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Informationstechnologie

Die Unternehmens-IT mit Managed Service Providern stärken

Managed Service Provider: Externe Profis unterstützen die IT-Abteilung und halten dem Unternehmen so den Rücken frei. Foto: Kadmy / fotolia.
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Cyber-Kriminalität, Digitalisierung, Fachkräftemangel – die aktuellen Entwicklungen im IT-Bereich stellen Firmen vor große Herausforderungen. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sind oft überfordert und stehen vor der Frage: Können wir selbst unsere IT noch (zukunfts-)sicher betreiben, oder wäre es nicht langsam an der Zeit, Hilfe an Bord zu holen?

Cyber-Kriminalität wird zu einer immer größeren Bedrohung für Unternehmen. Hinter den Angriffen auf die Unternehmens-, Behörden- oder auch private IT stecken mittlerweile selten Einzeltäter, sondern professionell organisierte Verbrecherbanden. Dieser „Cyber-Mafia“ geht es in der Regel um Daten-Diebstahl. Häufig fordern sie dann „Lösegeld“ für die Freigabe der blockierten Daten. Berichte über existenzbedrohende Vorfälle überschwemmen die Medienlandschaft und verdeutlichen anschaulich, dass Firmen das Thema IT-Security keinesfalls stiefmütterlich behandelt sollten.

Gleichzeitig wird immer deutlicher: Unternehmen, die mit Technologie-Sprüngen wie „Industrie 4.0“ nicht Schritt halten, müssen massive Wettbewerbsnachteile in Kauf nehmen – weil sie beispielsweise zeit- und kostensparende Technologien nicht nutzen können, um sich am Markt zu behaupten. Doch auch wenn diese Erkenntnis längst bei den meisten KMU angekommen ist, fehlt es oft am notwendigen Know-how oder schlicht an zeitlichen und personellen Ressourcen, um sich hier gut aufzustellen.
Sicher ist sicher: Verantwortung kann abgegeben werden
Können KMU den sicheren und zukunftsweisenden Betrieb der IT ohne externe Hilfe nicht gewährleisten, bieten externe IT-Dienstleister einen Ausweg aus dem Dilemma. Als so genannte Managed Service Provider stellen sie zum einen den sicheren Betrieb der IT für die KMU sicher, indem sie die Server und die Datenhaltung sowie Unternehmensnetzwerke überwachen und betreiben. Zum anderen ermöglichen sie, dass innovative Industrie 4.0-Technologien verwendet werden können – individuell auf die Bedürfnisse der Firmen zugeschnitten.
Fallbeispiel HMT: Aus der Not heraus zum Glücksfall
Das Beispiel der Häseler Metall Technik GmbH (HMT) zeigt exemplarisch auf, wie positiv sich der Rückgriff auf einen Managed Service Provider auswirken kann. Das Schwarzwälder Unternehmen aus der metallverarbeitenden Industrie konnte aufgrund eines akuten Personalengpasses eine funktionierende IT-Infrastruktur nicht länger sicherstellen. Es entschied sich, einen externen Dienstleister zu beauftragen – und dieser nahm gleich ein paar entscheidende Verbesserungen und Veränderungen vor. Der IT-Support bei HMT ruht seither auf zwei Säulen: Einem wöchentlichen Vor-Ort-Termin zum laufenden IT-Geschäft (Check des laufenden Betriebs) sowie einem individuell aufgesetzten Projektgeschäft.
Im Projektgeschäft hatte zunächst die Datensicherung Vorrang. Während der Sicherheitsstand der Daten vormals oft unklar war, verfügt HMT nun über eine Backup-Überwachung, die im Bedarfsfall auch eine unkomplizierte Daten-Rückholung ermöglicht – bei Wiederherstellungszeiten von weniger als 15 Minuten für alle Anwendungen und Daten.
In puncto IT-Sicherheit ersetzte der IT-Dienstleister die veraltete Firewall durch eine leistungsstarke High-End-Firewall, die dem Mittelständler höchste IT-Sicherheit garantiert und ihn vor externen Angriffen schützt. Gleichzeitig rüstete HMT beim E-Mail-Schutz auf: Das Unternehmen verfügt nun über einen effektiven Spam-, Phishing- und Virenschutz, der zweifelhafte E-Mails gar nicht erst zu den einzelnen Mitarbeitern durchlässt – das erspart den bisherigen Zeitaufwand für das Prüfen von Spam-Nachrichten. Die ursprüngliche Notlösung erwies sich damit nach eigener Aussage von HMT als echter Glücksfall: Der Mittelständler überlässt die Verantwortung für die IT den externen Experten und kann sich bedenkenlos auf sein Kerngeschäft konzentrieren.
Die richtigen Technologien auf dem Schirm
Damit die Vergabe an externe Dienstleister gut funktioniert, ist vor allem eines entscheidend: Der Managed Service Provider muss die Sprache seiner Kunden sprechen. Denn neben den standardisierten IT-Services geht es auch darum, für den jeweiligen Kunden die neuen Trends zu erkennen, in seinem Sinne zu planen und zu handeln. Dabei geht es um Machbarkeit, Wirtschaftlichkeit und nicht zuletzt um den kundenspezifischen Nutzen.
Ein gutes Beispiel ist der Weg in die Cloud, den viele Unternehmen gehen (werden): Schätzungsweise 40 Prozent aller Unternehmens-IT-Infrastrukturen werden in den nächsten Jahren in der Cloud betrieben. Cloud-bezogene Dienste wie Mail, Spamschutz und Backup, aber auch die Nutzung von Big Data-Technologien in/aus der Cloud sind hier Vorreiter. Auch viele ERP-Systeme werden bereits in der Cloud gemanagt. Die Vorteile „der Wolke“ sind u.a.: die Einsparung von Investitionen für Dienste, die in der Cloud einfach nur angemietet werden, der Risikotransfer vom eigenen Unternehmen in Richtung des Anbieters oder auch eine erhöhte Verfügbarkeit und Leistungsfähigkeit der IT-Systeme. Gerade für KMU können das entscheidende Faktoren sein, die sie mit Hilfe eines Managed Service Providers nicht verpassen.
Gute Gründe, die für externe IT-Dienstleister sprechen
Letztlich lassen sich die Vorteile, die KMU durch die Unterstützung von externen IT-Experten haben, auf folgende Aussagen verdichten:
  • Sie sparen Kapital- und Zeitressourcen,
  • sie können sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren,
  • sie sind immer auf dem neuesten Stand und gewinnen neues Know-how,
  • sie verbessern ihr Service-Niveau durch ein effektives IT-Management und
  • sie erhalten ihre Wettbewerbsfähigkeit, ohne Personalzuwächse oder umfangreiche Investitionen in Kauf nehmen zu müssen.
Karsten Agten ist Geschäftsführer der in Düsseldorf ansässigen IT-On.NET GmbH.
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