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7. VDMA-Blitzumfrage: Mehrheit der Maschinenbauer rechnet 2021 mit nominalen Umsatzsteigerungen

Coronakrise
7. VDMA-Blitzumfrage: Stimmung wird langsam aber sicher besser

Der Maschinen- und Anlagenbau erholt sich langsam von der Krise, stellt der VDMA fest. Bild: TMLsPhotoG/Adobe Stock
Der Maschinen- und Anlagenbau erholt sich langsam von der Krise, stellt der VDMA fest.
BIld: TMLsPhotoG/ stock.adobe.com
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Die Mehrheit der Maschinenbauer ist zuversichtlich, nach einem enttäuschenden Jahr 2020 im kommenden Jahr wieder nominale Umsatzsteigerungen zu erzielen. Zu diesem Ergebnis kommt der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau in seiner bereits siebten Blitzumfrage zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie.

In der sechsten VDMA-Blitzumfrage hatten 40 Prozent angegeben, dass sie 2021 wieder nominale Umsatzsteigerungen erwarten. Dieses Zahl ist jetzt deutlich angestiegen.

„60 Prozent unserer Mitglieder rechnen damit, 2021 nominale Umsatzsteigerungen zu erzielen. Diejenigen Unternehmen, die für 2020 nur geringe Umsatzeinbußen oder sogar Umsatzsteigerungen erwarten, sind auch für 2021 optimistischer“, analysiert VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers.

An der siebten Blitzumfrage des VDMA hatten 640 Mitgliedsunternehmen teilgenommen.

Es sei aber noch ein langer und steiniger Weg, bis das Umsatzniveau von 2019 wieder erreicht sei, schreibt der VDMA.

„Zwar gibt es bei zahlreichen Frühindikatoren erste Anzeichen für eine Aufhellung. Doch dieser Optimismus ist erwartungsgetrieben und daher sehr fragil“, warnt Wiechers.

Außerdem gelte es zu berücksichtigen, dass mehr als die Hälfte der Unternehmen für 2020 Umsatzeinbußen von zehn bis 30 Prozent erwartet. Die Basis für ein Wachstum im Folgejahr ist daher entsprechend niedrig.

Anhaltende Auftragsflaute im Maschinen- und Anlagenbau

Die aktuelle Geschäftslage wird von den meisten Unternehmen weiterhin als „schlecht“ beurteilt. Ein wesentlicher Grund dafür sei womöglich die anhaltende Auftragsflaute, vermutet der VDMA.

„Nachfrageseitig gibt es wenig Grund für eine Entwarnung: 45 Prozent der Unternehmen melden merkliche Auftragseinbußen, weitere 34 Prozent sogar gravierende. Damit bestätigt sich das düstere Bild der letzten Wochen“, sagt Wiechers.

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Besonders stark betroffen sind die Fachzweige des Maschinenbaus mit vielen Kunden aus der Automobilindustrie.

Allerdings haben sich die Aussichten auf Seiten der Nachfrage zuletzt leicht aufgehellt. Gut ein Viertel der Unternehmen sehen eine nachfrageseitige Entspannung in den nächsten drei Monaten auf sich zukommen. Mitte Juni lag dieser Wert erst bei gut 20 Prozent.

Der Anteil der Unternehmen, der eine Verschärfung der Auftragslage erwartet, hat hingegen abgenommen und liegt nun bei 16 Prozent (Mitte Juni: 21 Prozent).

Entspannung entlang der Lieferketten

Ebenfalls fortgesetzt hat sich Entspannung entlang der Lieferketten. Inzwischen werden nur noch gut zehn Prozent der Unternehmen durch Störungen in den Lieferketten beeinträchtigt.

Aber auch bei den sonstigen Beeinträchtigungen ist ebenfalls eine leichte Entspannung ersichtlich. „Dennoch dürfen wir nicht ignorieren, dass weiterhin Reise- und Aufenthaltsbeschränkungen für viele Länder sowie Gesundheits- und Hygieneauflagen bestehen, die Vertriebs-, Montage- und vor allem Serviceaktivitäten nach wie vor deutlich spürbar behindern“, gibt Wiechers zu bedenken.

Die Kapazitätsanpassungen sind weiterhin in vollem Gang: 68 Prozent der Betriebe nutzen Kurzarbeit, 62 Prozent haben einen Einstellungsstopp verhängt und 17 Prozent haben einen Personalabbau – auch von Teilen der Stammbelegschaft – in die Wege geleitet. (wag)


Kontakt zum VDMA


VDMA e. V.
Lyoner Str. 18
60528 Frankfurt am Main
Tel.: +49 69 6603 0
E-Mail: kommunikation@vdma.org
Website: www.vdma.org

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