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Studie von PwC, HDE und Google Deutschland: Großunternehmen punkten mit Initiativen zu Diversity, Equity und Inklusion

DEI-Studie
Diversity, Equity und Inklusion: Handels-Unternehmen punkten mit Initiativen

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Auf Grundlage der Erkenntnisse geben HDE, PwC und Google in ihrer Studie daher Handlungsempfehlungen, die bei der Implementierung eines erfolgreichen Diversity Managements im Handel unterstützen. Bild: PX Media/stock.adobe.com

Diversity, Equity und Inclusion (DEI) gewinnen für Handelsunternehmen in Deutschland an Bedeutung. Das zeigt eine gemeinsame Studie des Handelsverbands Deutschland (HDE), der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland und Google Deutschland. Während DEI-Konzepte im Mittelstand noch wenig Verbreitung gefunden haben, bestehen in vielen Großunternehmen bereits entsprechende Initiativen.

Auf Grundlage der Erkenntnisse geben HDE, PwC und Google in ihrer Studie daher Handlungsempfehlungen, die bei der Implementierung eines erfolgreichen Diversity Managements im Handel unterstützen – vor allem mit Blick auf die bereichsübergreifende Verankerung. Wichtig ist demnach, alle Mitarbeitenden durch einen kontinuierlichen Dialog für DEI zu sensibilisieren, Rollen und Verantwortlichkeiten klar zu definieren sowie formulierte Ziele entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu verfolgen und mithilfe messbarer Leistungskennzahlen zu steuern.

Ergebnisse der Studie zu Diversity, Equity und Inclusion

Von den 334 befragten kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) erwarten 55 Prozent, dass Diversität für ihr eigenes Unternehmen in Zukunft ein immer wichtigeres Thema werden wird. Für 37 Prozent der Teilnehmenden sind DEI schon heute von Bedeutung, während 30 Prozent dem Konzept gegenüber neutral eingestellt sind. Nur ein knappes Drittel gab an, Diversität habe keine Relevanz für ihren Betrieb.

Wie aus der Studie hervorgeht, steigt die Bekanntheit von DEI im Mittelstand mit der Unternehmensgröße. Insbesondere kleine Unternehmen mit wenigen Mitarbeitenden hatten bislang keinen Kontakt mit dem Konzept, nur 13 Prozent von ihnen haben sich hiermit beschäftigt. Von größeren Betrieben mit mehr als 50 Mitarbeitenden gaben 26 Prozent an, sich schon mit DEI befasst zu haben.

Studie ordnet Großunternehmen einem DEI-Reifegrad zu

Anhand von Strategien, internen Prozessen, Richtlinien, Kommunikation und Unternehmenskultur wurden die 52 teilnehmenden Großunternehmen einem DEI-Reifegrad zugeordnet. Ein Drittel der Befragten erreicht mit ersten Schritten im Bereich DEI Reifegrad 1, in dem die Prinzipien an vielen Stellen noch nicht im Betrieb verankert sind. Mit 44 Prozent befindet sich die Mehrheit der Großunternehmen im Reifegrad 2, hat somit eine oder mehrere DEI-Initiativen und stößt Veränderungen an. Reifegrad 3 entsprechen 20 Prozent der Befragten, die DEI-Prozesse überarbeiten, Maßnahmen umsetzen und deren Prinzipien sich im Unternehmen widerspiegeln. Nur zwei Prozent der Großunternehmen erreichen Reifegrad 4 und haben DEI als strategischen Grundpfeiler in allen Unternehmensbereichen verankert. (eve)

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