Künstliche Intelligenz

„KI bleibt auf menschliche Intelligenz angewiesen“

Zukunft der Künstlichen Intelligenz. Bild: Computerizer / Pixabay
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Große Entwicklungssprünge haben in den vergangenen Monaten Systeme vollbracht, die auf Künstlicher Intelligenz (KI) beruhen: Die vollautomatisierte KI-Software Analyser der Contech Software & Engineering GmbH ermöglicht bereits heute Industrie 4.0 mit fehlerfreien und robusten Produkten sowie stabilen Prozessen. Zur Zukunft der KI und die Auswirkungen auf die Arbeitswelt äußerte sich Contech-CEO Frank Thurner anlässlich einer Preisverleihung der IHK in München: Thurner sieht KI keineswegs als Jobkiller.

Angst macht vielen Menschen die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI): Sie haben Angst um ihren Arbeitsplatz. Nach einer Ende 2018 veröffentlichten Bitkom-Research-Umfrage sehen in Künstlicher Intelligenz 35 Prozent der Befragten eher eine Gefahr als eine Chance. Diese Ängste sind „zumindest in den kommenden fünf Jahren“ unbegründet, beruhigt nun einer der KI-Pioniere – der Erfinder des patentierten KI-Systems Analyser, Dipl.-Ing. Frank Thurner.

Bei der Produkteinführung in Firmen stieß Thurner immer wieder auf Qualitätsingenieure an der Linie einer Anlage mit großen Bedenken. „Es besteht auch die Angst, man könne durch den Analyser ersetzt werden – so zumindest der Glaube. Das ist aber nicht der Fall, weil nur Mensch-Maschine-Interaktionen funktionieren und dazu werden die Experten für die Linie mit ihrem Wissen unbedingt gebraucht.“

Die Contech Software & Engineering GmbH hat für die Entwicklung des KI-Systems Analyser den Preis der Digitalisierungsinitiative „Digitale Macher“ der IHK München und Oberbayern mit und im Auftrag des bayerischen Ministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gewonnen und Ende Mai 2019 überreicht bekommen. Der Analyser ist eine vollautomatisierte KI-Software. Sie sorgt für fehlerfreie und robuste Produkte sowie stabile Prozesse. Neben der reinen Fehlerursachenanalyse bietet er zusätzlich umfangreiche methodische Funktionen in den Bereichen Modellbildung, automatisierte Prozess-Parametrisierung und Steuerung. Der Analyser liefert Lösungen und Maßnahmen als Handlungsempfehlungen – und das in Echtzeit. Unbekannte Wirkmechanismen in Produkten und Prozessen werden so über Funktionsmodelle zu bekannten Größen.

Das bayerische Ministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie fördert die vor zwei Jahren gegründete Initiative „Digitale Macher“. Bei der Preisverleihung in München äußerte sich Frank Thurner zur Zukunft von KI bei der Produkt- und Prozessoptimierung. CEO Thurner sieht bereits in nächster Zukunft die Entwicklung, „dass die Mensch-Maschine-Interaktion Produkt- und Prozessoptimierung sicher auf den Weg“ bringe – also die enge Zusammenarbeit zwischen Experten und KI-Systemen. Diese selbstlernenden Systeme sind nach Einschätzung von Frank Thurner jedoch dafür weiterhin zwingend auf menschliche Rückmeldungen mit dem Wissen und den Erfahrungen der Fachleute angewiesen. Nur damit ließen sich die Maschinen sinnvoll und erfolgreich anlernen.

Thurners Einschätzung lautet: „Ich glaube nicht, dass sich in den nächsten fünf Jahren die Systeme verselbstständigen. Die künstliche Intelligenz wird selbstlernend sein durch die Rückmeldung der Mitarbeiter. Vollautarke Systeme kann ich mir in den nächsten 5 Jahren nicht vorstellen.“ (rhh)

Contech Software & Engineering GmbH

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