IFOY-Award

Das sind die Gewinner des IFOY-Awards

Gewinner des IFOY Awards 2019
Vertreter der Siegerfirmen des IFOY Awards 2019 mit ihren Preisen, die in der Wiener Hofburg verliehen wurden. Bild: Oskar Steimel / IFOY
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Am 26. April wurden in der Wiener Hofburg die Gewinner des „International Intralogistics and Forklift Truck of the Year Awards“, kurz IFOY, bekanntgegeben. Vor mehr als 600 Gästen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien durften Vertreter der Intralogistikanbieter Cargometer, Jungheinrich, ProGlove, The Raymond Corporation, Still und UniCarriers Europe einen Preis entgegen nehmen.

Für den Wettbewerb waren 15 Lösungen und Geräte aus sechs Kategorien nominiert. Nach einem dreiteiligen Audit stimmten 29 Juroren über die Sieger ab. Bis zur großen Galanacht blieben die Ergebnisse allerdings geheim.

Die geschäftsführende Vorsitzende der IFOY-Jury, Anita Würmser, erklärte, dass auch dieses Jahr die Entscheidung in allen sechs Kategorien, darunter auch die erstmals ausgelobte Start-up-Kategorie, wieder eng ausgefallen sei. Während des dreiteiligen Audits habe sich gezeigt, „dass die Nominierten in puncto Innovationsgrad und Kundennutzen ihren Wettbewerbern auf dem Markt zum Teil um Längen voraus sind“, wird Würmser in einer Pressemitteilung zitiert.

 

Wiener Unternehmen gewinnt Software-IFOY-Award

Laut Pressemitteilung freuten sich besonders die lokalen Gäste über den Gewinner in der Kategorie „Intralogistics Software“: Die Wiener Cargometer GmbH wurde für ihr On-the-fly Freight Dimensioning ausgezeichnet. Dieses Werkzeug zur Frachtvermessung am fahrenden Stapler verfügt über 3D-Objektvermessungstechnologie, die über Kameras verfügt, die auf den Toren der Werkshalle installiert werden. Für Firmen biete sich dadurch die Möglichkeit, „ihren Ertrag durch korrekte Tarifermittlungen für die Fracht zu steigern“, heißt es in der Pressemitteilung.

Den Preis der Kategorie „Warehouse Truck“ gewann die Jungheinrich AG aus Deutschland. Die Hamburger bekamen eine Trophäe für das Lagertechnikgerät Schubmaststapler ETV 216i überreicht – das weltweit erste Gerät mit vollständig integrierter Lithium-Ionen-Batterie. Dies markiere den Beginn einer neuen Generation von Schubmaststaplern. Die Jury war von Performance und Design überzeugt.

Der US-amerikanische Flurförderzeugspezialist The Raymond Corporation, ein Tochterunternehmen von Toyota, holte sich bei der ersten Nominierung gleich eine Trophäe. In der Kategorie „Special of the Year“ konnte der Raymond Virtual Reality Simulator die Preisrichter überzeugen. Der VR-Simulator ermöglicht es Staplerfahrern, mit einer Virtual-Reality-Brille an einem realen Raymond-Gerät ausgebildet und getestet zu werden. Hier gefielen sowohl die realistische Darstellung Arbeitsumgebung als auch die Datengenerierung zur individuellen Trainingsanpassung der Staplerfahrer.

 

 

In der Kategorie „AGV & Intralogistics“ Robot konnte die Still GmbH den IFOY-Award einsacken. Das Hamburger Unternehmen wurde für seinen Routenzug mit einem LTX50-Schlepper und automatischer Be- und Entladung ausgezeichnet. Insbesondere die Idee der Kombination von automatisiertem Fahren und automatisierter Lastübergabe beeindruckte die Jury. „Die kostengünstige und leicht skalierbare Lösung wurde einfach umgesetzt, bringt dem Anwender aber einen großen Nutzen – zum Beispiel in der Produktionsversorgung“, heißt es in der Pressemitteilung.

Die Firma UniCarriers Europe AB setzte sich in der Kategorie „Counter Balanced Truck“ durch. Der Hersteller ging mit dem TX 3 3-wheel mit einer Tragfähigkeit von 1,6 Tonnen ins Rennen. Für die Preisrichter waren der geringe Energieverbrauch, die Rundumsicht, die vollelektrische Lenkung und zahlreiche Verbesserungen bei der Ergonomie ausschlaggebend. Die wichtigste Innovation für die Jury: „eine freischwingende, ergonomische Armlehne, die wahlweise mit einem aus dem Schubmaststaplersegment bekannten Mini-Lenkrad oder einem normalen Lenkrad erhältlich ist“.

Den erstmals verliehenen Award in der Kategorie „Startup of the Year“ konnte die Münchner Firma ProGlove (Workaround GmbH) gewinnen. Das Jungunternehmen wurde für seinen gleichnamigen intelligenten Handschuh zum Scannen von Barcodes und 2D-Codes ausgezeichnet. „Es überzeugte durch die Entwicklung eines leistungsfähigen Scanners in der Größe einer Streichholzschachtel, der unkompliziert auf einen Handschuh geklickt werden kann“, so die Pressemitteilung. Dadurch habe der Bediener stets beide Hände frei.

 

Juroren und Berater-Teams aus der Wirtschaft vergeben IFOY Awards

Der IFOY Award ist ein maßgeblicher Innovationspreis in der Intralogistik, der sich in der Branche etabliert hat. Der Verleihung geht ein dreistufiges Audit voraus. Die Geräte und Lösungen durchlaufen individuell abgestimmte Fahr- oder Funktionstests, darunter das rund 80 Kriterien umfassende IFOY Testprotokoll sowie den wissenschaftlichen IFOY Innovation Check. Die Finalisten werden von den Juroren und deren Berater-Teams aus der Wirtschaft genau unter die Lupe genommen, bevor ein Votum abgegeben wird. Entscheidend sei, dass die Nominierten nicht miteinander verglichen würden, sondern mit Wettbewerbsgeräten am Markt.

Träger des IFOY Awards, der unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie steht, ist der Fachverband Fördertechnik und Intralogistik im VDMA. Partner des IFOY ist die Hannover Messe. Palettenpartner des IFOY Awards ist Chep, Weltmarkführer im Pooling von Paletten und Behältern. Technologiepartner ist der Batterieladespezialist Fronius.

IFOY Testberichte und Innovation Checks aller Finalisten finden Sie hier: https://www.ifoy.org/ifoy-2019/nominierungen-2019

IFOY AWARD WWW.IFOY.ORG

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