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Eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. fordert von neuer Bundesregierung mehr Tempo bei Digitalisierung

Digitalisierung
Eco-Verband fordert von neuer Regierung Tempo bei Digitalisierung

Digitalisierung Eco Verband Bundesregierung
Der Eco-Verband wünscht sich von der neuen Bundesregierung ein beschleunigte Digitalisierung.
Bild: Weissblick/stock. adobe.com

Der Eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. hat der sich bildenden Regierung einige digitalpolitische Vorschläge zukommen lassen, die er in der neuen Legislaturperiode für besonders wichtig hält. Dazu gehören die Themenbereiche digitale Infrastruktur, digitale Bildung und Verwaltung, Cyber-Sicherheit sowie konsistenter Datenschutz im Internet. Der Verband hat seine Kernforderungen und Handlungs-Empfehlungen in einer Internetpolitischen Agenda formuliert.

Das Meinungsforschungs-Institut Civey hat im Auftrag von Eco eine repräsentative Umfrage durchgeführt, die diese netzpolitischen Prioritäten bestätigten, heißt es vonseiten des Verbands.

Bei der Befragung gab mehr als die Hälfte an, dass die nächste Bundesregierung am dringendsten die digitale Infrastruktur stärken muss (52,8 Prozent). Dies ist auch ein Kernanliegen des Eco –und der „Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen“, die unter seinem Verbandsdach gegründet wurde.

Eco fordert von der Bundesregierung, dass sie die digitale Souveränität forcieren muss. Dazu soll sie einen offenen Technologie-Zugang ermöglichen und flächendeckend verfügbare digitale Infrastrukturen realisieren.

Die Befragten gaben außerdem an, dass die neue Regierung dringend bei der digitalen Verwaltung (37,6 Prozent), der Cyber-Sicherheit (34,5 Prozent) und der digitalen Bildung (30,9 Prozent) gegensteuern muss.

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„Staat und Verwaltung müssen aktiv zu einer digitalen Gesellschaft beitragen – Ämter und Behörden sollten eine Vorreiterrolle bei der Digitalisierung übernehmen“, sagt der frisch im Amt bestätigte Eco-Vorstandsvorsitzende Oliver Süme.

Süme fordert für ein modernes E-Government neue Standards für sichere digitale Identitäten sowie offene Standards für Verwaltungs-Anwendungen.

Eco-Verband wünscht sich ein Ministerium für Digitales

Auch das Bildungs-System müsse digital transformiert werden. Hier hält der Eco-Verband den Ausbau digitaler Lern- und Lehrangebote und der Stärkung der Medienkompetenz von Lehrkräften für essenziell. Wichtig sei außerdem die Förderung grundlegender Informatik- und IT-Kenntnisse in allen Bereichen schulischen Lernens und mithilfe individueller Weiterbildungen.

Für die Sicherheit sowie Integrität von Netzen hält Süme transparente, verlässliche Regeln sowie den Einsatz von Verschlüsselungs-Technologien für unabdingbar. Für ein starkes IT-Sicherheitsniveau und der konsistenten Anwendung des Datenschutzrechts müssen außerdem Politik, Anbieter und Anwender enger zusammenarbeiten.

Auch den Bürgern ist dies wichtig, zeigt die Civey-Umfrage: 25,5 Prozent fordern von der neue Bundesregierung, dringend den Datenschutz im Internet zu stärken.

„Ob Digitale Infrastrukturen, Cyber-Sicherheit oder digitale Bildung – wir haben aktuell einfach zu viele digitalpolitische Brandherde in Deutschland und brauchen dringend eine konkrete, ressortübergreifende Lösungsstrategie“, schlägt Süme Alarm.

Um digitale Transformation zügig zu gestalten, hält Süme ein Digitalministerium für unabdingbar. Darüber hinaus könne nur ein Digitalministerium langfristige Ansätze für die dringenden Herausforderungen unserer Zeit, wie etwa dem Klimawandel liefern, da die Digitalisierung hier einen Teil der Lösung darstelle. (wag)


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