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Bitkom-Chef Achim Berg: Politik und Wirtschaft müssen bei Nachhaltigkeit handeln

Digitalgipfel
Berg: Politik und Wirtschaft müssen bei Nachhaltigkeit handeln

Nachhaltigkeit und Digitalisierung: Der Bitkom fordert Politik und Wirtschaft zum Handeln auf
Der Bitkom fordert Wirtschaft und Politik dazu auf, mittels Digitalisierung nachhaltiger zu werden.
Bild: leowolfert/stock.adobe. com
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Digitale Technologien für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz sollen auf breiter Ebene eingesetzt werden. Das fordert der Bitkom von Politik und Wirtschaft. Der Klimawandel zwinge alle Beteiligten zum Handeln – und zwar jetzt, betont Achim Berg. Der Bitkom-Präsident weist darauf hin, dass zahlreiche digitale Technologien bereits existieren, die die Menschen auf diesem Weg massiv unterstützen können. 

Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier während des Digitalgipfels führte Berg weiter aus: „Je ambitionierter wir digitalisieren, desto nachhaltiger können wir auch wirtschaften. Jetzt brauchen wir eine gezielte und mutige Flankierung durch die Politik, um klimaschonende und emissionseinsparende Technologien zügig und in so vielen Bereichen wie möglich einzusetzen.“

„Digital nachhaltiger Leben“ beim Digitalgipfel im Fokus

In diesem Jahr steht beim Digitalgipfel das Thema „Digital nachhaltiger Leben“ im Mittelpunkt. Die Bitkom-Studie „Klimaeffekte der Digitalisierung“ hat ergeben, dass digitale Technologien maßgeblich dazu beitragen können, den CO2-Ausstoß zu senken. Im Jahr 2030 können – verglichen mit 2019 – rund 120 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Dazu müssen die industrielle Fertigung, die Mobilität, Gebäude und Arbeitsplätze konsequent und schnell digitalisiert werden.

Um das Klimaziel im Jahe 2030 zu erreichen, müssen 262 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Die Digitalisierung der oben genannten Dinge würde dabei fast die Hälfte ausmachen. Die Einspareffekte der Technologien sind dabei viermal so groß wie der CO2-Fußabdruck der Digitalisierung selbst.

„Der Digitalgipfel setzt das richtige Thema zur richtigen Zeit. Die Corona-Pandemie zeigt uns, wie wir unsere Widerstandsfähigkeit gegen Krisen jeder Art steigern können“, sagt Berg. „Was die Klimakrise angeht, so können wir mithilfe der Digitalisierung unsere CO2-Emissionen massiv herunterfahren und machen unsere Wirtschaft durch einen digitalen Effizienzschub zugleich wettbewerbsfähiger.“

Corona-Pandemie beschleunigt Digitalisierung

Die Corona-Krise habe die Digitalisierung enorm beschleunigt, stellt Berg fest. Jedoch wurden durch sie auch die digitalen Defizite aufgezeigt. „Die Welt und unser Leben haben sich in den vergangenen Monaten so stark digitalisiert wie sonst in einem ganzen Jahrzehnt“, so Berg. Jetzt gelte es, Corona als Startschuss zu nutzen, um die Digitalisierung in allen Bereichen noch konsequenter voranzutreiben.

Probleme sieht der Bitkom-Chef in der Verwaltungs-Digitalisierung, der digitalen Bildung und der Ausbildung von IT-Spezialisten. „Die Pandemie hat aber auch gezeigt: Wir sind wandlungsfähig und können Veränderungen schnell umsetzen – wenn wir nur wollen. Diesen Spirit müssen wir uns erhalten – insbesondere, wenn es um die Bewältigung des Klimawandels geht“, resümiert Berg.

Digitalgipfel hat wichtige Initiativen hervorgebracht

In der Vergangenheit seien vom Digitalgipfel viele wichtige Initiativen für das digitale Deutschland hervorgegangen. Dazu gehören die ersten Smart Schools, die Digital-Hub-Initiative zur Digitalisierung der deutschen Leitindustrien und die europäische Cloud- und Dateninfrastruktur GAIA-X. (wag)


Kontakt zum Bitkom

Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.
Albrechtstraße 10
10117 Berlin-Mitte
Tel.: +49 30 2757 60
E-Mail: bitkom@bitkom.org
Website: www.bitkom.org

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