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Zoll-Eskalation hilft nicht weiter

Quelle: Pexels auf Pixabay
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Die Eskalation der amerikanischen Zölle gegen China schadet beiden Ländern. Auch der Maschinenbau in Europa wird getroffen, weil die Verunsicherung steigt.

Zur Erhöhung der amerikanischen Strafzölle auf Produkte aus China von 10 auf 25 Prozent erklärt Ulrich Ackermann, Abteilungsleiter Außenwirtschaft des VDMA: „Durch diese weitere Zoll-Eskalation verlieren beide Seiten, die USA und China. Leittragende der Zusatzzölle sind die Verbraucher, die höhere Preise für die Importprodukte zahlen müssen. US-Präsident Trump liegt falsch, wenn er glaubt, dass Handelskriege leicht zu gewinnen sind.“

Der VDMA fordert schon seit langem den raschen Abschluss des seit 2013 verhandelten Investitionsabkommens der EU mit China. „Der Maschinenbau in Europa wird durch die Zoll-Eskalation getroffen, weil die Verunsicherung in China, aber auch bei den Handelspartnern der Chinesen, weiter ansteigen wird“, ergänzt. „Damit besteht die Gefahr, dass sich chinesische Unternehmen noch stärker als bisher mit Investitionen in Maschinen und Anlagern zurückhalten. Der Maschinenbau muss sich auch darauf einstellen, dass der Wettbewerb weiter zunimmt, weil die chinesischen Hersteller noch mehr auf die internationalen Märkte drängen.“

Die US-Forderungen an Peking, die Märkte zu öffnen, den Schutz des geistigen Eigentums zu erhöhen und den erzwungenen Technologietransfer zu beenden, werden auch vom VDMA geteilt, so Ackermann weiter. „Die Lösung dieser Probleme sollte jedoch auf dem Verhandlungsweg erfolgen. So fordert der VDMA schon seit langem den raschen Abschluss des seit 2013 verhandelten Investitionsabkommens der EU mit China.“ (rhh)

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