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Kuka-Bilanz: Stabil trotz schwierigem Umfeld

Automation
Kuka: Bilanz stabil trotz schwierigem Umfeld

Kuka CEO Peter Mohnen
Kuka-CEO Peter Mohnen: „In den kommenden drei Jahren plant Kuka Investitionen von rund 500 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung." Bild: Kuka
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Am 26. März 2020 hat Roboterbauer Kuka per Online-Pressekonferenz seine Bilanz für das Jahr 2019 vorgestellt und über das Verfahren während der Corona-Krise informiert. Kuka sei stabil durch das schwierige Jahr gekommen. Es wurden 350 Stellen am Standort Augsburg abgebaut. „Wir sind auf einem guten Weg,“ sagt CEO Peter Mohnen.

„Trotz eines schwierigen Jahres 2019 – mit all den Umbrüchen in der Automobilindustrie und der auf Sturm stehenden Weltwirtschaft – konnten wir das operative Ergebnis steigern und ein Plus beim Ebit von 40 Prozent erzielen“, erläutert CEO Peter Mohnen die Bilanzzahlen der Kuka AG für 2019.

300.000 installierte Roboter in 2019

Zudem habe Kuka in 2019 erstmals die Schallmauer von 300.000 installierten Robotern durchbrochen. „Unser Effizienzprogramm mit dem Stellenabbau und unsere Sparanstrengungen zahlen sich aus“, sagt Mohnen.

Wichtige Märkte Automotive und Electronics brechen ein

Wachsende Fokusmärkte wie E-Commerce/Retail und Consumer Goods wirkten sich 2019 zwar positiv auf die Intralogistik-Sparte der Kuka Tochter Swisslog aus.

Die für Kuka wichtigen Märkte Automotive und Elektronik sind 2019 jedoch stark eingebrochen. Laut Kuka-CEO Mohnen lagen hier die Auftragsrückgänge bei zehn bis 15 Prozent – gerade auch im bisherigen Boom-Markt China.

Kukas Robotik-Bereich verzeichnet daher ein Auftragsminus von 13 Prozent. Dagegen konnten die Bereiche Healthcare (plus 7,2 Prozent) und Logistik (plus 24,8 Prozent) beim Auftragseingang deutlich zulegen.

Trotzdem gingen Auftragseingang und Umsatz des Augsburger Automatisierungsspezialisten im Vergleich zum Vorjahr zurück.

Corona-Krise sorgt für starke Unsicherheit

Für 2020 erwartet das Unternehmen weiterhin ein schwieriges Marktumfeld, was durch die Coronavirus-Krise verschärft wird.

„Die Pandemie stellt unsere Gesellschaft sowie die Wirtschaft vor völlig neue Herausforderungen. Das spüren wir bei Kuka ebenfalls, rund um den Globus“, sagte Peter Mohnen.

„Aber ich bin stolz darauf, zu sehen, wie unsere Mitarbeiter in diesen schwierigen Zeiten zusammenhalten. Wir arbeiten gemeinsam daran, diese Krise zu überwinden und haben dafür eine stabile Ausgangslage“, so Mohnen.

Der Kuka-Chef betonte, statt Diskussionen über die Marktsituation zu führen, sei es wichtig, gerade in diesen Zeiten die Hebel für die Zukunft richtig zu stellen: In den kommenden drei Jahren plant Kuka Investitionen von rund 500 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung.

KUKA erhält Großauftrag in zweistelliger Millionen-Euro-Höhe

Dabei fokussiert jeder Geschäftsbereich seine Innovationen aktiv auf Wachstumsfelder. Ziel ist eine Erweiterung des Geschäfts in neue Märkte, Software und digitale Services.

Gleichzeitig setzen die Augsburger einen Fokus auf das Thema Nachhaltigkeit und arbeitet daran, noch gezielter Ressourcen zu schonen und den Energieverbrauch in den eigenen sowie in Kunden-Anlagen zu senken.

Kukas Ausblick auf 2020

Die Auswirkungen der Corona-Krise auf die prognostizierten Ergebnisse können zum aktuellen Zeitpunkt nicht abgeschätzt werden. Daher kann derzeit keine Umsatz- und Ergebnis-Prognose gegeben werden.

Darauf wurde im Geschäftsbericht hingewiesen. Kuka arbeitet daran, sich für die Zeit nach der Corona-Pandemie aufzustellen. Der Konzern ist gerade in den Themen stark, die aufgrund der Pandemie stark in den Fokus geraten: Online und digitale Services, Logistik, Automatisierung mit Robotern und der ganze Bereich Healthcare. (ag)


Kontakt zu Kuka

Kuka AG
Zugspitzstraße 140
86165 Augsburg
Tel.: +49 821 7975 0
E-Mail: kontakt@kuka.com
Website: www.kuka.com

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