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Digitalverband Bitkom stellt Leifaden für Robotc Process Automation (RPA) vor

Bitkom-Leitfaden
Lästige Aufgaben? Einfach an den Roboter abgeben!

Robotic Process Automation (RPA) ermöglicht den Datenaustausch zwischen unterschiedlichen Anwendungen. willyam Adobe Stock
Robotic Process Automation (RPA) ermöglicht den Datenaustausch zwischen unterschiedlichen Anwendungen.
Bild: willyam/stock.adobe.com
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Unternehmen stoßen teilweise schnell an ihre Grenzen, wenn sie ihre Prozesse automatisieren wollen. Ein Grund dafür: Verschiedene Aufgaben werden mit unterschiedlichen Software-Anwendungen erledigt, die Daten nicht miteinander austauschen können. Das bekommt eine besondere Bedeutung, wenn Enterprise Resource Planning (ERP) eingesetzt wird. Hier kann „Robotic Process Automation“ (RPA) eine Möglichkeit sein, Prozesse zu verbinden, zu beschleunigen und zu automatisieren.

RPA ist einfach, schnell und kostengünstig – und kommt besonders für Unternehmen in Frage, die sich keine völlig neue Software anschaffen wollen. Der Digitalverband Bitkom hat nun zu diesem Thema einen Leitfaden veröffentlicht.

Robotic Process Automation: Lösung für viele Unternehmen

„Robotic Process Automation ist eine Brückentechnologie, die besonders Unternehmen mit Schwierigkeiten bei der Prozessautomatisierung oder der Integration von Systemen schnell helfen kann“, sagt Patrick Hansen, Bereichsleiter Blockchain beim Bitkom.

Hansen weist allerdings auch darauf hin, dass es dabei wichtig sei, die Möglichkeiten nicht zu überschätzen. Vor der Einführung müsse sich ein Unternehmen genau überlegen, welche Prozesse sich für eine solche Automatisierung eignen.

Leitfaden erklärt Robotic Process Automation von Grund auf

Im Leitfaden des Bitkom werden zuerst die Grundlagen von RPA erklärt.

Robotic Process Automation bietet eine Möglichkeit, eine softwaregestützte Bedienung von Programmen über deren Benutzeroberfläche vorzunehmen. Im Kern geht es darum, dass RPA Aufgaben übernimmt. Die Roboter arbeiten Schritte ab, die sie sich zuvor von Menschen, die die Software-Anwendungen bedienen, abgeschaut haben.

Zudem stellt der Leitfaden verschiedene Einsatzszenarien von RPA vor: Etwa die Übernahme von Daten aus einer Anwendung in eine andere oder die automatisierte Eingabe von Papier-Formularen.

Robotic Process Automation: Gut für repetitive Aufgaben geeignet

„RPA eignet sich vor allem für einfache Aufgaben, bei denen sich die Schritte immer wiederholen“, sagt Hansen. „So lassen sich schnell positive Effekte bei der Prozessautomatisierung erzielen und der Aufwand für die Entwicklung einer RPA-Lösung ist bereits nach kurzer Zeit wieder eingespielt.“

Der Bitkom-Experte weist aber auch auf fortgeschrittene RPA-Anwendungen hin, bei denen Künstliche Intelligenz zum Einsatz kommt. Hier könnte die Software auch komplexe Aufgaben lösen.

Als Praxishilfe für Unternehmen beantwortet der Leitfaden wichtige Fragen: Kann RPA von der Fachabteilung ohne Unterstützung der IT-Abteilung eingeführt werden? Welche Prozesse eignen sich für RPA und welche weniger?

Darüber hinaus stellt der Bitkom die notwendigen Schritte zur Einführung eines RPA-Prototypen sowie eine Checkliste für die Softwareauswahl vor.

Den Leitfaden „ERP und Robotic Process Automation (RPA) – Eine Einordnung“ können Sie als PDF auf der Website des Bitkom herunterladen. (wag)


Kontakt zum Bitkom


Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.
Albrechtstraße 10
10117 Berlin-Mitte
Tel.: +49 30 2757 60
E-Mail: bitkom@bitkom.org
Website: www.bitkom.org

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