Startseite » Arbeitswelt »

Update: BASF verkauft Geschäft mit Ultrafiltrationsmembranen an DuPont

Transaktion
Update: BASF verkauft Geschäft mit Ultrafiltrationsmembranen an DuPont

Büro- und Konferenzgebäude D105 in Ludwigshafen
Das Büro- und Konferenzgebäude D105 am Standort Ludwigshafen. Bild: BASF SE
Anzeige

Der Chemiekonzern BASF hat den angekündigten Verkauf seines Ultrafiltrationsmembranen-Geschäfts abgeschlossen. Käufer ist das US-amerikanische Unternehmen Dupont. Das gab BASF jetzt in einer Pressemitteilung bekannt.

Wie angekündigt umfasst die Desinvestition die Anteile an der inge GmbH, den Hauptsitz und Produktionsstandort in Greifenberg einschließlich aller Mitarbeiter, den internationalen Vertrieb des Unternehmens sowie bestimmte geistige Eigentumsrechte, die sich bisher im BASF-Besitz befanden. Über die finanziellen Details haben beide Unternehmen Stillschweigen vereinbart.

Das Geschäft mit Ultrafiltrationsmembranen war Teil des BASF-Unternehmensbereichs Performance Chemicals, dessen Portfolio Kunststoffadditive, Kraftstoff- und Schmierstofflösungen, Ölfeldchemikalien, Bergbauchemikalien sowie Kaolin-Mineralien umfasst.


Originalmeldung vom 30. September 2019:

Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF und das Unternehmen DuPont Safety and Construction (DuPont) haben sich auf den Verkauf des Geschäfts mit Ultrafiltrationsmembranen geeinigt. Dupont übernimmt dabei auch die Anteile an der inge GmbH, den internationalen Vertrieb des Unternehmens, den Hauptsitz und den Produktionsstandort in Greifenberg, sowie bestimmte geistige Eigentumsrechte.

Der Abschluss der Transaktion wird für Ende 2019 erwartet, vorbehaltlich der üblichen Abschlussbedingungen und Genehmigungen. Die finanziellen Bedingungen der Vereinbarung wurden nicht bekannt gegeben.

Das inge-Team habe hervorragende Arbeit geleistet und die Ultrafiltrationsmembran-Technologie zu einem etablierten Player auf dem Markt gemacht, sagt Anup Kothari, Präsident des Bereichs Performace Chemicals bei BASF. Jedoch seien die Synergien mit BASF sehr begrenzt, weshalb man sich für einen Verkauf entschieden habe. „Für das Geschäft mit Ultrafiltrationsmembranen bietet die Zugehörigkeit zu DuPont, einem strategischen Käufer, ein starkes Wertschöpfungspotential und die besten Voraussetzungen, um die nächste Wachstumsstufe erreichen zu können“, so Kothari weiter.


Lesen Sie auch: BASF trennt sich vom globalen Pigmentgeschäft


„Als weltweit führender Anbieter innovativer Lösungen für die Wasserwirtschaft sind wir ständig auf der Suche nach Möglichkeiten, unseren Kunden bei der Lösung von Herausforderungen im Bereich Wasser auf der ganzen Welt zu helfen“, sagte Rose Lee, President, DuPont Safety & Construction. „Diese Technologie und das Team der inge GmbH mit seiner Expertise erweitern unser Portfolio und verbessern unsere Fähigkeit, maßgeschneiderte, integrierte Lösungen für Trinkwasser-, Industrielle- und Abwasserbehandlungsanwendungen weltweit zu entwickeln.“ (wag)


Kontakt zu BASF und DuPont

BASF SE
Carl-Bosch-Str. 38
67056 Ludwigshafen
Tel.: +49 621 600
E-Mail: global.info@basf.com
Website: www.basf.com

DuPont de Nemours GmbH
Hugenottenallee 175
63263 Neu-Isenburg
Tel.: +49 6102 180
E-Mail: service-center.nib@dupont.com
Website: www.dupont.de

Ebenfalls interessant:

BASF, Eramet und SUEZ starten Recycling-Projekt für Batterien


Industrie.de Infoservice
Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de