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Coronavirus: Metav 2020 ist verschoben

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Update: Metav 2020 wird wegen Coronavirus verschoben

Die Metav ist im Februar 2018 nach fünf Messetagen zu Ende gegangen. Die Entwicklung des Besucherzuspruchs am Samstag zeigte, dass er nicht mehr ausreichend gefragt war. Bild: Metav
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Eigentlich sollte die METAV, Internationale Messe für Technologien der Metallbearbeitung, vom 10. bis 13. März in Düsseldorf stattfinden. Doch die Auswirkungen des Coronavirus haben dem Veranstalter, dem Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW), einen Strich durch die Rechnung gemacht: So fiel die Entscheidung, dass die Messe verlegt wird. Ein Ersatztermin steht noch nicht fest.

Der Geschäftsführer des VDW, Dr. Wilfried Schäfer, erklärte in der Pressemeldung des Vereins: „Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, aber der Coronavirus beziehungsweise Covid-19 hat sich in den vergangenen Tagen extrem dynamisch verbreitet. Mit der hohen Zahl an Infizierten in Italien und der Verbreitung in Nordrhein-Westfalen direkt vor der Haustür der METAV ist die Verunsicherung bei unseren Ausstellern stark gestiegen.“

Nachdem auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vom Beginn einer Epidemie in Deutschland gesprochen hat und Reisende aus Krisengebieten ab sofort bei der Einreise kontrolliert werden, haben laut VDW etliche große Aussteller ihre METAV-Teilnahme abgesagt. „Da die weitere Entwicklung nicht absehbar ist, haben wir uns kurzfristig entschlossen, die METAV zu verschieben. In Abstimmung mit unserem Partner, der Messe Düsseldorf, werden wir den neuen Termin zeitnah bekanntgeben, damit Aussteller und Besucher so schnell wie möglich Planungssicherheit haben“, sagt Schäfer.

Hier gelangen Sie zu einem stets aktuellen Messeüberblick in Hinblick auf das Coronavirus.(ag)



Originalsendung vom 10. April 2018

Die Internationale Messe für Technologien der Metallbearbeitung wird von Dienstag bis Freitag, den 10. bis 13. März 2020, in Düsseldorf stattfinden. „In Übereinstimmung mit dem Ausstellervotum verkürzen wir die Metav damit von fünf auf vier Tage“, sagt Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer beim Metav-Veranstalter VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) Über 75 Prozent der Austeller hatten sich in der Ausstellerbefragung am Ende der Metav für eine Messelaufzeit von vier Tagen ausgesprochen.

Damit vollzieht die Metav einen Schritt, den andere Investitionsgütermessen schon früher gegangen sind vor dem Hintergrund geänderter Lebens- und Arbeitsgewohnheiten von Messebesuchern. „Der Samstag ist ein Relikt, das dem heutigen Messebeesucherverhalten nicht mehr entspricht. Die Menschen legen Wert auf ihr freies Wochen-ende und wollen es nicht auf einer Messe verbringen“, erläutert Schäfer. Die Metav war im Februar 2018 nach fünf Messetagen zu Ende gegangen. Die Entwicklung des Besucherzuspruchs am Samstag zeigte, dass er nicht mehr ausreichend gefragt war.

Höhere Auslastung durch Verkürzung

Für die Mehrzahl der Aussteller steigt mit der Verkürzung der Messelaufzeit die Effizienz ihrer Beteiligung. „Die Erfahrung von anderen Messen zeigt, dass sich die Samstagsbesucher weitgehend auf die übrigen vier Tage verteilen und damit für noch höhere Auslastung an den Ständen sorgen“, sagt Schäfer vom VDW. Man sei daher über-zeugt, dass der neue Termin Ausstellern und Besuchern gleichermaßen entgegen-komme und den Nutzen der Metav für beide Kundengruppen erheblich steigere. (ag)


Kontakt zum VDW

Verein Deutscher
Werkzeugmaschinenfabriken e.V. (VDW)

Corneliusstraße 4
60325 Frankfurt am Main, Deutschland
Tel. +49 69 756081-0
E-Mail: vdw@vdw.de
Website: www.vdw.de

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