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New-Work-Start-up 1000 Satellites feiert Ausgründung aus Chemovator

Dezentrale Coworking Spaces
New-Work-Start-up 1000 Satellites feiert Ausgründung aus Chemovator

Dezentrale Coworking Spaces von 1000 Satellites ergänzen flexible Arbeitskonzepte großer Unternehmen in der Metropolregion Rhein-Neckar. Das New Work-Start-up bietet bereits acht Standorte mit professioneller Arbeitsatmosphäre an, um produktiv zu arbeiten

Das neue Jahr hätte für 1000 Satellites nicht besser starten können: Nach der Ausgründung im Dezember 2021 und einer erfolgreichen Finanzierungsrunde steht das Team rund um die Geschäftsführer Caro Windlin, Gregory von Abendroth und Markus Hummelsberger nun auf eigenen Beinen. Nach gut zwei Jahren intensiver Vorbereitung im Chemovator, dem internen Geschäftsinkubator der BASF, ist der Schritt in die Eigenständigkeit gelungen.

In dieser Zeit hat das Team am Geschäftsplan gefeilt, ein 15-köpfiges Team aufgebaut, die ersten Coworking Spaces eingerichtet und eröffnet, Kunden akquiriert und Investoren gefunden. Chemovator unterstützte das Venture mit einer ersten Finanzierung und weiteren Ressourcen und schuf dem Team damit den Freiraum, sich voll auf seine Idee zu fokussieren. Erfahrene externe Unternehmer standen zudem mit Feedback und Coaching zur Seite.

Dezentrales Coworking direkt vor der eigenen Haustür

Coworking Spaces sind keine neue Erfindung. In den letzten Jahren sind immer mehr solcher flexibel und firmenübergreifend nutzbaren Büros in bester Zentrumslage entstanden. Was also macht die Idee von 1000 Satellites so besonders?

„In den Ballungsräumen der Metropolregion Rhein-Neckar gibt es zahlreiche große Unternehmen. Viele der Mitarbeitenden wohnen jedoch nicht im näheren Einzugsgebiet, sondern pendeln zum Teil aus größerer Entfernung zu ihrem Büroarbeitsplatz. Und das, obwohl die Mitarbeitenden dann häufig doch nur von einer Videokonferenz in die nächste wechseln“, weiß Mitgründer Gregory von Abendroth aus eigener Erfahrung zu berichten.

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„Wir von 1000 Satellites bieten den Mitarbeitenden daher nicht in Innenstädten, sondern in dezentralen Lagen und somit quasi vor der eigenen Haustür in unseren Satellitenbüros eine hochproduktive Arbeitsumgebung mit moderner Büroausstattung an, in der sie mit Kollegen und anderen Coworkern interagieren können und keine lange Anfahrt haben. Das führt zu weniger Autos und Staus auf den Straßen und schont die Umwelt“, so von Abendroth weiter.

Rückschläge durch die Pandemie konnten das Team nicht stoppen

„Natürlich waren auch wir stark von der Pandemie betroffen. Wir haben sofort reagiert und die Spaces den Vorgaben entsprechend hygienekonform umgerüstet, um so einen sicheren Arbeitsplatz anbieten zu können“, so Mitgründerin Caro Windlin. Die Arbeit hat sich gelohnt: Mitarbeitende verschiedener Firmen aus der Region nutzen bereits die Coworking-Angebote von 1000 Satellites.

Beispielsweise wird das Team von Dirk Voeste, Senior Vice President bei BASF Agricultural Solutions, das Angebot in Anspruch nehmen. „1000 Satellites bietet eine professionelle und kreative Arbeitsumgebung und deshalb eine sinnvolle Ergänzung des Future-of-Work-Konzeptes von BASF. Auch ich möchte meinem Team ermöglichen flexibel zu arbeiten, wenn dies möglich ist – am Standort, von zuhause oder einem anderen Ort, wie beispielsweise dem Coworking Space von 1000 Satellites.“

Chemovator offen für alle Ideen der BASF-Mitarbeitenden

Der Inkubator Chemovator verfolgt das Ziel, hochrisikobehaftete Ideen rund um die chemische Industrie von BASF-Mitarbeitern zu investierbaren und skalierbaren Geschäftsmodellen aufzubauen. Sofern das Geschäftsmodell in der BASF auf Interesse stößt, hat die BASF den ersten Zugriff auf das Venture. Falls ein Venture sich zum weiteren Wachsen besser frei im Markt entfalten kann, ist die Ausgründung der bessere Weg. Die Themen, mit denen sie sich dabei auseinandersetzen, decken einen Großteil des Portfolios der BASF ab.

„Unsere Teams arbeiten zum Beispiel an B2B-Software für mehr Kundenzufriedenheit, Bots mit künstlicher Intelligenz für automatisierte Unterstützung in der Forschung, einer Plattform für die Logistikbranche oder an 3D-gedruckten Ersatzteilen für die Zulieferindustrie. Fast alle Teams treiben mit ihren Ideen die Digitalisierung voran und arbeiten an einer nachhaltigeren Zukunft, die zwei zentralen Themen der kommenden Jahre“, sagt Markus Bold, Geschäftsführer der Chemovator GmbH.

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„1000 Satellites ist für mich ein Musterbeispiel, wie sich erfahrene Mitarbeiter der BASF mit starker Eigenmotivation einer Idee verschreiben und daraus ein Unternehmen aufbauen. Besonders stolz macht mich, dass die 1000 Satellites GmbH die Ambition hat, mit ihrer Geschäftsidee weiter zu wachsen. So will das junge Unternehmen künftig auch andere Ballungsgebiete Deutschlands mit hohem Pendleraufkommen erschließen. Ich bin mir sicher, dass die Grundidee dieser dezentralen Coworking Spaces auch dort schnell auf hohe Akzeptanz stoßen wird“, so Bold weiter.

Weitere Coworking Spaces von 1000 Satellites sind bereits in der Planung und auch aus dem Chemovator sollen bald neue Ausgründungen folgen. (bec)


Kontakte zur Chemovator GmbH und zur 1000 Satellites GmbH

Chemovator GmbH
Industriestraße 35
68169 Mannheim
Tel.: +49 621 60-29872
E-Mail: info@chemovator.com
Website: www.chemovator.com

1000 Satellites GmbH
Havellandstraße 10–14
68309 Mannheim
Tel.: +49 621 39999-541
E-Mail: info@1000satellites.com
Website: www.1000satellites.de

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