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Claudio Catrini: Digitalisierung ist keine Einbahnstraße. Was Unternehmen jetzt tun können, um Umsatz zu generieren

Unternehmens-Stratege Claudio Catrini
Digitalisierung: Was Unternehmen jetzt tun können, um Umsatz zu generieren

Der Unternehmens-Stratege und Experte für Business-Skalierung Claudio Catrini zeigt, worauf es in Corona-Zeiten ankommen.
Bild: Laura Catrini
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In Zeiten der Corona-Krise wird Digitalisierung als Allheilmittel für jegliche unternehmerische Herausforderung angesehen. Sobald alle Unternehmensprozesse digitalisiert seien, gäbe es keine Probleme mehr. Doch so einfach ist es nicht. Was Sie dennoch tun können, um selbst in dieser Extremsituation Ihre Umsätze nach oben zu schrauben, zeigt Claudio Catrini in diesem Artikel.


Der Autor Claudio Catrini ist Unternehmens-Stratege und Experte für Business-Skalierung

Damit eine Skalierung des eigenen Business stattfinden kann, muss die dafür notwendige Digitalisierung entsprechend umgesetzt werden.

Natürlich gibt es hier keine Pauschal-Lösungen. Bei der Transformation hin zu mehr Digitalisierung ist außerdem definitiv die Beratung durch einen Experten anzuraten. Denn jedes Unternehmen hat individuelle Voraussetzungen, Besonderheiten und Ziele, die es zu berücksichtigen gilt.

Ein Unternehmen, welches bis dato noch nicht einmal einen Online-Shop betreibt, wird andere Prioritäten haben als ein mittelständisches Unternehmen, welches versucht, ein digitales Management-Tool zu implementieren.

Eine Digitalisierung der eigenen Geschäfts- und Verkaufsprozesse kann sich durchaus positiv auf den Unternehmensgewinn auswirken – allerdings nicht zwingend.

Das Problem: Das perfekte Tool gibt es nicht

Skalierung und Digitalisierung des eigenen Unternehmens sind nicht unbedingt an einzelne digitale Werkzeuge geknüpft. Es gibt nicht das eine Tool, welches alle Bedürfnisse des Unternehmens auf Dauer befriedigt.

Viel eher muss bei der Beratung von Unternehmen im digitalen Transformations-Prozess klar gemacht werden, wie der richtige Mix an Hilfsmitteln aussehen könnte.

Unternehmen, die noch keinen Online-Shop haben, brauchen professionelle Beratung hinsichtlich der Implementierung dieses Tools.

Unternehmen, die einen schlecht laufenden Online-Shop haben, benötigen Unterstützung bei der Optimierung des Marketings. Hier könnten etwa professionelle Landing-Pages für Produkte mit den höchsten Margen entworfen werden, um den Verkauf anzukurbeln.

Oftmals wird Ihnen jedoch eine neue Homepage und ein neuer Online-Shop verkauft, ohne dass dies nötig wäre. Hier wird sinnlos Geld verbrannt, das an anderer Stelle sinnvoller angelegt wäre – etwa bei professionellen Werbeanzeigen in den Sozialen Medien.

Skalierung für die kleine Geldbörse

Diese wirtschaftlich herausfordernden Zeiten nehmen Unternehmen die Handlungsfähigkeit. Neue Abhängigkeiten entstehen in Windeseile, dabei sollte Unabhängigkeit das übergeordnete Ziel eines Unternehmens sein.

Diese Unabhängigkeit kann mit den richtigen digitalen Maßnahmen erreicht werden – selbst unter den aktuell ungünstigen Voraussetzungen der Weltwirtschaft.

Dazu muss in den allermeisten Fällen gar nicht so viel Geld ausgegeben werden. Vollständige Business-Abbildungen, für die früher noch zehn oder mehr Angestellte benötigt wurden, können mit Hilfe weniger digitaler Werkzeuge abgebildet werden. Diese gibt es bereits für wenige Euro im Monatsabo.

Die jetzige Krise zeigt, wie wichtig es ist, flexibel und beweglich zu sein, um auf sich ändernde Umstände schnell reagieren zu können. Hier sind kleinere Unternehmen den großen Firmen definitiv weit voraus.

Fazit: Digitalisierung und Skalierung können Lösung sein

Die derzeitige Situation verlangt Unternehmen alles ab. Es herrschen Umsatzeinbrüche von manchmal sogar 100 Prozent. Dies zeigt, wie wichtig es ist, den unternehmerischen Erfolg auf mehrere Standbeine zu verteilen.

Professionelle Digitalisierung und Skalierung können eine Antwort auf die Herausforderungen der Gegenwart, aber auch der nahen Zukunft sein. (wag)


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