Automotive

Daimler: Eine Milliarde Euro Personalkosten sollen eingespart werden

Daimler Ola Källenius
Ola Källenius, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Mercedes-Benz AG zum Kapitalmarkttag 2019 in London. Bild: Daimler
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Autobauer Daimler hat auf dem „Capital Market Day“ in London (14.11.2019) seine neue nachhaltige Geschäftsstrategie präsentiert. Daimler-CEO Källenius kündigte Millardeneinsparungen beim Personal und in der Fertigung an. 

Mit einer tiefgehenden Schlankheitskur möchte der neue Vorstandsvorsitzende Ola Källenius den schwäbischen Autobauer wieder zurück in die Spur bringen und fit für die Zukunft machen. Der Einstieg in die Elektromobilität kostet den Konzern viel Geld. In London auf dem Capital Market Day sollte Källenius die Zukunftsstrategie von Daimler verkünden und zeigen, wie der der Autobauer zurück auf den Erfolgspfad gelangen soll.

„Mit einer klaren Zukunftsstrategie stellen wir das Unternehmen für die Transformation auf. Die Kostenbelastungen zur Erreichung der CO2-Ziele erfordern umfassende Maßnahmen zur Effizienzsteigerung in allen Bereichen unseres Unternehmens. Dazu gehören auch die Verschlankung unserer Prozesse und Strukturen“, sagte Ola Källenius, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG. „Dies wird unsere Ergebnisse in den Jahren 2020 und 2021 belasten. Um auch in Zukunft erfolgreich zu sein, müssen wir daher jetzt handeln und unsere Finanzkraft signifikant steigern.“

Rund zehn Prozent des Top-Managements müssen gehen

Bis zum Jahresende 2022 sollen bei Mercedes-Benz Cars und Vans mehr als eine Milliarde Euro an Personalkosten eingespart werden. Sowohl im Management als auch außerhalb der Produktion – in der Verwaltung – sollen Stellen abgebaut werden. Um wie viele Jobs es genau geht, ließ Daimler aber offen. Nach Informationen des Daimler-Betriebsrats sind angeblich zehn Prozent der Führungskräfte – was rund 1.100 Management-Positionen sind, betroffen. Die Investitionen und Entwicklungsausgaben sollten auf dem Niveau von diesem Jahr eingefroren werden.

Auch die Lkw-Sparte von Daimler in Europa ist betroffen. Hier sollen die Kosten bis Ende 2022 um 550 Millionen Euro sinken. Im Geschäft mit Lkws und Bussen peilen die Stuttgarter 2020 eine Umsatzrendite von mindestens fünf Prozent an, 2022 soll sie auf mindestens sieben Prozent klettern. Der Daimler-Konzern will zugleich die Nettoliquidität auf mehr als zehn Milliarden Euro erhöhen.(ag)


Kontakt zu Daimler

Daimler AG
Mercedesstraße 120
70372 Stuttgart
Tel.: +49 711 17 0
E-Mail: dialog@daimler.com
Website: www.daimler.de

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