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Gutes Content Management zieht Kunden an

Content ist König – aber erst mit der richtigen Verwaltung (sprich: einem guten CMS) lässt sich die Herrschaft absichern. Foto: gustavofrazao – Fotolia
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Die Bedeutung hochwertiger Inhalte als Teil von E-Commerce-Strategien ist in den letzten Jahren immer stärker in den Fokus gerückt: Personalisierung, User Experience oder Customer Journey sind nur einige der großen Themen, deren Potenziale ausführlich diskutiert werden. Doch wie sieht es mit der praktischen Umsetzung aus?
„Noch zu viele Unternehmen und Anbieter scheuen die digitale Transformation im Bereich des Daten- und Content-Managements aus Angst, dass die genutzten Systeme zu komplex in der Handhabung sind, wertvolle Zeit verschwenden und dafür zu kostspielig in der Anschaffung sind“, meint Matthias Kant, Geschäftsführer des Softwareentwicklers Pirobase Imperia. „Dies ist eine fatale Fehleinschätzung, denn genau das Gegenteil ist der Fall. Fehlt die Unterstützung eines modernen Content-Management-Systems im E-Commerce, verlieren Hersteller, Händler und Shop-Betreiber auf lange Sicht den Anschluss – und sie verlieren ihre Wirtschaftlichkeit.“
Content ist kein BuzzWord
Kunden werden beim Online-Shopping immer anspruchsvoller: Die User Experience (Nutzer-Erfahrung) rückt weiter in den Fokus und nimmt in der Gefühlswelt des Käufers und somit bei seiner Kaufentscheidung einen hohen Stellenwert ein. Aufzählungen reiner Produktfakten, Farben und Größen, zu kleine oder zu wenig Bilder, schlimmstenfalls sogar falsche Darstellungen oder ein insgesamt veraltetes Seitendesign ohne persönliche Handschrift sind Verkaufskiller. Den Kaufausschlag gibt letztendlich oft die emotionale Botschaft, die dem Käufer ästhetisch und informativ vermittelt, warum dieses eine Produkt gerade zu ihm passt.
Dabei leisten anspruchsvolle Inhalte im Netz noch viel mehr. Eine durchdachte Customer Journey holt Webnutzer an den unterschiedlichsten Touchpoints ab (also den Stellen, an denen sie mit einem Produkt konfrontiert werden können) – und sie setzt bereits dort an, wo noch gar kein Kaufbedürfnis besteht. „Guter Content ist der Schlüssel, der einen Mehrwert an Informationen liefert und damit auf passende Produkte oder Dienstleistungen verweist. Das steigert Conversionrates und etabliert Online-Shops, Websites und Anbieter als Anlaufpunkt Nummer eins für eine Produktkategorie“, erklärt Matthias Kant.
Er ergänzt: „Dabei kennen Kunden auch ihren Einfluss durch Social Media, Blogs und Bewertungen ganz genau und scheuen sich nicht, ihre Meinung zu äußern. Im E-Commerce stehen nicht nur die Produkte oder Dienstleistungen auf dem Prüfstand, sondern auch die Webpräsenz.“
Mit Content Management zur individuellen Nutzererfahrung
Trotz vieler Studien zum Thema E-Commerce, aus denen hervorgeht, dass schlechter Inhalt einen großen Einfluss auf Kaufentscheidungen nimmt, hat sich in den letzten Jahren nur wenig verändert. Matthias Kant nennt einen Grund: „Viele Systementwicklungen für Content-Management und E-Commerce sind markt- und anwenderfern aufgebaut. Hochkomplexe IT-Lösungen bedeuten nicht automatisch, dass sie für Hersteller, Händler oder Shop-Betreiber auch praktikabel sind und das abbilden, was benötigt wird.“
Moderne Content Management-Systeme versuchen dem entgegenzusteuern:
  • Durch eine Intuitive Bedienung, die separate Bereitstellung von Layout und Inhalt oder auch WYSIWYG-Darstellungen in Echtzeit erlauben sie kreatives Arbeiten und damit ansprechende Resultate, anstatt nur der Verwaltung zu dienen.
  • Rechte und Rollenvergaben, Suchfunktionen und strukturierte Ansichten ermöglichen schnelles und sicheres Organisieren.
  • Die parallele Ausspielung relevanter Produktinformationen im Responsive Design führt zu einer einheitlichem Erfahrung – unabhängig davon, ob der Nutzer auf dem PC, einem Tablet oder dem Smartphone unterwegs ist. Dadurch können E-Commerce-Botschaften an allen relevanten Touchpoints zeitgleich zur Verfügung gestellt werden.
  • Tracking-Codes für Statistiken und flexible Anbindungen für Predictive Analytics schaffen Transparenz im Kampagnenverlauf und unterstützen bei der Contentgestaltung zukünftiger Erfolgsprojekte.
In Bezug auf Personalisierung, User Experience und Customer Journey gehen anspruchsvolle Inhalte und anpassungsfähige Content Management-Systeme also Hand in Hand den Weg in Richtung E-Commerce-Erfolg.
Lilian Lehr-Kück ist für Borgmeier Public Relations in Lilienthal tätig.
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