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Startup-Report 2020: Mehrheit deutscher Startups will nachhaltig agieren

Startup-Report 2020
Mehrheit deutscher Startups will nachhaltig agieren

Junge Unternehmer am Tisch im Gegenlicht. Startups wollen sich laut Startup-Report 2020 für mehr Nachhaltigkeit engagieren.
Mehr Nachhaltigkeit steht für Jungunternehmen ganz oben auf der Agenda, zeigt der Startup-Report 2020 des Bitkom.
Bild: Alex from the Rock/ stock.adobe.com

Der großen Mehrheit der Startups in Deutschland geht es nicht nur um den eigenen Erfolg, sondern sie wollen auch einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten. Das ist eines der Kern-Ergebnisse des Startup-Reports 2020 des Digitalverbands Bitkom. Mehr als zwei Drittel (67 Prozent) der Gründer geben an, dass sie Lösungen auf den Markt bringen wollen, die für mehr Nachhaltigkeit sorgen.

87 Prozent der Befragten sind davon überzeugt, dass Digitalisierung grundsätzlich einen entscheidenden Beitrag für mehr Nachhaltigkeit liefern kann. Und etwas mehr als drei Viertel (78 Prozent) sind der Meinung, dass die Politik Startups, die Lösungen für Umwelt- und Klimaschutz sowie Ressourcenschonung entwickeln, besonders fördern sollte. Außerdem wünschen sich 57 Prozent mehr Austausch mit etablierten Unternehmen zum Thema Nachhaltigkeit.

Für den Startup-Report 2020 hat der Bitkom 206 Startups befragt. „Digitalisierung kann einen entscheidenden Beitrag leisten, damit Deutschland seine Klimaziele erreicht. Wir brauchen dabei noch mehr unkonventionelle Ideen, wie innovative Technologien dabei helfen können. Hier sind Startups der wichtigste Impulsgeber“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.

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Allerdings empfehlen 68 Prozent der Gründer, genauer hinzuschauen: Manche Starups würden nämlich versuchen, mit dem Begriff Nachhaltigkeit Aufmerksamkeit zu erlangen, ohne dass sich dahinter wirklich eine Idee oder Lösung befinde. 9 von 10 Startups (90 Prozent) haben sich außerdem zum Ziel gesetzt, die Arbeit in ihrem Startup selbst nachhaltig zu gestalten.

Startup-Report 2020: Zwei Drittel finden keine geeigneten Mitarbeiter

Weitere Ergebnisse des Startup-Reports 2020:

  • Startups in Deutschland haben im Durchschnitt 21 Mitarbeiter
  • Trotz Corona-Krise: 57 Prozent wollen neue Arbeitsplätze schaffen, nur sechs Prozent befürchten Stellenabbau
  • 68 Prozent haben Probleme, geeignete Bewerber auf offene Stellen zu finden
  • Mitarbeiterbeteiligungen an Startups sind noch die Ausnahme: erst an vier von zehn Startups (40 Prozent) sind zumindest einzelne Mitarbeiter beteiligt. Der Bitkom begründet dies mit den unattraktiven steuerrechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland
  • Startups in Deutschland brauchen im Schnitt 3,3 Millionen Euro frisches Kapital in den kommenden zwei Jahren
  • 83 Prozent sind trotz Corona-Pandemie zuversichtlich, dass sie die notwendigen Mittel einsammeln können. 69 Prozent beklagen zugleich, dass es in Deutschland zu wenig Venture Capital gibt
  • In 43 Prozent der Startups ist es aufgrund von Corona zu Umsatzeinbrüchen gekommen. Fast jedes zweite Startup (47 Prozent) sieht sich durch Corona in seiner Existenz bedroht
  • 84 Prozent beklagen, dass sich staatliche Hilfsmaßnahmen zu sehr an den Bedürfnissen von Konzernen und Mittelständlern orientieren und Startups zu wenig in den Blick nehmen

Den kompletten Startup-Report 2020 finden Sie zum Download auf der Website des Bitkom. (wag)


Kontakt zum Bitkom

Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.
Albrechtstraße 10
10117 Berlin-Mitte
Tel.: +49 30 2757 60
E-Mail: bitkom@bitkom.org
Website: www.bitkom.org

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