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Volkswagen verkauft ehemalige MAN-Tochter Renk an Triton

Verkauf
VW verkauft Renk-Anteile an Triton

VW Renk Verkauf an Triton
VW veräußert seine Anteil an der Renk AG an Finanzinvestor Triton. Bild: Volkswagen AG
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Vorstand und Aufsichtsrat der Volkswagen AG (VW) haben der Veräußerung des Anteils von 76 Prozent bzw. rund 5,3 Millionen Aktien am börsennotierten Großgetriebehersteller Renk AG an Finanzinvestor Triton zugestimmt.

Die Beteiligungsfirma Triton zahlt nach VW-Angaben 520 Millionen Euro für das 76-prozentige Aktienpaket von Volkswagen, wie Renk am Donnerstagabend (30.1.2020) mitteilte. Triton setzte sich unter anderen gegen den schwedischen Finanzinvestor EQT und gegen Rüstungs- und Maschinenbaukonzern Rheinmetall durch.

Der Kaufpreis in Höhe von 97,80 Euro je verkaufter Renk-Aktie unterliegt einer Anpassung abhängig von der gezahlten Dividende. Der geplante Verkauf führt für den Konzern zu einem Buchwertgewinn nach IFRS von rund 150 Millionen Euro und impliziert einen Liquiditätszufluss von rund 530 Millionen Euro.

Standort- und Beschäftigungsgarantie für deutsche Werke

Im Zuge des Verkaufs wurde eine langfristige Standort- und Beschäftigungsgarantie für die drei deutschen Betriebsstandorte in Augsburg, Rheine und Hannover bis 31. Dezember 2026 zwischen Renk und Triton vereinbart. Zudem wurde von Triton in der Vereinbarung zugesagt, die Rechtsform des Unternehmens und den Hauptfirmensitz der Renk AG zu erhalten. Alle Geschäftsfelder des Spezialisten für Antriebstechnik sollen weiter fortgeführt werden.

Der Verkauf erfolgt vorbehaltlich der außenwirtschaftlichen und fusionskontrollrechtlichen Freigaben und ist nicht vom Ausgang des von Triton angekündigten freiwilligen Übernahmeangebots an die außenstehenden Aktionäre von Renk abhängig, heißt es in der Pressemitteilung von Volkswagen. Mit einem Vollzug der Transaktion zwischen Volkswagen und Triton wird zu Beginn 2021 gerechnet.

Statements zur Veräußerung von Renk

„Der Börsengang von Traton war ein erster wichtiger Schritt zur Fokussierung auf unsere Kernaktivitäten. Mit der Veräußerung der Renk-Anteile setzen wir diesen Weg im Rahmen unserer Strategie „Together2025+“ konsequent fort. Entscheidend für die Transaktion war neben einer Reduzierung unserer Komplexität auch, dass wir eine gute Zukunfts- und Wachstumsperspektive für die Renk AG gefunden haben“, erläutert Frank Witter, Vorstand für Finanzen und IT der Volkswagen AG.


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