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Transatlantic Business Initiative (TBI): Verbände BdB, BDI, BGA und DIHK gründen Bündnis

Transatlantische Beziehungen
Vier Wirtschaftsverbände gründen Transatlantic Business Initiative (TBI)

Die Transatlantic Business Initiative will die Beziehung Deutschlands zur EU und den USA stärken
Die Transatlantic Business Initiative will die Beziehung Deutschlands zur EU und den USA stärken.
Bild: Gina Sanders/stock. adobe.com
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Der Bundesverband deutscher Banken (BdB), der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) sowie der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) haben die Transatlantic Business Initiative (TBI) gegründet. Mit der TBI will die deutsche Wirtschaft neuen Schwung in die transatlantischen Beziehungen bringen. Dabei baut sie auch auf die handels- und wirtschaftspolitische Flankierung aus Berlin und Brüssel.

Die TBI hat es sich zum Ziel gesetzt, die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und der EU sowie den USA und Kanada zu stärken. Die Initiative will eine Plattform sein und transatlantische Fragestellungen aus Sicht der deutschen Wirtschaft behandeln. Auch wolle man den Dialog mit der Bundesregierung, der Europäischen Kommission, den relevanten Parlamenten und vor allem mit den Regierungen in Washington und Ottawa suchen. Ziel sei es, offen über Differenzen zu sprechen und konstruktive Lösungen zu finden.

Die Wirtschaft steht vor großen globalen Herausforderungen, schreibt der BDI in einer Pressemitteilung, denen sich die Unternehmen auf beiden Seiten des Atlantiks stellen müssen. Zentrale Grundlage dafür seien gemeinsame wirtschaftliche Interessen und Grundüberzeugungen, die die Länder miteinander verbinden.

Russwurm: „EU und USA müssen wieder an einem Strang ziehen“

„Die transatlantischen Beziehungen haben in den vergangenen Jahren einige Herausforderungen durchlebt. Nun müssen EU und USA wieder an einem Strang und in die gleiche Richtung ziehen, um die großen globalen Herausforderungen wie den Klimawandel sinnvoll anzugehen, aber auch, um Chancen wie die Digitalisierung zum Wohl unserer Gesellschaften optimal zu nutzen“, sagt Siegfried Russwurm, Präsident des BDI. Russwurm, der den Vorsitz der TBI übernimmt, weiter: „Der EU-US-Gipfel hat gezeigt, dass die Regierungen der transatlantischen Partner bereit sind, eng zusammenzuarbeiten, die deutsche und europäische Wirtschaft ist es auch.“

Bankenpräsident Hans-Walter Peters schlägt in dieselbe Kerbe: „Die Pandemie hat deutlich gemacht, dass weltweite Krisen nur gemeinsam bewältigt werden können.“ Die TBI biete hier eine Plattform, um neue Impulse für den Dialog zwischen Politik und Wirtschaft zu setzen. Das gelte auch für den Finanzsektor: „Auf beiden Seiten des Atlantiks stellen sich die gleichen Fragen, wie wir mit Schwung den Aufbau nach der Pandemie finanzieren und die Finanzwirtschaft nachhaltiger und digitaler ausrichten“, so Peters.

Ein Drittel der Mittelständler sieht sich als digitaler Vorreiter

„Mehr Kollaboration und weniger Konfrontation ist in den transatlantischen Beziehungen das Gebot der Stunde“, ist auch das Credo von BGA-Präsident Anton Börner. Man mache mit der TBI die Zusammenarbeit mit den Partnern auf der anderen Seite des Atlantiks wieder besser. Die USA und die EU müssten sich wieder auf globale Herausforderungen konzentrieren und sich nicht weiter in kleinteiligen Handelskonflikten verlieren. 

Der TBI sieht vier Lenkungskreise zu diesen Themen vor: Handels- und Investitionspolitik, Energie- und Klimapolitik, Daten- und Digitalwirtschaft sowie Unternehmen und Finanzen. In diese Lenkungskreise bringen sich Spitzenvertreter aus der Wirtschaft aktiv ein. (wag)

Zur Website der Transatlantic Business Initiative


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