Prognose des eco-Verbands

Schnelles Wachstum für Mobilitäts-Ökosysteme

Quelle: Schwoaze auf Pixabay
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Zukünftig werden immer mehr Daten von Sensoren, Elektronikkomponenten und On-Board-Entertainmentsystemen dabei helfen, die Mobilität und das Fahrerlebnis zu verbessern, stellen die Autoren des Leitfadens Vernetze und autonome Mobilität fest, den der eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. kürzlich veröffentlicht hat.

Sind heute viele Autos noch isoliert unterwegs, werden diese zukünftig immer stärker in weltumspannende Mobilitäts-Ökosysteme integriert sein. „Klassische Automobilhersteller und Technologieunternehmen werden künftig noch viel enger kooperieren als sie es heute schon tun. Dreh- und Angelpunkt dieser Entwicklung ist die Internetwirtschaft – insbesondere hinsichtlich Sicherheit, Vernetzung und digitaler Infrastrukturen“, sagt Alexander Rabe, Geschäftsführer des eco Verbands.

Wie groß das Potenzial der zunehmenden Vernetzung ist, das zeigen heute bereits Navigationssysteme, die online untereinander Daten austauschen und so das Verkehrsaufkommen bei der Routenplanung immer besser berücksichtigen. „Die Automobilindustrie steckt mitten in einem Transformationsprozess“, sagt Thorsten Stuke, Mobility-Experte im eco Verband und einer der Autoren des Leitfadens Vernetzte und autonome Mobilität. Das Silodenken sei ein Auslaufmodell. „OEMs, Zulieferer und Software-Produzenten arbeiten innerhalb der Supply-Chain immer stärker vernetzt“, sagt Stuke.

Durchschnittlich 20 Prozent Wachstum pro Jahr bis 2022 prognostizierte eine eco-Studie für den Industrial-IoT-Markt in der Automobilindustrie. Ein Treiber dieser Entwicklung sind immer smartere Städte und autonomere Autos. Hier werden gewaltige Datenmengen austauschen – sei es untereinander oder im Zusammenspiel mit Komponenten der Verkehrsinfrastruktur, etwa mit Ampeln oder der Fahrbahn.

Diese Daten zur Verkehrssituation, zum Wetter, zu Entertainment-Profilen, Daten aus Satellitensystemen und das Verhalten der anderen Verkehrsteilnehmer bilden die Grundlage für neue Geschäftsmodelle. Deren Ziel ist es, dem Nutzer individuelle und bestmögliche Mobilitätsangebote zur Verfügung stellen – etwa in Form von Parking-Apps, Reiseportalen oder Verkehrsleitsystemen.

Matrix für den Datenschutz im vernetzten Auto

„Grundlage für erfolgreiche Geschäftsmodelle ist eine angemessene Sicherheit und Schutz der Daten, die im vernetzten Auto entstehen“, sagt Stuke. Dabei stellen nicht alle Daten, die im vernetzten Auto entstehen, die gleichen hohen Schutzanforderungen an die verarbeitende Infrastruktur. Anonymisierte Daten zu Stau und Verkehrsaufkommen, die rein der Information anderer Verkehrsteilnehmer dienen, sollten beispielsweise ohne große Hürden nutzbar sein.  (rhh)

eco – Verband der Internetwirtschaft e. V.

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