The smarter E Europe

Ziel ist eine saubere und moderne Energiewirtschaft

Unternehmen haben auf der "The smarter E Europe" gezeigt , wie die Saat der Energiewende aufgeht. Quelle: Solar Promotion GmbH
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Vier Messen, eine Mission: das Erreichen einer sauberen und modernen Energiewirtschaft. Nach drei Tagen zieht The smarter E Europe, die Innovationsplattform für die neue Energiewelt, eine positive Bilanz. Mit insgesamt 1.354 Ausstellern und rund 50.000 Besuchern aus 162 Ländern ist The smarter E Europe – nur ein Jahr nach der Premiere – Europas größte energiewirtschaftliche Plattform. Im Fokus standen die Kernthemen einer zukunftsfähigen Energiebranche – von Erneuerbaren Energien über Dezentralisierung und Digitalisierung bis hin zur Sektorenkopplung. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf intelligenten und vernetzten Energiesystemen.

Die Transformation beschleunigen: Erneuerbare Energien rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche – das ist die Vision von The smarter E Europe, der Innovationsplattform für die neue Energiewelt. Und damit steht Europas größte energiewirtschaftliche Plattform nicht allein: Zahlreiche internationale Akteure der modernen Energiewirtschaft versammelten sich vom 15. bis 17. Mai in München. Denn klar ist, dass Photovoltaik, Windkraft und weitere erneuerbare Energiequellen gemeinsam und im Zusammenspiel mit Speichern und einer intelligenten Verteilung und Nutzung stark sind. Hierbei geht es nicht nur um eine Dekarbonisierung der Stromerzeugung, sondern auch um die der Wärmeversorgung, des Verkehrs sowie der Industrie.

„Mit seinen neuen Fokusbereichen ist The smarter E Europe breiter aufgestellt denn je. Das gesamte Ökosystem mit erneuerbaren Energien, Batteriespeichern und der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge gekoppelt mit intelligentem Energiemanagement wird die Lösung sein, um zukünftigen Generationen eine nachhaltige und moderne Welt zu bieten“, so Giampiero Frisio, Leiter des Geschäftsbereichs Smart Power bei ABB.

Walburga Hemetsberger, CEO von SolarPower Europe, unterstrich in der Eröffnung der Konferenzen am Dienstag, was dafür essentiell ist: „Entscheidend ist, dass die Erneuerbaren, Speicher, Laststeuerung, Flexibilisierung und Digitalisierung möglichst gut zusammenspielen und ein fantastisches Team bilden.“

Von Microgrids bis zu virtuellen Kraftwerken

Der Markt für Erneuerbare Energien boomt weltweit und erzeugt eine enorme Dynamik. Die Gründe dafür sind vielfältig – von der steigenden Wettbewerbsfähigkeit der Erneuerbaren über sinkende Speicherkosten bis hin zum Aufschwung von Elektromobilität. Im Zuge der zunehmenden Digitalisierung wird die Entwicklung darüber hinaus von innovativen Lösungen und Produkten sowie neuen Geschäftsmodellen angetrieben, auch das Thema Power-To-X gewinnt in der Energiewirtschaft mehr an Relevanz.

So lag 2019 in der Smart Renewable Systems Conference ein besonderer Fokus auf den Themen Prosumer, Microgrids und virtuelle Kraftwerke. Das übergreifende Thema waren dabei intelligente Energiesysteme – von Erzeugung und Verteilung bis hin zum Verbrauch. Teilnehmer hatten vor Ort die Gelegenheit, mehr über die Trendthemen der Branche zu erfahren und aktuelle Beispiele kennenzulernen.

Ein Highlight 2019 war die Verleihung des The smarter E AWARD, der jährlich den Abschluss des ersten Messetages bildet. In der Kategorie „Outstanding Projects“ konnten sich BayWa r.e. renewable energy GmbH, mondas GmbH und Siemens AG über den AWARD freuen. In der Kategorie „Smart Renewable Energy“ konnten Axiotherm GmbH, SolarGaps und Stäubli Electrical Connectors GmbH die Jury begeistern.

Neben der Preisverleihung war die Innovationskraft und Dynamik im Markt für Erneuerbare Energien auch noch an einem anderen Ort besonders spürbar: dem Gemeinschaftsstand Start-ups@TheSmarterE Europe in der Halle C4. Hier erhielten Start-ups die Gelegenheit, sich mit Entscheidern, Investoren und Unternehmen zu vernetzen. Auf der Präsentationsfläche stellten junge Unternehmen neue Geschäftsmodelle und Technologien vor, um mit innovativen Ideen den Wandel aktiv mitzugestalten.

„Die Unternehmen zeigen hier, wie die Saat der Energiewende aufgeht. Sie präsentieren Lösungen für die Dekarbonisierung und die dezentrale und intelligente Energieversorgung aller Sektoren. Die Start-Ups lösen Probleme, befriedigen neue Bedürfnisse und zeigen, welche ungeheuren Kräfte in der Energiewende noch schlummern und freigesetzt werden wollen. Weiterhin stellen sie unter Beweis, wie unglaublich viel Fahrt die technologische Entwicklung rund um die Energiewende noch aufnehmen wird“, so Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft. (rhh)

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