Digitale Transformation: Fünf Tipps für den Einstieg

Digitale Transformation

Fünf Schritte für den Einstieg

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Viele Manager wissen nicht, wo sie starten sollen und können daher auch keinen Kurs für die Digitalisierung bestimmen. Foto: Coloures-Pic – Fotolia
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Die meisten Führungskräfte dürften wissen, wie essenziell die Digitale Transformation für die Zukunft ihres Unternehmens ist – und dennoch bleiben sie oft untätig, denn sie wissen einfach nicht, wo sie ansetzen sollen. Der Softwareentwickler und IT-Dienstleister Dell EMC empfiehlt für den Einstieg in die Digitalisierung eine Vorgehensweise in fünf Schritten.

Angesichts der gigantischen Aufgabe, die nicht nur technologischer Art (Modernisierung der IT), sondern auch organisatorischer (interdisziplinäre Zusammenarbeit) und kultureller (Wille zur Innovation) Natur ist, verzweifeln die meisten Führungskräfte; sie wissen einfach nicht, womit sie bei der Digitalen Transformation starten sollen.

Dabei wird es höchste Zeit: Drei Viertel von ihnen sehen ihr Unternehmen durch digitale Start-ups massiv bedroht, und fast die Hälfte macht sich ernsthafte Sorgen darüber, ob ihr Unternehmen in naher Zukunft überhaupt noch existieren wird. Das verrät der aktuelle Digital Transformation Index von Dell EMC (am Ende des Artikels verlinkt), der lediglich 5 % aller Unternehmen als Digital Leaders einstuft.

Um zu diesen Digitalisierungs-Vorreitern aufzuschließen, können folgende Tipps einen Anfang darstellen:

1. Auf die Kunden fokussieren

Die Erwartungen von Kunden sind eigentlich sehr genau voraussehbar: Sie schätzen vor allem Verfügbarkeit, Flexibilität und Effizienz, wenn es um Services, Daten oder Inhalte geht. Führungskräfte wissen das, setzen dieses Wissen aber nicht immer um. Sie berücksichtigen die Anforderungen ihrer Kunden nicht (vor allem bei hochwertigen Gütern und Dienstleistungen) bzw. treiben die entsprechende Innovation zu wenig voran. Gerade hier sind aber die größeren Margen zu erzielen.

Egal, wie man es dreht und wendet: Kunden sind die Treiber der Digitalen Transformation; die Art und Weise, wie Unternehmen auf sie zugehen, wird in Zukunft maßgeblich über ihren Erfolg entscheiden.

2. Moderne Analyse- und Erfassungsverfahren nutzen

Die Digitalisierung ist von A bis Z datengetrieben. Obwohl Business Analytics und ausgeklügelte Datenerfassungsmethoden heute problemlos verfügbar sind, nutzen laut Digital Transformation Index 72 % der Unternehmen diese Verfahren nicht, um die Anforderungen und das Verhalten ihrer Kunden zu prognostizieren. Auch hier sind sich Unternehmen durchaus bewusst, wie fahrlässig – und damit risikoreich – sie agieren: 64 % von ihnen nehmen an, dass sie Wettbewerbsvorteile kontinuierlich an die Konkurrenz verlieren, wenn sie Echtzeit-Analyseergebnisse ignorieren, die sie für wichtige Business-Entscheidungen nutzen könnten.

3. Agile Innovation ausbauen

Die meisten Führungskräfte sehen zwar ein, dass agile Innovation eines der wichtigsten Attribute der Digitalen Transformation ist – trotzdem schaffen es 70 % der globalen Unternehmen nicht, dieses Ziel umzusetzen: Vor allem Budgetkürzungen bei der Software- und Applikationsentwicklung sowie die damit einhergehende Verlängerung der Markteinführungszeit bremsen sie hier abrupt aus. Auch hier sind ein härterer Wettbewerb und der Verlust von Marktanteilen die potenziellen Folgen.

4. Erkenntnisse umsetzen

Nur 39 % der Führungskräfte, die die Digitale Transformation als notwendig erachten, konnten laut verlinkter Dell-Studie die Implementierung innovativer digitaler Prozesse in ihren Unternehmen feststellen. Die Angleichung der Business-Strategie an die Erkenntnisse der Entscheider und die Ziele der Unternehmenslenker darf aber kein Lippenbekenntnis bleiben – sondern sie ist unbedingt notwendig, um die Digitale Transformation erfolgreich zu realisieren.

5. Budgets intelligent verteilen

Ein Drittel der Unternehmen beklagt zu geringe Budgets für die Digitale Transformation. Dabei mangelt es gar nicht am Geld – die meisten Unternehmen, die sich mit der Digitalisierung ernsthaft auseinandersetzen, sind (noch) hochprofitabel. Das Problem ist vielmehr die falsche Zuteilung von Budgets, nicht selten durch das mangelnde Wissen oder Engagement der Führungsetagen verursacht. In diesem Fall müssen die Bereichsleiter im Unternehmen zusammenarbeiten und den Entscheidern die Vorteile einer modernen digitalen Strategie verdeutlichen.

Zusammengefasst

Unternehmen müssen an allen Fronten kämpfen: neben den alteingesessenen Wettbewerbern immer mehr auch gegen innovative und agile Start-ups, die zudem auch noch die fortschrittlichsten Technologien einsetzen und allein deshalb ihren Vorsprung am Markt tagtäglich vergrößern.

Die größte Herausforderung aber findet intern statt: Es muss eine Kultur der Transformation geschaffen werden, welche die Führungsebene vorleben muss – und das ist gar nicht so einfach. „Viele stehen sich selbst im Weg“, bringt es Dinko Eror, Senior Vice President und Managing Director von Dell EMC in Deutschland auf den Punkt. „Trotz der Erkenntnis, dass die Missachtung der Digitalen Transformation schon kurzfristig die Existenz ihres Unternehmens gefährdet, bleiben sie oft tatenlos. Genau dieses paradoxe Verhalten können sie sich aber auf gar keinen Fall weiter leisten.“

Anna von Krockow ist für die Agentur PR-Com in München tätig.

https://www.delltechnologies.com/en-us/perspectives/digital-transformation-index.htm#

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