Maschinenbau

Durchwachsenes Jahr endet ohne Schlussspurt

2016 lief es für den deutschen Maschinenbau bei weitem nicht so rund wie im Vorjahr. Foto: Bjoern Wylezich – Fotolia
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Der Auftragseingang im Maschinenbau in Deutschland hat das Jahr 2016 mit einem weiteren durchwachsenen Monat beendet: Für den Dezember ergab sich insgesamt ein Minus der Bestellungen von real 15 %. Wesentlicher Grund dafür war das starke Großanlagengeschäft im Vorjahresmonat.

„Im Gesamtjahr 2016 verbuchte der Maschinenbau damit ein Minus der Auftragseingänge von real 2 %“, erläutert Dr. Ralph Wiechers, Chefvolkswirt beim Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). „Mehr war angesichts der vielen politischen Unsicherheiten in der Welt auch nicht zu erwarten.“

Inlandsgeschäfte ziehen an, Auslandsnachfrage schwächelt

Im Dezember überzeugte das Inland mit einem Zuwachs der Bestellungen um 7 %. Dieser konnte den Rückgang im Ausland um 22 % jedoch nicht kompensieren. „Anders als im Vorjahr blieb der Jahresendspurt bei den Bestellungen aus. Die Maschinenbaukonjunktur erweist sich damit weiter als robust – nicht mehr, aber auch nicht weniger“, resümiert Wiechers.
Im Drei-Monats-Vergleich (Oktober bis Dezember) sank der Auftragseingang zum Vorjahr um real 8 %. Auch hier verbuchte das Inland einen Zuwachs der Bestellungen (plus 4 %), während die Auslandsorders um 12 % sanken.
Holger Paul ist Leiter Kommunikation und Pressesprecher beim Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA).
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