Startseite » Arbeitswelt »

IoT weltweit weiter auf dem Vormarsch

Microsoft-Studie "IoT Signals"
IoT weltweit weiter auf dem Vormarsch

Microsoft Studie IoT Signals
Bild: Microsoft
Anzeige

Microsoft hat am Dienstag (30. Juli) den Forschungsbericht „IoT Signals“ vorgestellt, der einen globalen Überblick über die Verbreitung des Internet of Things (IoT) in Unternehmen gibt. Für den Bericht wurden weltweit mehr als 3.000 Entscheidungsträger in Unternehmen befragt und er belegt die schnell wachsende Akzeptanz von IoT-Lösungen.

Allein in Deutschland führen laut Forschungsbericht bereits 88 Prozent der Firmen IoT-Projekte durch. Zudem gehen die Befragten davon aus, dass schon in zwei Jahren 30 Prozent des Umsatzes ihres Unternehmens auf IoT-Projekte entfallen werden. Gleichzeitig sehen die Verantwortlichen erheblichen Nachholbedarf bei ihrer IoT-Implementierung sowie Herausforderungen bei der Komplexität und Sicherheit von IoT-Lösungen.

Die Marktforscher von IDC prognostizieren in ihrer weltweiten Vorhersage „Global DataSphere IoT devices and data“, dass es bis 2025 rund 41,6 Milliarden vernetzte Geräte geben wird. Daten würden zum gemeinsamen Nenner und sorgten für einen Mehrwert für Gesellschaft, Industrien und öffentliche Institutionen, heißt es dort. Die Ergebnisse des Microsoft-Berichts „IoT Signals“ stützen diese Erkenntnisse.

Zentrale Ergebnisse des Forschungsberichts

  • Weltweit 85 Prozent der Befragten (Deutschland: 88 Prozent) führen bereits eigene IoT-Projekte durch.
  • Unter den IoT-Anwendern glauben 88 Prozent (Deutschland: 92 Prozent), dass IoT entscheidend für den Geschäftserfolg ist.
  • IoT-Anwender erwarten innerhalb von zwei Jahren ein Return on Invest (RoI) von 30 Prozent, zu dem auch Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen beitragen.
  • Die wichtigsten Technologietreiber für den IoT-Erfolg sind aus Sicht der befragten Unternehmen in den kommenden zwei Jahren künstliche Intelligenz (KI), Edge Computing und die schnelle Netzwerktechnologie 5G.
  • 97 Prozent der Befragten (Deutschland: 95 Prozent) äußern aber auch Sicherheitsbedenken bei der Umsetzung von IoT-Projekten. Die Akzeptanz der Technologie bleibt davon aber unberührt.
  • Nur 38 Prozent der IoT-Anwender nennen Komplexität und technische Herausforderungen bei der Nutzung von IoT-Technologien als Hindernis für die weitere Einführung von IoT-Lösungen.
  • Dagegen stellt der Mangel an Fachkräften und Ausbildung fast die Hälfte der Unternehmen vor echte Herausforderungen: 47 Prozent beklagen einen Mangel an verfügbaren und qualifizierten Fachkräften.
  • Zudem scheitert fast ein Drittel der Projekte (30 Prozent) bereits in der frühen Phase eines Proof-of-Concepts (PoC), weil die Implementierung zu teuer oder der Nutzen unklar ist.

Microsoft verstärkt Investitionen in IoT-Technologien

Zahlreiche weltweit tätige Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen setzen bereits auf IoT und Edge Computing, darunter Starbucks, Chevron, Bühler AG, Steelcase und Thyssenkrupp. Um den Erfolg von Kunden und Partnern im Internet of Things weiter voranzutreiben, hat Microsoft bis 2022 Investitionen in Höhe von fünf Milliarden US-Dollar (rund 4,5 Milliarden Euro) in intelligente Spitzentechnologien und Ökosysteme angekündigt. Allein im vergangenen Jahr hat Microsoft seinen IoT-Lösungen und -Plattformen mehr als 100 neue Funktionen und Dienste hinzugefügt. Zudem arbeitet Microsoft mit mehr als 10.000 IoT- und Intelligent-Edge-Partnern zusammen, die auf der Basis von Microsoft-Technologien eigene IoT-Lösungen entwickeln und vertreiben. (wag)

Hier können Sie den „IoT Signals“-Report herunterladen (PDF)

Ebenfalls interessant:

Edge Computing beschleunigt Internet der Dinge

Anzeige
Newsletter

Jetzt unseren Newsletter abonnieren

Konradin Industrie
Webinare & Webcasts

Technisches Wissen aus erster Hand

Whitepaper

Aktuelle Whitepaper aus der Industrie

Anzeige
Anzeige

Industrie.de Infoservice
Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de