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Corona-Krise: Energie Consulting GmbH gibt Unternehmen Tipps zum Energiewirtschafts-Management

Fragenkatalog von ECG
Energiewirtschaft: Unternehmen sollten mit Versorgern sprechen

Die Energie Consulting GmbH gibt Unternehmen Tipps beim energiewirtschaftlichen Management. yingyaipumi stock.adobe.com
Die Energie Consulting GmbH gibt Unternehmen Tipps beim energiewirtschaftlichen Management.
Bild: yingyaipumi/ stock.adobe.com
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Auch das energiewirtschafliche Management der meisten Unternehmen ist von der Covid-19-Pandemie betroffen. Die Energieberatung Energie Consulting GmbH (ECG) aus Kehl hat jetzt einen Frage-Antwort-Katalog zusammengestellt, um Klarheit bei Fragen zur Energiewirtschaft zu schaffen.

Im Frage-Antwort-Katalog werden die wichtigsten energiewirtschaftlichen Themen beleuchtet und Handlungsempfehlungen gegeben, etwa zu

  • Produktionsrückgang und Energiekosten
  • Anträge zur Begrenzung der EEG-Umlage (besondere Ausgleichsregelung)
  • Audits
  • Fristen für Emissionshandel und Strompreis-Kompensationen
  • Energiebeschaffung

Die ECG will den Frage-Antwort-Katalog kontinuierlich aktualisieren und mit Fragen der Nutzer erweitern. Ein kostenloser Update-Service kann auf der Website des Unternehmens abonniert werden.

Wolfgang Hahn: Mengenbeschränkungen in vielen Verträgen

Warum bleiben die Energie-Kosten bei Produktions-Rückgängen in manchen Fällen trotz des reduzierten Verbrauchs trotzdem hoch? Darauf hat der Geschäftsführer der ECG, Wolfgang Hahn, eine Antwort: „Wir müssen bei Neukunden leider immer wieder feststellen, dass in vielen Verträgen Mengenbeschränkungen vereinbart sind: Bei einem Minderverbrauch, der einen festgelegten Flexibilitäts-Rahmen unterschreitet, kann der Energieversorger erhebliche Ausfall-Gebühren verlangen.“

Dieser Umstand könne letztendlich dazu führen, dass aufgrund der aktuell sinkenden Strompreise die Kosten sogar ähnlich hoch sind – obwohl man den Strom gar nicht genutzt hat.

Die genaue Verlusthöhe ist zum einen abhängig von der Differenz zwischen Beschaffungspreis und Rückverkaufspreis. Zum anderen von der vertraglichen Regelung zur Aufwands-Entschädigung an den Lieferanten.

Hahn rät, dringend die Energie-Lieferverträge zu prüfen

Ein Beispiel: Verbraucht ein Unternehmen statt der vereinbarten 10 Millionen Kilowattstunden Strom im Jahr nur die Hälfte, könnte sich der Schaden schnell auf 100.000 Euro und mehr belaufen – ohne dass diesem entsprechende Produktionserlöse gegenüberstehen.

„Wir raten daher dringend dazu, umgehend die Energie-Lieferverträge zu prüfen und gegebenenfalls auf die Versorger zuzugehen, um gemeinsam eine vorteilhaftere Lösung auszuloten“, empfiehlt Hahn.

Im Sinne einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit sollten Unternehmen ihren Versorgern zudem umgehend einen entsprechenden Hinweis geben, wenn ihre Produktionszahlen signifikant sinken – ganz unabhängig von vertraglichen Regelungen.

Behörden kündigen Zugeständnisse an

In Bezug auf Emissionshandel und Strompreis-Kompensation sowie auf Anträge zur Begrenzung der EEG-Umlage (besondere Ausgleichsregelung) haben die zuständigen Behörden Zugeständnisse angekündigt. Der ECG-Fragenkatalog erläutert, unter welchen Umständen Ausnahmen möglich sind, wenn Auflagen oder Fristen aufgrund der Pandemie nicht eingehalten werden können.

Auch für Audits sind Lösungen sowohl seitens der Zertifizierer als auch des zuständigen Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) möglich.

Unternehmen sollten jetzt mit ihrem Zertifizierer erörtern, inwieweit etwa auf Vor-Ort-Begehungen verzichtet werden kann – oder ob das Audit verschoben werden und schnellstmöglich nachgereicht werden muss. Das BAFA wird während der Krise keine Kontrollen durchführen und Corona-bedingte Verzögerungen berücksichtigen. (wag)


Kontakt zur ECG GmbH

Energie Consulting GmbH
Wilhelm-Leonhard-Straße 10
77694 Kehl-Goldscheuer
Tel.: +49 7854 9875 0
E-Mail: info@ecg-kehl.de
Website: www.energie-consulting.com

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