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Mehrheit mit derzeitigem Internetanschluss zufrieden

Bitkom-Studie
Mehrheit mit derzeitigem Internetanschluss zufrieden

Breitband Umfrage Bitkom Internet
Bild: Michal Jarmoluk / pixabay.com
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Mehr als die Hälfte der deutschen Industrieunternehmen (57 Prozent) nutzt einen Glasfaseranschluss. Davon setzen 18 Prozent auf eine gesonderte Glasfaserleitung, die ausschließlich dem Unternehmen zur Verfügung steht. Weitere 38 Prozent beziehen ihr Internet über Geschäftskundenverträge mit DSL oder Kabelanschluss. Zu diesem Ergebnis kommt der Digitalverband Bitkom in einer repräsentativen Umfrage unter mehr als 500 Industrieunternehmen ab 50 Mitarbeitern.

„Gigabit-Geschwindigkeiten sind die Basis für die Industrie 4.0“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. So bestätigen 98 Prozent der Industrieunternehmen, dass ein schneller Internetanschluss wichtig für ihre Geschäftstätigkeit ist, für fast zwei Drittel (62 Prozent) ist er sogar sehr wichtig.

Viele Industrieunternehmen, die derzeit keine Glasfaser nutzen, würden zwar einen solchen Anschluss für sich verlegen lassen wollen, doch nur eine Minderheit würde auch die anfallenden Kosten tragen. So würden 48 Prozent einen Glasfaseranschluss verlegen lassen, wenn die Anschlusskosten voll durch andere übernommen würden. Ein weiteres Viertel wäre bereit, eine einmalige Eigenbeteiligung zu leisten. Von diesen Unternehmen würden 28 Prozent zwischen 1.000 und 2.500 Euro bezahlen, fast genauso viele (27 Prozent) 2.500 bis 5.000 Euro und jedes dritte (36 Prozent) 5.000 Euro oder mehr.

48 Prozent haben schnelleres Internet als vor zwei Jahren

Insgesamt ist die Mehrheit zufrieden mit ihrem derzeitigen Internetanschluss. Sechs von zehn Industrieunternehmen (59 Prozent) geben dies an, fast ein Drittel (30 Prozent) ist sogar sehr zufrieden. Umgekehrt sind 21 Prozent eher unzufrieden mit ihrem Internetanschluss, 19 Prozent sehr unzufrieden. Aber die Unternehmen sehen Fortschritte: 48 Prozent bestätigen, dass ihr Internetanschluss in den vergangenen zwei Jahren schneller geworden ist. Für jedes fünfte Industrieunternehmen ist der Anschluss deutlich schneller geworden.

Aus Bitkom-Sicht kommt der Ausgestaltung der Rahmenbedingungen für einen schnellen Breitbandausbau eine entscheidende Rolle zu. „Der Glasfaserausbau muss den Netzbetreibern so attraktiv wie möglich gemacht werden“, so Berg. „Eine staatliche finanzielle Förderung des Netzausbaus muss dabei das letzte Mittel bleiben und darf nicht zum bestimmenden Marktprinzip werden.“ Fördermittel für unterversorgte Gebiete seien wichtig. Sie sollten aber ausschließlich dort zum Einsatz kommen, wo ein privatwirtschaftlicher Ausbau nicht rentabel sei. Aus Sicht des Bitkom sollte die Politik vor allem die überbordenden bürokratischen Vorschriften für den Netzausbau entschlacken. „Die Genehmigungsverfahren für den Auf- und Ausbau von Fest- und Mobilfunknetzen müssen einfacher und schneller werden“, fordert Berg. (wag)


Kontakt zum Bitkom

Bitkom – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.
Albrechtstraße 10
10117 Berlin-Mitte
Tel.: +49 30 275760
Fax: +49 30 27576 409
E-Mail: bitkom@bitkom.org
Website: www.bitkom.org

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