Künstliche Intelligenz IBM stellt Plattform für kognitive Services vor - Industrie.de

Künstliche Intelligenz

IBM stellt Plattform für kognitive Services vor

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Jetzt übernimmt Watson: Die KI von IBM soll künftig nicht nur Schach-, sondern auch IT-Probleme lösen. Foto: Peshkova – Fotolia
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IBM hat eine Watson-basierte Services-Plattform vorgestellt, die über die IBM Cloud verfügbar ist: Die künstliche Intelligenz (KI) soll IT-Verantwortliche in Unternehmen bei ihrer täglichen Arbeit entlasten, indem sie potenzielle Probleme und Sicherheitsrisiken in der IT-Infrastruktur selbstständig identifiziert und behebt.
„In einer Welt, in der rund um die Uhr Präsenz und Verfügbarkeit verlangt wird, erwarten Kunden von ihren Dienstleitungspartnern die Fähigkeit, operative Exzellenz zu jedem Zeitpunkt, an jedem Ort und für jedes System sicherzustellen“, so Martin Jetter von IBM Global Technology Services. Die IBM Services-Plattform mit Watson soll sowohl Probleme vorhersagen als auch aktiv bekämpfen können. Zudem soll sie die IT-Verantwortlichen mit relevanten Informationen versorgen, damit Entscheidungen schneller und präziser getroffen werden können. IBM stützt sich bei der Einführung der neuen Technologie auf eigene Studienergebnisse, nach denen die Hälfte der befragten Entscheider noch binnen Jahresfrist KI-Technologie in ihren Unternehmen nutzen will.

Auf Augenhöhe mit menschlichen IT-Experten?

Durch ihre kognitiven Fähigkeiten wird die Plattform nicht nur einfache, immer gleichbleibende Tätigkeiten automatisiert durchführen können; vielmehr soll sie auch komplexere Aufgaben autonom bewältigen, die zuvor menschliches Eingreifen erfordert hätten. Um dies zu erreichen, wird auch auf die Fähigkeit zur natürlichen Sprachverarbeitung gebaut, mit der effektiv nach Ursachen für Probleme, etwa in E-Mails oder Chats, gesucht werden soll. Technische Anforderungen könnten dadurch genauer identifiziert, Schwächen und Lücken in laufenden Prozessen besser erkannt sowie maßgeschneiderte Lösungen schneller entwickelt und implementiert werden, so IBM. Zu den anspruchsvolleren Aufgaben, für die sich das System empfiehlt, gehören etwa kontinuierliche Compliance-Anpassungen, das Wachen über die automatische Einhaltung von Corporate Governance-Richtlininien sowie auch die Selbstüberwachung und automatisiertes Provisioning. Die zentralen Elemente der IBM Services-Plattform mit Watson im Überblick:
  • Nutzung von IBM Data Lake – einer Datenquelle, in der große Mengen an Rohdaten in ihrem ursprünglichen Format zusammengeführt und nutzbar gemacht werden. Der IBM Data Lake besteht aus operationalen Daten, die IBM im Laufe über 30 Jahren hinweg in Branchen wie Banking, Luftfahrt und Handel gesammelt hat. Diese Daten bilden sozusagen die Grundlage für das Expertenwissen der Plattform.
  • Dashboards ermöglichen Kunden den Echtzeit-Zugriff und die Visualisierung ihrer IT-Umgebungen; sie schaffen damit die Voraussetzung für permanente Optimierung.
  • Ein Set automatisierter Service-Delivery-Funktionalitäten unterstützt das Design, das Management und die Optimierung von IT-Umgebungen.
Im Kern soll schließlich die Watson-KI-Technologie mit ihren kontinuierlichen Feedback-Schleifen für eine bessere Unterstützung der IT-Teams sorgen – indem sie alle Aspekte einer hybriden Cloud-Infrastruktur eigenständig managt und bestimmte Entscheidungen autonom trifft. Durch den Einsatz dieser „Auto Determination Technology“ konnte laut IBM die Zeit für IT-Problemlösungen in realen Kundenprojekten um bis zu 37 % reduziert werden.

Dagmar Domke ist bei IBM Deutschland für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig

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