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Abbyy-Umfrage: Ältere Führungskräfte kommen mit Pandemie besser zurecht

Umfrage von Abbyy
Ältere Führungskräfte kommen mit Pandemie besser zurecht

Junge und alte Führungskraft beim Handschlag. Die Jüngeren kommen mit der aktuellen Situation nicht so gut zurecht.
Junge Führungskräfte kommen mit der Pandemie nicht so gut zurecht wie ihre älteren Kollegen.
Bild: Friends Stock/stock. adobe.com

Führungskräfte im Alter von 55+ sind mit den Auswirkungen der globalen Corona-Pandemie besser zurechtgekommen als ihre Kollegen, die 35 Jahre und jünger sind. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von Abbyy, für die das Softwareunternehmen 4.000 Mitarbeiter aus 20 Branchen in vier Ländern (USA, UK, Deutschland und Frankreich) zum Einsatz neuer Technologien und die Mitarbeiter-Produktivität befragt hat.

In der Covid-19-Studie über Technologien und Geschäftsprozesse untersuchte Abbyy zum einen die Herausforderungen für Angestellte im Homeoffice, zum anderen wie Mitarbeiter weltweit über die Funktionalität von Unternehmensprozessen denken und ob intelligente Technologien – einschließlich digitaler Assistenten, Tools zur Datenanalyse sowie Produktivitäts-Tools – in diesem und den kommenden Jahren eine wichtige Rolle spielen werden.

Führungskräfte aller Altersgruppen stehen seit Homeoffice und Corona vor neuen Herausforderungen. Es sei daher notwendig, Investitionen in Mitarbeiter, Prozesse und Technologien besser aufeinander abzustimmen. Nur so könnten Unternehmen widerstandsfähiger operieren und in Zukunft florieren. Die Ergebnisse der Abbyy-Umfrage geben Aufschluss über die gravierenden Generationsunterschiede unter Führungskräften – von Managern bis hin zu Vorstandsmitgliedern.

Generationen bewerten Geschäftsprozesse unterschiedlich

61% der Digital Natives (34 Jahre und jünger) gaben an, dass Unternehmensprozesse sie vor Herausforderungen stellen. Bei der Generation 55+ sind es nur 36%. Bei jungen Führungskräften sorgen Geschäftsprozesse zudem häufiger für Unmut und führen zu höherem Zeitaufwand (85% gegenüber 20% der über 55-Jährigen).

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Für Abbyy ist das ein Hinweis darauf, dass die Schlüsselprozesse überdacht werden müssen, die für Digital Natives weniger intuitiv erscheinen. Diese könnten sich nämlich negativ auf ihre mentale Gesundheit, Motivation, ihr Vertrauen und ihre Loyalität auswirken.

Prozesserwartungen: Kluft zwischen Digital Natives und Babyboomern

Zwei Drittel der jungen Führungskräfte gaben an, dass nicht genügend Informationen über Geschäftsprozesse verfügbar sind, während sich nur 26% der über 55-Jährigen darüber beklagen. Zudem sagten zwei Drittel der Jungmanager, dass zu wenig Transparenz über den Fortschritt von Prozessen bestehe (ältere Führungskräfte: 25%).

Die jüngere Generation glaubt, dadurch weniger produktiv und effizient zu sein – was zu ihrem Unmut beiträgt. Die Unzufriedenheit über bestehende ungenügende Prozesse während der Corona-Pandemie führt daher bei den Digital Natives zu einem rapiden Abfall in der Arbeitsmotivation (39%). Bei den älteren Kollegen sind es nur 19%.

Eine Herausforderung, die alle Generationen betrifft, ist das wachsende Gefühl der Isolation bei der dauerhaften Arbeit vom Homeoffice aus.

Sogar Führungskräfte 55+ finden digitale Mitarbeiter nützlich

Junge Manager nutzen aktuell digitale Mitarbeiter und intelligente Technologien 19% öfter als ihre älteren Kollegen, wobei letztere die Nützlichkeit digitaler Mitarbeiter überhaupt nicht bestreiten. Von denjenigen, die die Technologien noch nicht nutzen, glauben vier Fünftel der jüngeren Befragten, dass sie sich enorm auf ihre Produktivität auswirken würden (zwei Drittel bei 55+, 71% der 35-54-Jährigen). Bei der älteren Belegschaft besteht also teilweise noch etwas mehr Skepsis gegenüber digitalen Mitarbeitern oder neuen Technologien, die sie noch nie benutzt haben, auch wenn immerhin ein Drittel die Nützlichkeit bereits erkennt.

Digital Natives nutzen mehr smarte Technologien wie digitale Assistenten, Monitoring Software, Tools zur Datenanalyse sowie mobile Produktivitäts-Apps als andere Altersgruppen. Führungskräfte mittleren Alters waren relativ gespalten, was die Nutzung fortschrittlicher Technologien angeht, während Senioren diese am wenigsten nutzen.

„Unternehmen haben zwar schnell neue Technologien implementiert, um das Arbeiten im Homeoffice möglichst gut zu unterstützen, jedoch wurde der Fokus dabei nicht auf die Benutzerfreundlichkeit und die Auswirkungen auf die gesamten Arbeitsprozesse gelegt, was bei Digital Natives für Unmut sorgt und sich auf ihre Motivation und Produktivität auswirkt“, sagt Markus Pichler, Vice President Sales Europe bei Abbyy.

Er empfiehlt: „Neben besseren Technologien und Prozess-Tools sollten Unternehmen auch darüber nachdenken, wie sie ihren Mitarbeitern helfen können, ihr Arbeitsleben im Homeoffice durch neue Programme und Dienstleistungen, Schulungen und Weiterbildungen zu fördern. Dabei sollten sie nicht die Bedeutung der menschlichen Beziehungen außer Acht lassen. Technologie sollte es ermöglichen, die Kommunikation und die Produktivität zu verbessern, selbst bei einer räumlich distanzierten Belegschaft.“ (wag)


Kontakt zu Abbyy

ABBYY Europe GmbH
Landsberger Str. 300
80687 München
Tel.: +49 89 6933 330
E-Mail: info_eu@abbyy.com
Website: www.abbyy.com

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