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Streaming ist in Zeiten von Corona das Mittel der Wahl

Zusammenarbeit in der Krise
Streaming ist in Zeiten von Corona das Mittel der Wahl

Clemens Meiß ist geschäftsführender Gesellschaft bei Get the Point
Clemens Meiß ist geschäftsführender Gesellschaft bei Get the Point.
Bild: Get the Point
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Persönliche Meetings und Unternehmens-Events sind in Zeiten von Corona verschoben oder gleich ganz abgesagt. Folglich müssen Unternehmen umdenken: Die Zusammenarbeit mit Kunden, Mitarbeitern und Geschäftspartnern findet über rein digitale Kanäle statt. Gerade in der aktuellen Krise ist es für das wirtschaftliche Überleben von Unternehmen essentiell, eine transparente Kommunikation und den Austausch mit Mitarbeitern und Kunden zu sichern.

Der Autor Clemens Meiß ist geschäftsführender Gesellschafter bei Get the Point

In kleinen Gruppen sind Chats und Videokonferenzen für den Austausch ausreichend. Wenn es jedoch um größere Strategie-Meetings und Workshops geht, ist die technische Leistungsgrenze schnell erreicht.

Streamen ist daher für Unternehmen das Gebot der Stunde. Livestreamings erlauben es,

  • Inhalte und Botschaften auch einer breiten Masse zu vermitteln
  • Events wie Mitarbeiterschulungen oder Salesveranstaltungen ins Web zu holen oder
  • Produkt- und Produktions-Informationen digital zur Verfügung zu stellen.

So können Unternehmens-Lenker gewährleisten, dass das Miteinander nicht verloren geht und Mitarbeiter sowie Stakeholder informiert und arbeitsfähig bleiben.

Im Business-Kontext ist Streaming und interaktives Broadcasting noch nicht weit verbreitet. E-Sport- oder Gaming-Anbieter sowie Automobilhersteller setzen jedoch schon lange auf digitale Übertragungen aus mehreren Perspektiven.

Interaktive Streaming-Lösungen in der Praxis

Über skalierbare interaktive Streaming-Lösungen können Inhalte geteilt und virtuell interagiert werden. Das geht weit über die Möglichkeiten beliebter Tools wie Slack, Webex, Teamviewer oder die unternehmenseigene Webcam hinaus. Ein Unternehmen, das alle Kanäle des digitalen Broadcastings nutzt, kann viele Menschen gleichzeitig adressieren, Informationen und Botschaften vermitteln und zusätzlich in einen Dialog treten.

Streaming Regie Coronakrise
In Zeiten von Corona ist Streaming ein beliebtes Werkzeug. Bild: Robert Euting

Interactive Broadcasting vereint somit die Stärken des Videoconferencings (Interaktion) und des Livestreamings (Reichweite). Je nach Unternehmensgröße und Herausforderung gibt es Lösungen, die mehrsprachig und multimedial mit Charts, Filmen oder Einblendungen arbeiten.

Folgende Punkte müssen beachtet werden, damit mittels interaktivem Broadcasting Informationen und (Bewegtbild-)Inhalte erfolgreich vermittelt werden, Transparenz geschaffen wird und Teams ortsungebunden erfolgreich zusammenarbeiten können:

1. Passende Kanäle auswählen

Ob das Streaming über eigene, geschützte Server erfolgt oder über Social Media-Kanäle wie LinkedIn, Twitter, Facebook oder Youtube, sollten Unternehmen immer wieder neu und je nach Anlass entscheiden.

2. Zielgruppe und Botschaft definieren

Egal, wo sich die Zielgruppe aufhält: Entscheider erreicht man mit aktuellen Informationen und emotional aufbereiteten Botschaften. Und zwar über alle Geräte hinweg und ortsunabhängig. Im Vorfeld muss festgelegt werden, welche Inhalte auf welche Art dargestellt werden und wer mit der jeweiligen Übertragung adressiert werden soll. So können die Informationen direkt an die Zielgruppe angepasst werden.

3. Agile Einsatzmöglichkeiten nutzen

Streaming-Plattformen wie Slidesync und Wowza oder Tools für Umfragen, Chats oder die mobile Regie sind schon soweit erprobt, dass sie sich schnell und agil einsetzen lassen. Bei Bedarf kann sogar eine leistungsfähige Internetverbindung speziell für die Broadcasting-Session eingerichtet werden. So sind Unternehmen innerhalb weniger Stunden sendefähig. Vor-Ort-Teams können klein gehalten werden, um Kosten zu sparen und – gerade aktuell – die Ansteckungsgefahr gering zu halten.

4. Mit spannend inszenierten Inhalten Wirkung erzielen

Damit Streaming dem direkten persönlichen Kontakt möglichst nahe kommt, können die Hauptakteure mit mehreren Kameras gleichzeitig eingefangen und in Szene gesetzt werden. Wird das Livebild mit weiteren Formaten, etwa Charts und Texteinblendungen, ergänzt, steigert das den Unterhaltungswert und die Aufmerksamkeit der Zuschauer. Auch Live-Schaltungen an andere Standorte oder Chats mit Teilnehmern erhöhen den interaktiven Charakter dieser digitalen Veranstaltung.

5. Backup sicherstellen

Jedes Streaming sollte für den Fall, dass der erste Stream ausfällt, doppelt gesendet werden. Der zweite Stream kann dann bei Bedarf die Arbeit übernehmen, ohne dass das Publikum überhaupt etwas bemerkt.

Die Krise als Treiber für Interactive Broadcasting

Gelingt es Unternehmen, sich in der aktuellen Krise im Bereich Live-Streaming fit zu machen, profitieren sie langfristig. Zwar werden persönliche Kontakte in Zukunft wieder zum Alltag gehören – dennoch kann es zukünftig sinnvoll sein, individuell zugeschnittenes und passgenau ausgespieltes Interactive Broadcasting einzusetzen.

Insbesondere für Unternehmen, die über mehrere Standorte oder regional verstreute Zielgruppen bedienen, ist interaktives Broadcastings eine ideale Ergänzung zu ihrem gängigen Kommunikationsmix. (wag)

Zum Autor: Clemens Meiß ist geschäftsführender Gesellschafter von Get the Point, einer Kölner Agentur für Positionierung und Markenbildung.


Kontakt zu Get the Point

Get the Point GmbH
Luxemburger Straße 83
50674 Köln
Tel.: +49 221 2053 1510
E-Mail: meiss@getthepoint.de
Website: www.getthepoint.de

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