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Fertigungsunternehmen verlagern ihre IT zunehmend in die Cloud – in Deutschland sind es schon 40 Prozent

Cloudlösungen
Fertigungsunternehmen verlagern ihre IT zunehmend in die Cloud

40 Prozent der deutschen Fertigungsunternehmen setzen auf Cloud
In Deutschland setzen 40 Prozent der Fertigungsunternehmen auf die Cloud.
Bild: jirsak/stock.adobe.com
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Viele Fertigungsunternehmen haben ihre IT-Infrastruktur bereits komplett oder teilweise in die Cloud verlagert. Eine Studie von Nicelabel, für die 300 IT-Leiter aus Deutschland, Frankreich, UK und USA befragt wurden, zeigt: Die größten Hindernisse bei der Migration in die Cloud sind Bedenken wegen Performance und mangelnder Integration von Altsystemen. 18 Prozent betreiben die IT-Infrastruktur ihres Unternehmens komplett in der Cloud.

Betrachtet man nur die Studienteilnehmer aus Deutschland, kommt man auf 40 Prozent Cloud-only-Nutzer. Weitere 38 Prozent geben an, dass ihr Unternehmen den größten Teil seiner IT-Infrastruktur in die Cloud verlagert hat. Unter den deutschen IT-Leitern ist das bei 26 Prozent der Fall.

Die Bedenken bei der Migration in die Cloud bleiben allerdings nicht aus: Mehr als ein Viertel (27 Prozent; Deutschland: 21 Prozent) sind besorgt, dass die Performance von Anwendungen in der Cloud zurückgeht. Die fehlende Integration mit Altsystemen bereitet 26 Prozent (Deutschland: 27 Prozent) Kopfschmerzen. Wären diese Bedenken nicht vorhanden, würde sich die Cloud-Adaption erheblich beschleunigen, zeigt die Studie von Nicelabel. In diesem Fall nämlich wäre die Hälfte der Befragten viel eher bereit, ihre Anwendungen in die Cloud zu verlagern. Für Deutschland alleine betrachtet gilt das sogar für 69 Prozent der Befragten.

Probleme lassen sich durch modernes Cloud-System beheben

„Sowohl fehlende Integration von Altsystemen als auch mangelnde Performance sind Probleme, die sich durch ein modernes Cloud-System beheben lassen“, sagt Ken Moir, Vice President Marketing bei Nicelabel. Mit modernen APIs, Proxys und Out-of-the-Box-Konnektoren für die wichtigsten Geschäftsanwendungen ließen sich schnell Lösungen wie ERP- oder Lagerverwaltungs-Systeme in die Cloud einbinden. Durch die Kombination mit On-Premise-Lösungen sei außerdem eine hohe Leistungsfähigkeit gewährleistet.

Die Studie von Nicelabel beleuchtet außerdem, warum Fertigungsunternehmen auf Cloud-Lösungen setzen. Zu den wichtigsten Gründen zählen eine bessere und einfachere globale Zusammenarbeit (Deutschland und insgesamt: 33 Prozent) sowie eine effiziente Rückverfolgbarkeit und Nachverfolgung in der gesamten Lieferkette (Deutschland: 31 Prozent, insgesamt: 30 Prozent).

„Anbieter können dazu beitragen, die Umstellung auf die Cloud zu beschleunigen, indem ihre Serviceteams beim Ausloten der Möglichkeiten und der Erstellung von Best-Practices-Lösungen helfen“, sagt Moir.

Der Wechsel in die Cloud ist Teil einer umfassenderen digitalen Transformation der Fertigungsunternehmen. Die Umfrage zeigt: viele Firmen planen, ihre Investitionen für den Ausbau ihrer IT-Infrastrukturen zu erhöhen. 80 Prozent der befragten IT-Leiter (Deutschland: 76 Prozent) gehen davon aus, dass ihre Unternehmen die Ausgaben für ERP-, Manufacturing-Execution- und Lagerverwaltungssysteme in den nächsten drei Jahren um mehr als 25 Prozent erhöhen werden. (wag)

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