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Der einfache Weg zur Smart Factory

Digitalisierung
Auf dem Weg zur Smart Factory

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Das Systemhaus Copa-Data hat rund 700 Vertreter der produzierenden Industrie zum Stand der Digitalisierung befragt: Während über 50 % der Firmen bereits die Umstellung auf digitale Lösungen betreiben, stehen knapp 30 % bei der Umsetzung noch am Anfang. Für letztere hat das Unternehmen einige Tipps parat, die einen einfachen Weg zur vernetzten Produktion skizieren sollen.

In einem sind sich die Befragten weitgehend einig: Die Digitalisierung ist von großer Bedeutung für die Industrie und verändert diese nachhaltig – das geben 87% der Befragten an. In der Umsetzung sind die Zahlen dagegen weniger einheitlich. 39% der Unternehmen stellen bereits auf digitale Lösungen um, wo immer es möglich und sinnvoll ist; 19 % haben sogar die Smart Factory als erklärtes Ziel vor Augen, also eine vernetzte und mittels IT automatisch gesteuerte Produktion. Dem gegenüber stehen jedoch 29 % der Unternehmen nach eigenen Angaben erst am Anfang.
In der medialen Berichterstattung wird das Thema Industrie 4.0 häufig als komplex dargestellt – doch die Beispiele der Unternehmen, die bereits auf digitale Lösungen setzen, zeigen: Der Weg zur Smart Factory ist einfacher als viele annehmen. Mit wenigen Tipps können Unternehmen die Vorteile der Digitalisierung für sich nutzen und wichtige Schritte in Richtung Smart Factory gehen.

In kleinen Schritten anfangen

Der Weg zur Smart Factory ist keine Revolution, sondern eine Evolution. In der Smart Factory ist die Produktion so vernetzt, dass sich alle Abläufe zentral koordinieren und mittels IT automatisch steuern lassen; Planung, Steuerung, Visualisierung und Analyse der Produktion können mit moderner Software optimiert werden. Doch die Einführung muss nicht in allen Bereichen gleichzeitig umgesetzt werden, sondern ist je nach Bedürfnis des Unternehmens schrittweise möglich.

Mitarbeiter mitnehmen

Trotz aller Vorteile, die uns moderne Technologien bieten, gilt: Die Mitarbeiter sind entscheidend für den Erfolg. Im Zentrum sollte nicht die Technologie stehen, sondern der Mehrwert für den Anwender. Mitarbeiter aus dem Maschinenbau und der IT müssen dafür enger zusammen rücken und Verständnis für die Fragestellungen des anderen entwickeln. Für die Bediener der Maschinen sollte die Handhabung so einfach wie möglich sein.

Es gibt kein „Schema F“

Der Weg zur Smart Factory ist individuell – es gibt nicht „die“ eine Lösung für alle. Unternehmen sollten mit Experten überprüfen, wo genau ihnen moderne Software den größten Nutzen bringen kann, um anschließend genau dort die ersten Schritte zu gehen.
Auch hier gilt: Im Mittelpunkt sollte nicht die Technologie stehen. Es geht nicht um die Frage, was mit moderner Technologie grundsätzlich möglich ist, sondern wie damit die eigenen Geschäftsziele besser erreicht werden können.
Miri Köbner ist für die Agentur Consense Communications in München tätig.
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