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proALPHA räumt mit Vorurteilen gegen ERP-Cloud-Lösungen auf

Enterprise Resource Planning
Sieben Vorurteile gegen ERP-Lösungen aus der Cloud

Cloud-Lösungen ERP proALPHA blackboard Adobe Stock
ERP-Lösungen aus der Cloud können auch Vorteile mit sich bringen. Bild: blackboard / stock.adobe.com
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Enterprise Ressource Planning (ERP) findet heute nicht mehr nur im eigenen Rechenzentrum statt. Angebote aus der Cloud werden bei Unternehmen immer beliebter, sagt der ERP-Hersteller proALPHA. Das IT-Unternehmen hat sieben der häufigsten Vorurteile gegen die Cloud gesammelt und räumt mit diesen auf.

Es gibt viele Möglichkeiten, ein ERP-System außerhalb des eigenen Rechenzentrums zu betreiben. Für manche Unternehmen ist Software-as-a-Service (SaaS) eine Lösung, andere denken über ein Hosting ihrer ERP-Software bei einem Serviceprovider nach. Der ERP-Hersteller proALPHA weist darauf hin, dass sieben Dinge genauer betrachtet werden sollten.

Vorurteil 1: Cloud-Lösungen bieten keine Anpassungsmöglichkeiten

Die Aussage, Cloud-Lösungen seien nicht anpassungsfähig, ist in Teilen richtig. Viele Public-Cloud-Angebote, die in einer Umgebung mit mehreren Mandanten betrieben werden, sind nicht so flexibel wie eine auf ein Unternehmen zugeschnittene Software. Es gibt aber auch Angebote, die sich weitreichend anpassen lassen. Damit die Kosten einer Anpassung nicht aus dem Ruder laufen, sollten Unternehmen darauf achten, dass sie gewünschte Anpassungen selbst konfigurieren können – ohne die Hilfe eines internen oder externen Programmierers.

Vorurteil 2: Weniger Aufwand im Roll-out bei ERP-Cloud-Lösungen

Der größte Arbeitsaufwand bei der Implementierung eines ERP-Systems entsteht bei der Analyse der Anforderungen, der Überarbeitung bestehender Prozesse und deren Abbildung im ERP-System. Es spielt also so gut wie keine Rolle, wo sich die Software physisch befindet. Eine Cloud-Anwendung bietet hier keine entscheidenden Vorteile gegenüber einer sogenannte On-premises-Lösung.

Vorurteil 3: Entlastung, aber auch Kontrollverlust für die IT

Wenn sich die ERP-Lösung in der Cloud befindet, spart sich die Firmen-IT im laufenden Betrieb jede Menge Arbeit. Die ITler müssen sich nämlich weder um Server, noch um Speicher und Datensicherung kümmern. Wer den Betrieb seines ERP-Systems Dritten anvertraut, gibt damit auch ein Stück Kontrolle ab – auch über den Zeitpunkt, wann Updates eingespielt werden. Über individuelle Service- und Wartungsverträge lässt sich dies jedoch lösen.

Vorurteil 4: Die Cloud ist insgesamt günstiger

Die Anfangsinvestitionen in Lizenzen und Hardware entfallen bei einer Cloud-Lösung. Die Cloud ist also günstiger. Oder? Richtig ist vielmehr: Die Kosten für den Betrieb verteilen sich gleichmäßig über den Nutzungszeitraum. Daraus ergibt sich ein Liquiditätsvorteil. Ob sich über eine Cloud-Lösung tatsächlich die Total Cost of Ownership senken lassen, hängt von mehreren betriebsspezifischen Faktoren ab.

Vorurteil 5: Lokale ERP-Lösungen sind sicherer

Lange hieß es, Cloud-Lösungen seien eher Angriffen ausgesetzt als die unternehmenseigene IT. Laut proALPHA ist das heute nicht mehr so, denn Angriffe nähmen insgesamt auf breiter Front zu. Es gibt keine absolute Sicherheit. Ein Unternehmen kann sich nur so gut wie möglich schützen und mit entsprechenden Reaktionsplänen auf den Fall der Fälle vorbereiten. Hier punktet die Cloud: Wenn das Unternehmen keine ausgewiesenen Security-Spezialisten beschäftigt, ist eine bei einem Serviceprovider gehostete Software oft sogar besser geschützt als im eigenen Rechenzentrum.

Vorurteil 6: Mobilität aus der Cloud

Die Themen Cloud und Mobility werden immer wieder vermischt. Eine webbasierte Anwendung sei von Natur aus bereit für den mobilen Einsatz. Aber funktionsreiche Benutzeroberflächen auf kleinsten Bildschirmen sorgen nicht automatisch für ein Plus an Produktivität. Unternehmen, deren größter Schmerzpunkt auf dem Gebiet des mobilen Arbeitens liegt, sollten eher über die Einführung spezieller, auf ihre Prozesse abgestimmter Mobillösungen nachdenken – natürlich immer mit direkter Kommunikation zum ERP-System.

Vorurteil 7: Cloud und On-premises-Lösungen sind immer getrennt

Bei vielen ERP-Lösungen muss sich ein Unternehmen früh entscheiden, welchen Weg es einschlagen will. Selbst bei Herstellern, die beides anbieten, sind dies oft „getrennte Welten“. Nur wenige bieten die Option eines gemischten Betriebs. Dieser kann aber sinnvoll sein, etwa wenn ein neuer Standort im Ausland aufgebaut wird.

Zwei vorteilhafte Anwendungsszenarien zeichnen sich laut proALPHA für ein ERP aus der Cloud ab: Für Betriebe, die Tochter- und Landesgesellschaften rasch an ihr ERP-System anbinden möchten, kann die Cloud eine sinnvolle Lösung sein. Auch schnell wachsende Mittelständler und Startups mit geringen IT-Ressourcen können von der Cloud profitieren. Eine Patentformel zur Entscheidung für oder gegen die Cloud gebe es jedoch nicht. Hier muss jedes Unternehmen für sich im Detail alle Vor- und Nachteile abwägen. (wag)


Kontakt zu proALPHA

proALPHA Business Solutions GmbH
Auf dem Immel 8
67685 Weilerbach
Tel.: +49 6374 8000
E-Mail: info@proalpha.com
Website: www.proalpha.com

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