Anregungen für KMUs

Fünf Tipps für die Digitalisierungs-Strategie

intelligente, cloudbasierte ERP-Lösungen
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Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die digitale IT-Lösungen oder Nischenmarkt-Angebote einführen möchten, werden dabei immer auf einige Herausforderungen stoßen. Der Softwarehersteller SAP hat die gängigsten Herausforderungen von mittelständischen Unternehmen auf dem Weg zu ihrer Digitalisierung zusammengefasst und einige Denkanstöße gegeben, wie man diesen begegnen kann.

1. Mit den Mitarbeitern sprechen

Wenn ein Unternehmen vorhat, digitale Technologielösungen einzuführen, ist es der größte Fehler, diese Entscheidung nicht entsprechend an die Mitarbeiter zu kommunizieren. Laut der Nachrichtenagentur Business Wire haben 35 Prozent der Millennials Angst davor, durch die Digitalisierung ihren Job zu verlieren. Ein Gespräch über dieses Thema kann helfen, dass sich Mitarbeiter sicherer und besser in Bezug auf ihren Job fühlen. Ist die Einführung der Technologie bereits beschlossene Sache, ist es essentiell, den Mitarbeitern zu erklären, warum man diesen Schritt gegangen ist und was er für das Geschäft bringt.

2. Eine kosteneffiziente Strategie definieren

Die Kosten für die Digitalisierung eines Unternehmens sollten genau geplant sein. Ein Kontrollverlust über die Ausgaben führt unweigerlich dazu, dass das Budget überzogen wird. Ohne eine Kostenstrategie werden mittelständische Unternehmen mehr Geld ausgeben als geplant – was sich wiederum negativ auf die Geschäftsergebnisse und den Erfolg der Implementierung auswirken wird.

3. Mit den richtigen Experten zusammenarbeiten

Ein Tipp, der selbstverständlich zu sein scheint. Die Wahl eines Technologiepartners, der die Anforderungen allerdings nicht versteht oder ignoriert, kann zu einer unerwarteten Kostenexplosion führen. Größere Unternehmen können sich für ihre Digitalisierung die besten Anbieter leisten, kleinere Unternehmen haben diesen Luxus oft nicht. Eine ausgiebige Recherche ist also höchstes Gebot. Ein guter Partner empfiehlt Lösungen, die mit Budget und Infrastruktur vereinbar sind. Erfahrungen von Technologiepartnern, die diese bereits mit KMUs gesammelt haben, können hier Gold wert sein.

4. Wichtige Daten sammeln

Die Priorisierung der Daten ist essentiell, um die Bedürfnisse von Kunden, Partnern und Mitarbeitern zu verstehen. Nur so können Unternehmen Produkte für sie entwerfen, die ihren Anforderungen gerecht werden. Ebenfalls wichtig ist es, an APIs zu denken und zu überprüfen, ob die Unternehmenssysteme über diese kommunizieren müssen.

5. Die richtige IT-Architektur aufbauen

Die Technologie-Architektur sollte auf einem Software-as-a-Service-Modell (SaaS-Modell) aufgebaut werden. Dadurch wird es für Wettbewerber schwieriger, mitzuhalten. SaaS-Modelle sind eine gute Lösung in Bezug auf Sicherheit und Skalierung. Wichtig ist auch, dass die Architektur ein flexibler Arbeiten ermöglicht, denn das wird die Produktivität der Belegschaft deutlich erhöhen.

In der heutigen digitalisierten Welt ist es ein Muss, eine hocheffiziente digitale IT-Lösung einzuführen. Die Art, die Technologie zu implementieren, ist aber genauso wichtig wie die jeweilige Technologie, für die sich ein Unternehmen entscheidet. Bei der Digitalisierung von mittelständischen Unternehmen gibt es viele Herausforderungen, allerdings lassen diese sich leicht lösen, wenn eine detaillierte Strategie vorhanden ist und viel recherchiert wurde. (wag)

Weitere Informationen finden Sie im Artikel How Small And Midsize Businesses Can Extract Greater Value From Their Data (Englisch).


Kontakt zu SAP

SAP Deutschland SE & Co. KG
Hasso-Plattner-Ring 7
69190 Walldorf
Tel.: +49 62277 47474
Fax: +49 62277 57575
E-Mail: info.germany@sap.com
Website: www.sap.com

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