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Siemens kauft Senseye, einen Anbieter von Predictive Maintenance-Lösungen für Industrie-Unternehmen

Vorausschauende Wartung
Siemens kauft Predictive-Maintenance-Experten Senseye

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Senseye bietet ergebnisorientierte Predictive Maintenance-Lösungen für Fertigungs- und Industrieunternehmen an. Bild: Senseye

Siemens übernimmt Senseye, einen Anbieter von Predictive Maintenance-Lösungen für Fertigungs- und Industrie-Unternehmen. Mit der Übernahme erweitert Siemens sein Portfolio mit Lösungen für die vorausschauende Instandhaltung und Asset Intelligence. Senseye ist weltweit tätig, der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich im englischen Southampton. Mit den Lösungen von Senseye könnten ungeplante Maschinen-Stillstände um bis zu 50 Prozent reduziert und die Produktivität der Instandhaltungsteams um bis zu 30 Prozent gesteigert werden, schreibt Siemens in einer Pressemitteilung.

Die Lösungen für Predictive Maintenance von Senseye würden zudem zu einer erhöhten Lebensdauer der Anlagen beitragen. Seit Beginn des Monats ist Senseye eine 100-prozentige Tochter von Siemens holdings plc in Großbritannien. Das Unternehmen ist organisatorisch Siemens Digital Industries zugeordnet und gehört zur Business Unit Customer Services.

Effiziente und skalierbare Predictive Maintenance

Margherita Adragna, CEO Customer Services Digital Industries, Siemens AG
Margherita Adragna, CEO Customer Services für Digital Industries der Siemens AG. Bild: Siemens

„Zusammen mit unserem Portfolio von digitalen Services ermöglichen die KI-basierten Lösungen von Senseye eine effiziente und skalierbare Predictive Maintenance“, ist Margherita Adragna, CEO Customer Services für Digital Industries der Siemens AG, überzeugt. Zukünftig könne man den Kunden mit hochflexiblen Lösungen helfen, den Zustand ihrer Maschinen vorauszusagen und so die Effektivität ihrer Anlagen insgesamt zu steigern.

Senseye-CEO Simon Kampa glaubt, dass Siemens und Senseye gemeinsam das volle Potenzial der Predictive-Maintenance-Technologie ausschöpfen können. „Die globale Präsenz und das umfangreiche Industrie-Wissen von Siemens gewährleisten, dass heutige und zukünftige Kunden von nahtlos integrierten Industry 4.0-Lösungen profitieren und messbare Geschäftsergebnisse erzielen können“, so Kampa.

Simon Kampa, CEO von Senseye
Simon Kampa, CEO von Senseye. Bild: Siemens

Skalierbare SaaS-Lösungen für Asset Intelligence

Senseye wurde 2014 gegründet. Seitdem beschäftigt sich das Unternehmen mit skalierbaren und nachhaltigen Software-as-a-Services-Lösungen („SaaS“) für Asset Intelligence.

Dafür setzt Senseye maschinelle Lernverfahren und künstliche Intelligenz ein. Eine global skalierbare Lösung ermöglicht eine Predictive Maintenance, die ungeplante Stillstände reduziert sowie einer höhere Nachhaltigkeit ermöglicht. Die Lösung lässt in vorhandene und neue Infrastrukturen integrieren, heißt es vonseiten des Unternehmens.

Senseyes Lösung ermögliche die Analyse von Daten zu Maschinen-, Instandhaltungs- und Instandhalter-Verhalten, informiere über den zukünftigen Zustand der Maschinen und notwendige Eingriffe. Vorwissen in Bezug auf Data Science oder konventionelle Zustandsüberwachung sei nicht erforderlich. (wag)

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