Startseite » Arbeitswelt »

Bitkom-Umfrage: Messen und Events finden häufiger virtuell statt – auch hybride Formate legen zu

Messen und Events
Messen und Events finden immer häufiger virtuell statt

Virtuelle Messen und Events, aber auch Hybrid-Modelle, werden bei Unternehmen immer wichtiger.
Bild: metamorworks/ stock.adobe.com
Anzeige

Auch im kommenden Geschäftsjahr sind Messen und Events in der digitalen Wirtschaft ein wichtiges Marketing- und Vertriebsinstrument. Diese Veranstaltungen finden aber – auch wegen der Corona-Pandemie – immer häufiger virtuell oder als sogenannte hybride Formate statt. Der Digitalverband Bitkom hat dazu eine Studie unter Marketing-Verantwortlichen in der IT- und Telekommunikations-Branche durchgeführt.

In der Studie des Bitkom geben 78 Prozent der Digitalunternehmen in Deutschland an, rein virtuellen Messen und Events in Zukunft eine große oder sehr große Bedeutung einzuräumen. Ähnlich viele (70 Prozent) sagen dies über hybride Messen und Events, die zum Teil vor Ort, zum Teil in virtueller Form stattfinden. Reine Vor-Ort-Veranstaltungen haben künftig nur noch für 39 Prozent der Unternehmen Relevanz.

Rohleder: „Bedürfnis nach Austausch ist ungebrochen“

47 Prozent der Unternehmen setzen in diesem Jahr erstmals virtuelle bzw. hybride Messen als Marketinginstrument ein, 18 Prozent nutzen solche Formate schon länger. 57 Prozent wohnen erst seit Kurzem virtuellen Konferenzen oder Kundenevents bei, 24 Prozent der Unternehmen tun dies schon seit längerer Zeit.

Schwerpunktseite: Coronavirus

„Das Bedürfnis nach Austausch und Vernetzung ist ungebrochen“, sagt Bitkom-Geschäftsführer Bernhard Rohleder. „Mit virtuellen und hybriden Veranstaltungen kann diesem Bedürfnis auch unter den erschwerten Bedingungen der Pandemie Rechnung getragen werden.“

Da die Technologien zur Durchführung solcher Veranstaltungen mittlerweile derart vielfältig und interaktiv seien, könnten nach Rohleders Einschätzung auch künftig bislang rein physische Veranstaltungen durch digitale Formate ersetzt werden.

ITK-Unternehmen geben 1,1 Prozent mehr für Marketing aus

Die ITK-Unternehmen in Deutschland geben rund 5,5 Prozent ihres Gesamtumsatzes für Marketing-Maßnahmen aus. Das entspricht einem Plus von 1,1 Prozentpunkten im Vergleich zu 2019 (4,4 Prozent).

Wie Digitalunternehmen online werben. Grafik: Bitkom
Wie Digitalunternehmen online werben. Grafik: Bitkom

Dabei ist der Anteil der Ausgaben für Online-Aktivitäten gestiegen und liegt jetzt bei 39 Prozent des Marketing-Budgets (2019: 35 Prozent). Fast alle Unternehmen (99 Prozent) betreiben eine Unternehmenswebsite oder einen Webshop. 97 Prozent sind in sozialen Medien wie Facebook, Twitter oder LinkedIn aktiv. 86 Prozent betreiben Suchmaschinenoptimierung (SEO) oder Suchmaschinenmarketing (SEA).

Onlinemarketing-Maßnahmen sind für Digitalunternehmen Pflicht

72 Prozent der ITK-Unternehmen generieren ihre Kontakte über registrierungspflichtige Inhalte. 68 Prozent verbreiten ihre Inhalte über Presseportale oder einen Newsroom, 60 Prozent schalten klassische Online-Werbung wie etwa Banner, 29 Prozent nutzen das sogenannte Affiliate-Marketing.

„Gerade für Digitalunternehmen sind Onlinemarketingmaßnahmen unverzichtbar“, sagt Rohleder.

Lediglich zehn Prozent des Marketing-Budgets werden für Direktmarketing aufgewendet. Vorn steht hier E-Mail-Marketing per Newsletter, die 81 Prozent der Unternehmen verschicken. Dahinter folgen Werbeartikel (62 Prozent) sowie Direkt-Marketing per Telefon (39 Prozent) und per Post (35 Prozent).

Die vollständige Studie finden Sie auf der Website des Bitkom. (wag)


Kontakt zum Bitkom

Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.
Albrechtstraße 10
10117 Berlin-Mitte
Tel.: +49 30 2757 60
E-Mail: bitkom@bitkom.org
Website: www.bitkom.org

Ebenfalls interessant:

Coronavirus: Welche Messen stattfinden – und welche nicht


Industrie.de Infoservice
Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de