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Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wird zum Zentrum für Nationales Hochleistungsrechnen (NHR)

Supercomputer
KIT wird Zentrum für Nationales Hochleistungsrechnen

Der Hochleistungsrechner Karlsruhe (HoreKa). Er wird dem NHR bei Inbetriebnahme zur Verfügung gestellt.
Der Hochleistungsrechner Karlsruhe (HoreKa) wird bei Inbetriebnahme dem Nationalen Hochleistungsrechnen (NHR) zur Verfügung gestellt.
Bild: Amadeus Bramsiepe, KIT
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Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz hat beschlossen, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zum Zentrum für Nationales Hochleistungsrechnen (NHR) zu machen. Das Gremium koordiniert die Wissenschafts-Förderung von Bund und Ländern. Wissenschaftler werden somit noch gewaltigere Hochleistungsrechner am KIT nutzen können, schreibt das KIT. 2021 wird in Karlsruhe mit „HoreKa“ einer der leistungsstärksten Supercomputer Europas stehen.

Die NHR-Allianz ist mit einem Jahresbudget von 62,5 Millionen Euro ausgestattet, das KIT erhält jährlich einen hohen einstelligen Millionenbetrag.

„Baden-Württemberg ist in Sachen Supercomputing europaweit führend und international konkurrenzfähig“, sagt Theresia Bauer, die baden-württembergische Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Ein Beleg dafür sei auch die Aufnahme des KIT als Zentrum des Nationalen Hochleistungsrechnens. „Die Öffentlichkeit darf gespannt sein, zu welch bemerkenswerten Forschungsergebnissen die beeindruckende Rechenleistung und das geballte Methodenwissen am KIT der computergestützten Spitzenforschung verhelfen werden“, so Bauer weiter.

Forscher sind zunehmend auf Hochleistungscomputer angewiesen

Forscher sind zunehmend auf Computer mit gewaltiger Rechenleistung angewiesen, wenn sie natürliche oder technische Vorgänge in ihrer ganzen Komplexität verstehen wollen. Dazu gehört etwa die Bewältigung der Energiewende, die Entwicklung neuer Materialien, die Suche nach den kleinsten Bauteilen des Universums oder neue Therapien für schwere Krankheiten wie Covid-19.

KIT bekommt einen neuen Supercomputer

In der Wissenschaft fallen heute enorme Datenmengen an. „Diese müssen wir nicht nur bewältigen, sondern aktiv nutzen, um die drängenden Herausforderungen unserer Gesellschaft zu meistern“, sagt KIT-Präsident Holger Hanselka. Er freue sich daher sehr, dass das KIT mit seiner Erfahrung im Supercomputing Standort eines NHR-Zentrums wird.

Neue Dimensionen bei der Rechenleistung

Der bestehende Hochleistungsrechner Karlsruhe (HoreKa) soll im Sommer 2021 einsatzbereit sein. Seine Rechenleistung beträgt rund 17 PetaFLOPS – also etwa 17 Billiarden Rechenoperationen in der Sekunde. Zum Vergleich: Diese Leistung entspricht der von mehr als 150.000 Laptops.

Mit der Aufnahme des KIT in den NHR-Verbund ist schon jetzt die Finanzierung der Nachfolgesysteme von HoreKa gesichert, schreibt das KIT. Und weiter: „Deren Rechenleistung wird noch in ganz andere Dimensionen vorstoßen“, sagt Martin Frank, Direktor des Steinbuch Centre for Computing (SCC) des KIT.

Innerhalb der NHR-Allianz biete das KIT überdies mehr als nur Rechenleistung: „Wir wollen insbesondere junge Wissenschaftler dabei unterstützen, schneller und effektiver zu Ergebnissen zu kommen“, sagt Frank. Es benötige besonderes Know-how, um mit einem „datenverarbeitenden Kraftpaket“ wie HoreKa umzugehen. Hier seien intensive Beratung und engmaschige Betreuung der Nutzer aus der Wissenschaft gefragt. „Unser Schwerpunkt wird also die umfassende Userunterstützung sein“, so Frank. (wag)


Kontakt zum KIT

Karlsruher Institut für Technologie
Kaiserstraße 12
76131 Karlsruhe
Tel.: +49 721 6080
E-Mail: info@kit.edu
Website: www.kit.edu

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