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Treasury Management: SAP gibt Tipps, wie CFOs ihr Unternehmen sicher durch die Corona-Krise steuern

Treasury Management
So steuern CFOs ihr Unternehmen sicher durch die Corona-Krise

Treasury Management: Tipps für CFOs in Zeiten von Corona wutzkoh Adobe Stock
Der Softwarekonzern SAP gibt Tipps, wie CFOs ihr Unternehmen sicher durch die Corona-Krise navigieren können.
Bild: wutzkoh/stock.adobe.com
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Wie können Unternehmen angesichts aktueller Planungs-Unsicherheiten ihre Liquidität sichern? Das Software-Unternehmen SAP gibt Tipps, mit denen CFOs auch in angespannten Märkten die unternehmensweiten Finanzströme zuverlässig in den Griff bekommen. Wichtig dabei: Das Treasury Management.

Corona-Krise, Brexit, Handelskrieg, Konjunkturflaute – die wirtschaftliche Lage vieler Unternehmen hat sich in den letzten Monaten gewandelt. Das bedeutet für CFOs, Finanzchefs und Risikomanager, dass sie in besonderem Maße gefordert sind. Ihre Aufgabe ist es, die finanziellen Auswirkungen der Krise abzumildern und das eigene Unternehmen sicher durch turbulente Zeiten zu steuern.

Treasury Management gewinnt an Bedeutung

SAP ist davon überzeugt, dass ein fundiertes Treasury Management die dafür erforderlichen Navigationshilfen bietet. Mit Treasury Management lassen sich unternehmensweite Zahlungsströme auf einen Blick betrachten und finanzielle Risiken gezielt reduzieren.

Eine wichtige Sache, denn die Optimierung des Betriebskapitals (Working Capital) ist gerade in Krisenzeiten nicht Kür, sondern Pflicht.

Doch wie kann das gelingen? Einerseits sollten Unternehmen ihre Zahlungsziele verkürzen und Forderungsbestände bei Kunden möglichst zeitnah liquidieren. Andererseits gilt es, für eigene Verbindlichkeiten neue Kreditlinien zu verhandeln.

Wer die exakte finanzielle Position des eigenen Unternehmens kennt, hat in Diskussionen mit Kunden, Lieferanten und Banken bessere Argumente.

Informationen sind oft auf mehrere Systeme verteilt

Das Problem: Vielerorts schlummern Informationen zu offenen Posten, Betriebskapital und Zahlungsforderungen in unterschiedlichen Systemen, Dateien und Formaten. Diese müssen dann erst mühsam zusammengeführt werden.

Intelligente Treasury-Management-Systeme können bei diesem Prozess helfen, sind jedoch bislang in Unternehmen eher die Ausnahme als die Regel.

Schwerpunktseite: Coronavirus

„Treasury-Verantwortliche argumentieren häufig, ihre Prozesse seien etwas Besonderes, neue Technologien für sie aktuell noch nicht relevant“, erklärt Carsten Jäkel, Partner Global Treasury Services bei Ernst and Young. Dies sei jedoch ein Trugschluss. Denn vor allem in Krisenzeiten böten intelligente Treasury-Systeme wirksame Hebel für ein transparentes Liquiditäts-Management.

Mit Treasury Management erfolgreich durch Krisenzeiten kommen

Die digitale Transformation der Finanzabteilungen steckt vielerorts noch in den Kinderschuhen. Wie übersteht man die aktuelle Situation trotzdem möglichst unbeschadet? SAP bietet selbst Lösungen an für das Treasury Management an, die sich schnell implementieren lassen. Das Unternehmen empfiehlt außerdem seinen Kunden, Herausforderungen mit folgenden Tipps zu begegnen:

  • Auswirkungen abschätzen: Dass Krisen wie die Covid-19-Pandemie nicht spurlos am eigenen Unternehmen vorbeigehen, ist den meisten Finanz-Verantwortlichen klar. Wie sie jedoch mittel- und langfristig wichtige Steuerungsgrößen wie Liquidität oder Profitabilität ganz konkret beeinflussen, dagegen oft weniger. Umfassende Analyselösungen helfen, Kostentreiber und Optimierungspotenziale zu ermitteln und entsprechende Handlungsempfehlungen abzuleiten.
  • Liquidität sicherstellen: Budget anpassen, offene Forderungen überwachen, Betriebskosten reduzieren. Gerade in Krisenzeiten ist ein kontinuierliches Echtzeit-Monitoring der unternehmensweiten Zahlungsströme ein Muss. Fragen Sie sich folgendes: Lassen sich fällige Forderungen aufschieben oder Bestellvolumina kurzfristig anpassen? Ist es ratsam, geplante Investitionen zu verschieben? Antworten darauf erhält nur der, der den eigenen Liquiditätsstatus mit Prognosen in Echtzeit zuverlässig im Blick behält.

Beispielloser Einbruch der Industrieproduktion im Monat April

  • Vorausschauend planen: Angesichts volatiler Märkte fällt der Blick in die Zukunft in der aktuellen Krise besonders schwer. Finanzchefs sollten jetzt alle Eventualitäten im Auge behalten und sich auf unterschiedliche Zukunftsszenarien vorbereiten. Intelligente Simulationen und vorausschauende Analysen helfen dabei, die Auswirkungen der Krise auf den zukünftigen Cashflow transparent darzustellen, Risiken besser zu antizipieren und erforderliche Gegenmaßnahmen rechtzeitig einzuleiten. Dadurch gerät der Cashflow nicht ins Stocken, das Unternehmen bleibt handlungsfähig.
  • Förderprogramme nutzen: In Krisenzeiten hilft der Staat Unternehmen mit Beihilfen wie Kurzarbeitergeld, Steuerstundung oder zinslosen Krediten. Um die passenden Hilfen frist- und sachgerecht zu beantragen, müssen drohende finanzielle Engpässe belastbar nachgewiesen werden. Mithilfe intelligenter Tools lassen sich die erforderlichen Daten zügig bereitstellen. (wag)

Kontakt zu SAP


SAP Deutschland SE & Co. KG
Hasso-Plattner-Ring 7
69190 Walldorf
Tel.: +49 62277 4747 4
E-Mail: info.germany@sap.com
Website: www.sap.com

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