Rittal auf der "The smarter E"

Lösungen für E-Mobilität

Enercon setzt bei seinen Schnellladestationen auf Gehäusetechnik von Rittal (Bildquelle: Enercon)
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Standardisierte Systemlösungen für den Lade-Netzausbau der E-Mobilität hat Rittal im Programm. Sie decken den gesamten Weg der Wertschöpfung von der Stromerzeugung und -verteilung über -speicherung bis zum Aufbau von Ladesäulen ab. Rittal zeigt diese Lösung auf der „The smarter E“.

E-Mobilität gewinnt stark an Bedeutung und soll einem breiten Nutzermarkt zugänglich werden. Der Ausbau der Lade-Infrastruktur trägt dazu bei, das Vertrauen in die E-Mobilität zu stärken und die derzeit noch bestehende Problematik aus Reichweite, Infrastruktur und Preis zu entschärfen. Rittal betreut den kompletten Wertschöpfungsweg von der Stromerzeugung bis hin zur Klimatisierung der Ladestation. Gemeinsam mit Partnern und Kunden konzipiert Rittal zentrale Infrastrukturelemente, die zum Aufbau einer Ladestation notwendig sind, und produziert Komponenten für diese Infrastruktur – etwa Outdoor-Gehäuse, Container zur Aufnahme von Batterien oder für Trafostationen sowie Kühlsysteme für Schnellladestationen. Zu den entscheidenden Vorteilen, die Anbieter und Betreiber von Ladestationen bei Rittal schätzen, gehören die Verfügbarkeit, der Service sowie die Erreichbarkeit.

Regenerative Energie aus Sonne oder Wind sowie fossile Brennstoffe (z.B. Erdgas) sind Energiequellen, die für die E-Mobilität genutzt werden können. Rittal liefert komplette Systemlösungen und Steuerschränke für Windkraftanlagen sowie Generatoranschlusskästen am Solarpanel. An der Umspannstation wird sodann der Strom aus dem Mittelspannungsnetz in die von Niederspannungsnetzen genutzte elektrische Spannung transformiert und zur Speicherstation im Ladepark geführt. Für diese Energieinfrastruktur bietet Rittal sowohl Schaltschränke zur Batterieaufnahme bis hin zur Klimatisierung vormontierte Container – beispielsweise den VX25, der einen schnellen Austausch der Batterien ermöglicht und bis 1.400 Kilogramm belastbar ist. Die Outdoorgehäuse von Rittal entsprechen höchsten Anforderungen und tragen zur Standardisierung der Infrastruktur bei.

Auch verschiedene Infrastrukturgehäuse für Leistungselektronik und Steuerungsmodule gehören zum Ladepark. Sie sichern die Versorgung mehrerer Ladepunkte ab und müssen gut geschützt sein. In einer sicheren Umhausung kann Rittal verschiedene Klimakonzepte und Aufbauten durch Trennwände, Einbaurahmen und Montageplatten realisieren. Besonders bei leistungsstarken Schnellladestationen mit 350 kW wird eine Kühlung benötigt. Die Systeme und Outdoor-Gehäuse von Rittal stellen die adäquate Klimatisierung der Leistungselektronik sicher, sorgen für eine konstante Wärmeverteilung und berücksichtigen wechselnde Wetterbedingungen ebenso wie den Zugangs- und Personenschutz.

Optimale Performance der Ladesäulen

Für die eigentlichen Ladesäulen, an denen die Elektrofahrzeuge wie an einer Tankstelle aufgeladen werden, produziert Rittal die Gehäuse – entweder als Standardgehäuse für Industrieanwendungen oder im kundenspezifischen Design. Die Gehäusetechnik ist beim Aufbau der Lade-Infrastruktur ein wichtiger Faktor – es sind Schutzarten, Widerstandsklassen, Skalierbarkeit und Klimatisierung zu berücksichtigen. Besonders geeignet sind doppelwandige Gehäuse, die den Stoßfestigkeitsanforderungen öffentlicher Schnellladesäulen entsprechen und widerstandsfähig ausgelegt werden können.

Wenn die Leistungsdichte nachlässt und die Elektrofahrzeuge nicht mehr ausreichend versorgt werden, lassen sich die Batterien anderweitig verwenden, etwa als alternative Versorgung der Ladestationen. Die Batterien werden hierfür je nach Anwendungsfall in einem Indoor- oder Outdoorgehäuse untergebracht. Rittal baut mit dem Kunden die Nutzung von Second-Life-Batterien aus und liefert entsprechende Gehäuselösungen.

Kunden verlangen eine weltweite Verfügbarkeit der Lösungen und Ersatzteile. Rittal hat die entsprechende Reichweite, die profunde Erfahrung sowie eine globale Organisation, um diese Anforderungen zu erfüllen. Somit ist Rittals Einstieg in die E-Mobilität eine ideale Ergänzung zum bestehenden Portfolio. Einen bedeutenden Auftrag führt Rittal bereits mit dem australischen E-Infrastrukturanbieter Tritium durch: Tritium, einer der Hersteller der bekannten IONITY-Ladestationen, bezieht hochwertige Outdoor-Ggehäuse von Rittal und wird in 26 Ländern die Infrastruktur für Elektrofahrzeuge weiter ausbauen. Zu den wichtigsten Kriterien für den Zuschlag gehörte die schnelle Verfügbarkeit der Komponenten. Rittal konnte mit seinem global verfügbaren Service und der hohen Produktqualität überzeugen. In einem weiteren Projekt setzt der Hersteller von Windenergieanlagen ENERCON bereits erfolgreich auf Komponenten von Rittal, um komplette Ladestationen zu implementieren – vom Transformator bis zur Ladesäule. (rhh)

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