Wirtschaftliche Papierproduktion

Papierhersteller erweitert Kapazitäten und setzt auf Automatisierung

Quelle: Siemens AG
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Die Kipas Holding (Kipas) ist seit 2015 in der Papierproduktion tätig und wird mit der Produktionsstätte in Soke in Zukunft rund 1.150.000 Tonnen Papier pro Jahr herstellen. Dazu erweitert das Unternehmen die Produktionskapazitäten in zwei Schritten um zwei neue Papiermaschinen PM2 und PM3. Die neue PM2 ist die größte Maschine ihrer Art in der Türkei und wurde hinsichtlich Elektrifizierung, Automatisierung und Antrieben mit Komponente aus dem Sipaper Fiber-Portfolio von Siemens ausgestattet. Durch die durchgängige Lösung profitiert Kipas von einer wirtschaftlichen Ersatzteilhaltung und einer Anlagenverfügbarkeit von 99 Prozent.

Kipas plant, mit der PM2 nach dem Projektabschluss im Juli 2020 jährlich rund 700.000 Tonnen an qualitativ sehr hochwertigem Papier mit Grammaturen von 90 bis 400 Gramm zu produzieren. Die Maschine selbst hat mit ihren 386 Metern Länge beachtliche Ausmaße und produziert Papier mit einer Konstruktionsgeschwindigkeit von 1.200 Metern pro Minute.

Gebaut wurde der Riese vom Maschinenbau-Spezialisten Voith, der für die Automatisierung auf das Prozessleitsystem Simatic PCS 7 von Siemens als einheitliche, durchgängige Lösung zur Steuerung und Digitalisierung der Anlage setzt. Für die Antriebstechnik setzt man auf den Sipaper Drives-Standard mit dem Sipaper Safety Integrated-Sicherheitspaket.

Umfangreiches Antriebs- und Elektrifizierungslösung

Für die Elektrifizierung liefert Siemens rund 200 Verteilerstationen mit einer Leistung von circa 120 Megawatt. Hinzu kommen fast 500 Mehrmotorantriebe und Nieder- sowie Mittelspannungsmotoren und 750 Sinamics G120- und S120 Umrichter. Das Motormanagement-System Simocode, dezentrale Peripherien ET 200SP und 3RW44-Sanftstarter runden die Ausstattung ab und sichern eine Gesamtleistung der PM2 von 160 Mega Volt Ampere.

Mit der von Voith installierten Automatisierungslösung von Siemens profitiert Kipas von einer sehr hohen Maschinenverfügbarkeit von 99 Prozent, unkomplizierter, wirtschaftlicher und kostengünstiger Ersatzteilhaltung, umfangreichen After-Sales-Services und bei Bedarf schneller Unterstützung der Profis vor Ort. (rhh)

Siemens AG

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