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Megakonzern entsteht: Fiat Chrysler und PSA fusionieren

Automobilindustrie
Megakonzern entsteht: Fiat Chrysler und PSA fusionieren

Carlos Tavares von PSA und Mike Manley von FCA
Carlos Tavares (links), designierter CEO des neuen Konzerns und aktueller Vorstandsvorsitzender von PSA, mit Mike Manley, CEO von FCA. Bild: PSA Kommunikation
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Jetzt steht es offiziell fest: Die Automobilkonzerne Fiat Chrysler Automobiles N.V. (FCA) und Peugeot S.A. (PSA) fusionieren. Das gaben die Unternehmen am Mittwoch in einer Pressemitteilung bekannt. Gemessen am Absatz entsteht somit der viertgrößte, gemessen am Umsatz sogar der drittgrößte Automobilhersteller weltweit.

Man wolle gemeinsam die Chancen nutzen, die die neue Ära der Mobilität bietet, schreiben die beiden Konzerne. Es soll eine Fusion unter Gleichen werden. Dabei sieht man sich gut aufgestellt. Durch die „kombinierte Finanzkraft“ werden man gut positioniert sein, um saubere und nachhaltige Mobilitätslösungen anzubieten.

Jährlich verkauft der neue Konzern 8,7 Millionen Fahrzeuge

Und da entsteht wahrlich ein Riese auf dem Automobilmarkt. Jährlich will das neu gegründete Unternehmen 8,7 Millionen Fahrzeuge verkaufen – diese Menge wird nur von Volkswagen, Toyota und dem Renault-Nissan-Verbund getoppt. Der Konzern wird nach eigenen Angaben einen Umsatz von 170 Milliarden Euro und einen operativen Gewinn von mehr als elf Milliarden Euro erzielen. Für das Jahr 2018 stammen 46 Prozent der Umsatzerlöse aus Europa, 43 Prozent aus Nordamerika.

CEO des neu gegründeten Konzerns wird Carlos Tavares, der seit 2014 als Vorstandsvorsitzender die Geschicke von PSA leitet. Der Portugiese wird zunächst für eine Amtszeit von fünf Jahren eingesetzt und wird ebenfalls Mitglied des Verwaltungsrats. Dieser soll aus elf Mitgliedern bestehen; FCA und PSA stellen je fünf Mitglieder.

Zusammenschluss soll in etwa einem Jahr abgeschlossen sein

Der Abschluss des Zusammenschlusses wird voraussichtlich in 12 bis 15 Monaten erfolgen, schreiben die Unternehmen. „Unser Zusammenschluss ist eine enorme Chance, eine stärkere Position in der Autoindustrie einzunehmen“, sagt der designierte CEO Tavares. Man wolle die Welt sauberer und sicherer machen und dabei die nachhaltige Mobilität meistern.

Und FCA-CEO Mike Manley fügt hinzu, dass beide Unternehmen die härtesten Zeiten hinter sich haben. Mitarbeiter aus beiden Lagern sähen die neue Herausforderung als Chance, sich weiter zu verbessern.

Zur FCA-Gruppe gehören bekannte Marken wie Alfa Romeo, Fiat, Jeep oder Maserati. Vom Konzern werden also alle Segmente bedient. PSA vereint als Konzern Automarken wie Citroën, Opel und Peugeot unter einem Dach.

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