Auftragseingänge Maschinenbau im Juli 2017: Das Wachstum hält an

Maschinenbau

Auftragseingänge Juli 2017: Das Wachstum hält an

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Die aktuellen Zahlen des VDMA belegen: Im Juli 2017 konnten die Auftragseingänge der Maschinenbauer kräftig zulegen. Foto: Industrieblick – Fotolia
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Die Entwicklung der Auftragseingänge im gesamtdeutschen Maschinenbau fiel auch im Juli erfreulich aus: Insgesamt konnten die Bestellungen im Vergleich zum Vorjahr einen gut zweistelligen Zuwachs verbuchen, wie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) bekannt gibt. Auch Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen vermelden ein solides Wachstum.

„Die Nachfrage aus den Euro-Partnerländern konnte die hohe Drehzahl der vergangenen Monate zwar nicht ganz halten, doch dafür kam reichlich Schwung aus den Nicht-Euroländern“, kommentiert VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers das Plus von 9 % aus dem Ausland. Besonders erfreulich sei, dass die Bestellungen mit plus 10 % aus dem Inland wieder kräftig zulegen konnten. Hier hätte es in den vergangenen Monaten oft an Dynamik gemangelt.

Im Dreimonatsvergleich Mai bis Juli 2017 erreichten die Auftragseingänge im deutschen Maschinenbau einen Zuwachs von real 9 %. Die Euroländer kamen auf ein Plus von 8 %, die Nicht-Euroländer auf ein Plus von 13 %. Das Inland wies ein Wachstum von 4 % auf, das Auslands-Auftragsvolumen wuchs um 12 %.

Maschinenbau NRW: Guter Start ins zweite Halbjahr

Der Auftragseingang des nordrhein-westfälischen Maschinenbaus verzeichnete im Juli 2017 ein Gesamt-Plus von 9 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Inlandsnachfrage stieg dabei um 2 %, das Auslandsgeschäft um 13 %.

Der Dreimonatsvergleich Mai bis Juli 2017 zeigt ein Plus von 11 % zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum – bei den Inlandsaufträgen gab es eine Veränderung um ein Prozent nach oben, bei den Auslandsaufträgen betrug das Plus insgesamt 17 %. Die Nachfrage aus dem Euro-Raum verzeichnete dabei zwar ein Minus von 2 %, die Aufträge aus dem Nicht-EU-Ausland zogen demgegenüber aber um 27 % an.

„Nach sehr schlechten Werten im letzten Jahr im Nicht-Euro-Raum ist es erfreulich, dass die Werte sich nun durch die starken Zuwächse dem normalen Niveau wieder nähern“, erklärt Hans-Jürgen Alt. „Wir freuen uns, dass sich die positive Entwicklung der Auftragseingänge der letzten Monate auch mit dem Start ins neue Halbjahr fortsetzt. Alle Indikatoren wie zum Beispiel der Ifo-Geschäftsklimaindex, die Export- und Beschäftigtenerwartungen zeigen nach oben. Die Kapazitätsauslastung liegt seit 3,5 Jahren mit 87,7 % erstmals wieder oberhalb des langjährigen Mittelwertes.“

Auftragseingänge in BaWü mit 16 % im Plus

Der Auftragseingang im baden-württembergischen Maschinen- und Anlagenbau erzielte im Juli ein Plus von 16 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Sowohl das Inlands- als auch das Auslandsgeschäft trugen mit zweistelligen Zuwachsraten von 19 bzw. 14 % zu diesem Ergebnis bei: Das Juli-Ergebnis ist somit eine eindrucksvolle Bestätigung der Entwicklung der letzten Monate. Im gesamten Zeitraum Januar bis Juli 2017 waren die Auftragseingänge um 11 % gegenüber dem Vorjahr gewachsen.

„Der Zuwachs im Juli bestätigt die gute Stimmung im Land. Besonders erfreulich ist, dass die Bestellungen aus dem Inland wieder kräftig zugelegt haben. Hier hatte es in den vergangenen Monaten oft an Dynamik gemangelt“, so Dr. Dietrich Birk, Geschäftsführer des VDMA Baden-Württemberg.

Holger Paul ist Leiter Kommunikation und Pressesprecher beim Verein Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA).

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