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Umfage: Kleine und mittelständische Unternehmen rechnen auch für 2021 mit Umsatzeinbußen

Umfrage
Mittelständische Unternehmen rechnen auch für 2021 mit Umsatzeinbußen

Fertigungshalle
Laut einer Umfrage von Visable sieht mehr als jedes 2. Unternehmen einen weiteren Umsatzrückgang in 2021 für wahrscheinlich. Bild: Industrieblick/stock.adobe.com
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Eine Blitzumfrage unter 300 Entscheidern aus dem deutschen Mittelstand, die von Visable (Betreiber der B2B-Plattformen Europages und wlw) durchgeführt wurde, zeigt, mit welcher Dynamik die Coronakrise den deutschen Mittelstand getroffen hat und in 2021 noch treffen wird: 58 Prozent der Befragten rechnen auch in 2021 mit weiteren Umsatzeinbußen. 

Jeder Fünfte (19 Prozent) rechnet sogar mit Verlusten von mehr als 50 Prozent. Besonders einschneidend seien die fehlenden Aufträge aus dem Ausland.

Dass die wirtschaftlichen Verluste im Corona-Jahr 2020 erheblich sein würden, dürfte angesichts des anhaltenden Ausnahmezustands kaum verwundern. So gaben 65 Prozent der befragten KMU an, Umsatzeinbußen erlitten zu haben. Jedes vierte Unternehmen (24 Prozent) kämpft mit Verlusten von mehr als 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Nur jedes Fünfte (19 Prozent) hat keine Verluste zu verzeichnen.

Umso größer war die Hoffnung auf das kommende Jahr. So prognostizieren die führenden Wirtschaftsinstitute für 2021 ein Wachstum auf niedrigem Niveau um knapp fünf Prozent. Doch die deutschen KMU sind deutlich weniger optimistisch: 58 Prozent der Befragten rechnen auch für 2021 mit weiteren Umsatzeinbußen.

Gerade einmal elf Prozent gehen davon aus, ein Umsatzplus gegenüber 2020 generieren zu können. Für nur drei Prozent ist ein Umsatzplus und die Rückkehr zum Vor-Corona-Niveau realistisch. Ein geringer Anteil von sieben Prozent hat durch Corona keine Umsatzveränderungen zu verzeichnen und rechnet auch in Zukunft mit keinen.

Für 2021 gibt es ein wenig Licht am Ende des Tunnels: Mit 19 Prozent erwartet fast jeder Fünfte der Befragten keine weiteren Einbußen für das kommende Jahr.

Fehlende Exporte für jedes zweite Unternehmen besonders entscheidend

Neben der Hotel- und Gastronomiebranche bewerten die Wirtschaftsinstitute insbesondere den drastischen Rückgang von Exporten als Ursache für den Einbruch der Wirtschaftsleistung. Eine Entwicklung, die auch die Befragten bestätigen: Mehr als jeder Vierte (28 Prozent) leidet massiv unter der gesunkenen Nachfrage aus dem Ausland.

Weitere 22 Prozent bestätigen massive Umsatzeinbußen aufgrund des deutlich reduzierten Exportgeschäfts, konnten jedoch in den letzten Wochen einen Aufwärtstrend durch eine wieder ansteigende Nachfrage erkennen.

„Für Deutschland als Exportland sind diese Entwicklungen extrem einschneidend. Viele KMU stehen nun vor der Herausforderung, neue Vertriebswege zu finden, um ihre Existenz langfristig sichern zu können. Direktvertrieb oder auch Messebesuche gehen aufgrund von Corona gegen Null. Hier unterstützen wir von Visable mit unseren Plattformen Europages in ganz Europa und wlw in der DACH-Region sowie mit unseren vielfältigen zusätzlichen Angeboten für weitere Onlinesichtbarkeit“, so Peter F. Schmid, CEO von Visable.

Kann der deutsche Mittelstand zu alter Stärke zurückkehren?

„Made in Germany“ galt viele Jahre lang als die Garantie für einen führenden Platz im internationalen Exportwettkampf. Doch kann der deutsche Mittelstand zu seiner alten Stärke zurückfinden? Davon überzeugt sind mehr als ein Drittel (35 Prozent).

Ein weiteres Drittel (32 Prozent) rechnet mit einer langfristigen Veränderung auf dem Beschaffungsmarkt hin zu verstärkt lokalen und nationalen Lieferketten – und das auch über die Corona-Krise hinaus. „Viele Unternehmen waren gezwungen, ihre Beschaffungs-Strategie vollständig zu überdenken oder sind kurzfristig auf alternative Bezugsquellen angewiesen, weil ihnen die etablierten Lieferketten wegbrechen.

So rückten Anbieter aus den umliegenden Märkten mit kürzeren Lieferwegen wieder stärker in den Fokus. Diese Entwicklung wird sich auch langfristig auf die Sourcing-Strategie vieler Unternehmen auswirken“, erklärt Peter F. Schmid. (ag)


Kontakt zu Visable

Visable GmbH
ABC-Straße 21
20354 Hamburg
Tel.: +49 40254 400
E-Mail: info@visable.com
Website: www.visable.com

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