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Future Readiness Index: Unternehmen schauen optimistisch in Zukunft

KPMG-Studie
Future Readiness Index: Unternehmen schauen optimistisch in Zukunft

Future Readiness Index KPMG
Bild: whyframeshot / Adobe Stock
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58 Prozent der deutschen Unternehmen schauen optimistisch in die Zukunft – zehn Prozent weniger als noch vor einem Jahr. Dennoch bleibt die Mehrheit der deutschen Wirtschaft im Hinblick auf die nächsten fünf Jahre zuversichtlich – trotz eingetrübter Konjunkturprognosen und schwelender Handelskonflikte.

Die Mehrheit der Entscheider bescheinigt der eigenen Organisation eine hohe Zukunftsfähigkeit: 55 Prozent der Befragten sehen sich nahezu unverändert gut aufgestellt. Sie fokussieren sich klar auf die Bedürfnisse ihrer Kunden und investieren in ihre strategischen Wachstumsfelder. Das zeigt der „Future Readiness Index“ 2019 von KPMG, bei dem deutsche Unternehmen ihre Zukunftsfähigkeit bewerten sollten.


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Im Rahmen der Umfrage gaben in diesem Jahr 601 Top-Entscheider aus zwölf Schlüsselbranchen ihre Einschätzung in Bezug auf ihre Stimmung („Optimismus“), ihre derzeitige Aufstellung in geschäftsentscheidenden Faktoren („Reifegrad“) sowie ihre aktuellen Aktivitäts- und Investitionsschwerpunkte („Investitionen“). Daraus ermittelte KPMG einen Index-Wert, der einen Aufschluss über die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen erlaubt. Darüber hinaus verglich das Beratungsunternehmen die Wahrnehmung der Unternehmen hinsichtlich zukünftiger Herausforderungen mit den Ergebnissen einer Medienanalyse des Big-Data-Tools „KPMG Research Cloud“.

Kernergebnisse des Future Readiness Index 2019

  • Insgesamt erreichen deutsche Unternehmen auf einer Skala von 0 („nicht zukunftsfähig“) bis 10 („sehr zukunftsfähig“) in diesem Jahr einen Future Readiness Index-Wert von 6,1 (Vorjahr 6,3).
  • Der Optimismus in der deutschen Wirtschaft bleibt hoch, ist aber leicht rückläufig (Optimismuswert 6,6; Vorjahr 7,1)
  • Die Unternehmen sehen sich in nahezu allen Bereichen gut aufgestellt, vor allem aber bei den wachstumsrelevanten Aspekten. Der Bereich Risikomanagement ist branchenübergreifend ein Ausreißer nach unten. (Reifegradwert 6,4; Vorjahr 6,5)
  • Der Schwerpunkt der Investitionen deutscher Unternehmen liegt auf Wachstumsfaktoren. Angeführt wird die Liste von der „Bedienung von Kundenbedürfnissen“, gefolgt von der „Anpassung an den technologischen Fortschritt“. Insgesamt gilt weiterhin das Prinzip: Stärken stärken. (Investitionswert 5,8; Vorjahr 6,1)
  • Demografischer Wandel, Kundenbedürfnisse und Nachhaltigkeit bleiben die wichtigsten Themen der nächsten fünf Jahre. Zehn der zwölf abgefragten Zukunftsthemen werden weniger stark als Herausforderung empfunden als noch im Vorjahr. (Trend-Sensitivität 5,8; Vorjahr 5,7)

„Ich bin überzeugt, dass drei Themen in ihrer Interdependenz in den kommenden Jahren maßgeblich bestimmend sein werden dafür, wie zukunftsfähig deutsche Unternehmen sind: Geopolitik, Nachhaltigkeit und Technologie“, sagt Mattias Schmelzer, Mitglied des Vorstands der KPMG. „Das gilt aus unserer Sicht unabhängig von der jeweiligen Branche, in der ein Unternehmen beheimatet ist. Nur wer diese Themen, die für alle Stakeholder bei der Bewertung eines Unternehmens oder einer Marke an Relevanz gewinnen, zu seinem zentralen Anliegen macht, wird seine Wettbewerbsfähigkeit sichern und ausbauen können.“

Unternehmen wollen wachsen

Die Ergebnisse des „Future Readiness Index“ 2019 zeigen, dass die deutschen Unternehmen bei Investitionen besonders Wachstumsaspekte priorisieren und weiterhin aktiv gestalten wollen. Sie setzen dabei auf das Prinzip, bestehende Stärken weiter auszubauen. Die Bedienung der Kundenbedürfnisse hat bei den Investitionen weiterhin oberste Priorität (85 Prozent; Vorjahr 84 Prozent).

Insgesamt beurteilen deutlich weniger deutsche Unternehmen ihre langfristige Innovationsfähigkeit als zukunftsfest. Das führt aber erstaunlicherweise nicht zu einem erhöhten Handlungsdruck, denn die Investitionen in diesem Bereich sind rückläufig (52 Prozent; Vorjahr 60 Prozent). Noch deutlicher wird diese Diskrepanz mit Blick auf das geopolitische Umfeld: Externe Faktoren und Risikothemen wie zum Beispiel die Anpassungsfähigkeit an weltwirtschaftliche Konflikte werden trotz der Einsicht, dass man bei diesen Faktoren besser aufgestellt sein könnte, mit einer geringeren Investitionspriorität bedacht. Nur 18 Prozent investieren mit hoher Priorität in die Anpassung an weltwirtschaftliche Veränderungen (Vorjahr 27 Prozent). (wag)


Kontakt zu KPMG

KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Klingelhöferstraße 18
10785 Berlin
Tel.: +49 30 20680
Fax: +49 30 2068 2000
E-Mail: information@kpmg.de
Website: www.kpmg.de

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