de

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Diversity Check: Potenziale vielfältiger Belegschaften nutzen

Die neue Onlineplattform des IFAA soll dabei helfen, Potenziale einer vielfältigen Belegschaft zu erkennen und zu nutzen. Foto: Photocreo Bednarek – Fotolia
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Das Onlineinstrument „INQA-Check Diversity“ des Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft (IFAA) richtet sich primär an KMUs: Diese sollen befähigt werden, die Stärken einer „bunten“ Belegschaft besser zu nutzen. Dazu wird der aktuelle Umgang mit Diversity analysiert, um dann mit Hilfe bereitgestellter Informationen mögliche Verbesserungsmaßnahmen zu identifizieren.
Ergebnisse einer Studie der Europäischen Kommission zeigen, dass KMUs die Potenziale vielfältiger Belegschaften anerkennen, jedoch Diversity Management in der betrieblichen Praxis nur selten strukturiert umgesetzt ist. Es fehlt also nicht am Willen, sondern an praxisnaher Handlungshilfe. Hier setzt der „INQA-Check Diversity“ an und klärt kleine und mittlere Unternehmen im Umgang mit Diversity und Chancengleichheit auf. Darüber hinaus kann der Check dazu dienen, relevante Unternehmensprozesse zu überprüfen und sichtbar zu machen. Hierdurch können bisher wenig genutzte oder unbekannte Möglichkeiten personaler Vielfalt im Unternehmen erfasst und positive Veränderungsmöglichkeiten angestoßen werden.
Diversity als Wettbewerbsvorteil
Konkret gibt das Instrument Hinweise zur Ansprache, Rekrutierung und Integration von potenziellen Arbeitskräften wie beispielsweise Menschen mit Migrationshintergrund, mit Behinderung, älteren Menschen, Hochsensiblen oder auch Geflüchteten. Das Management und der gezielte Einbezug vielfältiger Belegschaften können auch dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zu steigern – denn diese schaffen mehr Möglichkeiten zur Erschließung neuer Märkte, beleben die Innovationskraft, können zur Mitarbeiterzufriedenheit beitragen und damit die Kosten für Fluktuation und Einarbeitung verringern.
Die Entwicklung des Instruments entsteht in Kooperation mit vier weiteren Projektpartnern sowie zahlreichen Unternehmenspartnern und wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert. Die Laufzeit des Gesamtprojekts ist für den Zeitraum vom 01.09.2016 – 31.08.2019 geplant.
Christine Molketin ist Inhaberin der Agentur Moltekin PR.
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