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Coronavirus: Daimler meldet Kurzarbeit an

Covid-19-Pandemie
Daimler schickt zehntausende Mitarbeiter in Kurzarbeit

Neue Generation Mercedes-Benz GLC und GLC Coupé
Durch die Covid-19-Pandemie droht vielen Unternehmen Kurzarbeit. So auch dem Autobauer Daimler. Im Bild das Mercedes-Benz-Werk Bremen. Bild: Daimler
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Es war schon länger angekündigt, nun ist es offiziell: Nach Volkswagen meldet nun auch Daimler aufgrund der sich zuspitzenden Covid-19-Pandemie Kurzarbeit an. Ab dem 6. April werden bei Daimler ein Großteil der Produktion und ausgewählte Verwaltungsbereiche in Kurzarbeit geschickt. 

Damit reagiert der Stuttgarter Autobauer Daimler auf die weitreichenden Auswirkungen des Coronavirus und die daraus resultierenden zunehmend schwierigen wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen. Unternehmensleitung und Betriebsrat haben sich deshalb darauf geeinigt, die bestehenden Maßnahmen zu erweitern und zunächst bis zum 17. April 2020 in Kurzarbeit zu gehen.

Kurzarbeit bei Pkw-, Transporter- und Nutzfahrzeugproduktion

Von der Kurzarbeit sind sowohl Pkw-, Transporter- und Nutzfahrzeug-Werke des Unternehmens in Deutschland betroffen. Notwendige Grundfunktionen sowie Zukunftsthemen und strategische Projekte sind von der Kurzarbeit ausgenommen, um nach der Krise wieder voll durchstarten zu können.

Die konkrete Ausgestaltung der Kurzarbeit wird jetzt standortspezifisch in lokalen Betriebsvereinbarungen geregelt, die gemeinsam mit dem Betriebsrat abgeschlossen werden. Mit diesen Maßnahmen leistet Daimler seinen Beitrag, die Belegschaft zu schützen, die Ausbreitung dieser Pandemie einzudämmen und die Beschäftigung zu sichern.

Gleichzeitig trägt diese Entscheidung dazu bei, Daimler auf eine Phase vorübergehend niedrigerer Nachfrage vorzubereiten und die Finanzkraft des Unternehmens zu sichern.

Erst Zwangsurlaub, dann Kurzarbeit bei Daimler

Bereits Mitte März hat sich Daimler entschieden, den Großteil seiner Produktion sowie die Arbeit in ausgewählten Verwaltungsbereichen in Europa für zunächst zwei Wochen zu unterbrechen.

Der Konzern orientiert sich dabei an den Empfehlungen der internationalen, nationalen und lokalen Behörden. Die Unterbrechung betrifft europäische Pkw-, Transporter- und Nutzfahrzeug-Werke des Unternehmens.

In dieser Phase konnten die Arbeitszeitkonten der Mitarbeiter in Deutschland weitgehend abgebaut und somit die Voraussetzungen für Kurzarbeit geschaffen werden. Unternehmensleitung und Gesamtbetriebsrat beobachten die Lage stetig und werden, wenn notwendig, weitere Maßnahmen einleiten. Für die europäischen Standorte gelten die länderspezifischen Regelungen.(ag)


Kontakt zu Daimler

Daimler AG
Mercedesstraße 120
70372 Stuttgart
Tel.: +49 711 170
E-Mail: dialog@daimler.com
Website: www.daimler.de

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