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Deutsche Unternehmen sehen USA als Vorreiter bei Industrie 4.0 – Bundesrepublik auf Rang 2

Industrie 4.0
Bikom-Umfrage: Deutsche Unternehmen sehen USA als Vorreiter bei Industrie 4.0

Industrie 4.0 Bitkom Studie
Deutschland steht laut einer Umfrage des Bitkom auf dem zweiten Platz bei Industrie 4.0.
Bild: Alexander Limbach/ stock.adobe.com

Die Fertigungs-Industrie steuert knapp ein Viertel zum deutschen BIP bei. In kaum einem anderen Land hat die Industrie eine ähnlich große Bedeutung. In der entscheidenden Zukunftsfrage sehen die deutschen Industrie-Unternehmen jedoch die USA vorne: Jedes vierte deutsche Industrie-Unternehmen (25 Prozent) nennt die USA den Vorreiter der vernetzten Produktion, der Industrie 4.0.

Deutschland belegt mit 16 Prozent der Nennungen Platz zwei. Dahinter folgen mit jeweils 15 Prozent China und Japan. 13 Prozent der Befragten sehen Südkorea auf dem Spitzenplatz.

Zu diese Ergebnis kommt der Digitalverband Bitkom in einer repräsentativen Befragung. Mehr als 550 Industrie-Unternehmen ab 100 Beschäftigen in Deutschland haben daran teilgenommen.

„Industrie 4.0, das ist die durchdigitalisierte und unternehmensübergreifend vernetzte Industrie. Mit der schnellen Einführung des Mobilfunkstandards 5G in Deutschlands Fabriken werden die Karten neu gemischt“, erklärt Christina Raab, Mitglied im Bitkom-Präsidium.

Industrie 4.0: Erfolgsfaktor proaktives Management

Der Erfolg Deutschlands im Bereich Industrie 4.0 hat laut der Befragten mehrere Gründe:

  • 55 Prozent halten vor allem ein proaktives Management in den Unternehmen für ausschlaggebend
  • 39 Prozent sehen die besseren gesetzlichen Rahmenbedingungen als großen Vorteil
  • Nur jedes vierte Unternehmen sieht Deutschland als führend bei der Etablierung von Standards (24 Prozent)
  • Ebenfalls nur 24 Prozent billigen Deutschland bei den Investitionen in Forschung und Entwicklung eine Führungsrolle zu
  • 11 Prozent sprechen von einer starken Unterstützung durch die Politik im Bereich Industrie 4.0

Die Unternehmen bewerten das politische Engagement in anderen Länder besser (USA: 21 Prozent, China: 22 Prozent, Japan: 20 Prozent).

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„Wir brauchen bessere steuerliche Rahmenbedingungen für Investitionen in Industrie 4.0, eine Stärkung der Forschungs- und Entwicklungsförderung sowie gezielte Weiterbildungsangebote für die Beschäftigten“, sagt Christina Raab.

Für die nächsten Jahre rechnet die deutsche Industrie mit wenig Verschiebungen im Wettbewerb mit anderen Standorten.

So geben 20 Prozent der Unternehmen an, dass auch im Jahr 2030 die USA in dem Bereich führend sein werden. Jeweils 15 Prozent nennen Deutschland und Südkorea, 14 Prozent Japan.

Chinas Zukunft sehen die Unternehmen hingegen kritisch: Lediglich 12 Prozent geht davon aus, dass China zukünftig an erster Stelle stehen wird. (wag)

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