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PwC Deutschland beteiligt sich an Cybus GmbH – Smart Factory mit der Software Cybus Connectware

Smart Factory
Industrie 4.0: PwC Deutschland beteiligt sich an Cybus GmbH

Smart Factory, drahtloses Kommunikationsnetz, Industrie 4.0
Die Smart Factory steht im Zentrum der Industrie 4.0.
Bild: metamorworks/
stock.adobe.com

Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland beteiligt sich über ihre Beteiligungsgesellschaft PwC Holdings Germany GmbH mit einer Minderheitsbeteiligung an der Cybus GmbH. Mit etwa 30 Mitarbeitern hat sich das Wachstumsunternehmen auf Konnektivitäts-Anwendungen im Bereich des Internets der Dinge im produzierenden und industriellen Umfeld spezialisiert.

Die Softwarelösung Cybus Connectware vernetzt Maschinen und Systeme von Unternehmen und ihren Zulieferern miteinander. Durch die Vernetzung können Unternehmen ihre Produktionsprozesse automatisieren und optimieren.

Die Technologie ist hersteller- und anwendungsübergreifend. Sie stellt alle erfassten Daten in Echtzeit über eine einheitliche Schnittstelle zur Verfügung. Durch integrierte Sicherheitslösungen behält das produzierende Unternehmen die uneingeschränkte Hoheit über die Daten sowie volle Zugangskontrolle zu allen ein- und ausgehenden Datenströmen.

„Wir wissen, die Digitalisierung der industriellen Produktion ist für viele Unternehmen in Deutschland eine große Herausforderung. Ihr Gelingen ist aber entscheidend für die Zukunftsfähigkeit im immer härter werdenden Wettbewerb. Hier wollen wir Unternehmen zur Seite stehen. Deswegen investieren wir in Cybus„, betont Dr. Ulrich Störk, Sprecher der Geschäftsführung bei PwC Deutschland.

„Wir glauben an ihre Software-Lösung und sehen sie als Wegbereiter für eine vernetzte digitale Wirtschaft. Durch unsere Beteiligung treiben wir die digitale Transformation in Deutschland voran und ermöglichen Industrie- und Produktionsunternehmen Zukunftsfähigkeit“, so Störk weiter.

Effiziente Vernetzung bei gleichzeitig höchsten Sicherheitsstandards

Die Smart Factory steht im Zentrum der Industrie 4.0. Sie steht für eine Produktionsumgebung, die durch eine umfassende Vernetzung Informationen system-, abteilungs- und unternehmensübergreifend verfügbar macht und zusammenführt. Dazu gehören Fertigungsanlagen und Logistiksysteme.

Damit diese automatisierte Produktionsumgebung funktioniert, werden Maschinen und Systeme intelligent vernetzt und kommunizieren miteinander. Eine smarte Fabrik eröffnet Unternehmen das Potenzial, die Effizienz und Qualität ihrer Produktionsprozesse und -abläufe zu steigern und auf diese Weise nicht nur Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Durch die Effizienzsteigerung wird auch Energie gespart und Verschwendung reduziert.

PwC-Studie: Unternehmen lassen Datenpotenziale weitestgehend ungenutzt

Engpässe werden vermieden und freie Ressourcen so effizient wie möglich genutzt. Die Digitalisierung einer Fabrik bezieht eine Vielzahl an Applikationen und Akteuren über das eigene Unternehmen hinaus mit ein, die Zugang zu den Produktionsdaten benötigen.

Der Einsatz von Cybus Connectware ermöglicht mit einer einzigen Software die Einführung von Standardprozessen für die Maschinendatenerfassung, -verarbeitung und -nutzung. Dies bezieht sich gleichermaßen auf interne Systeme wie die Unternehmensplanung (ERP) und externe Cloud-Dienste und Services.

Die Smart Factory-Lösung erlaubt eine effiziente Vernetzung der Produktionsstätten bei höchsten Sicherheitsstandards und sorgt für eine ideale Verbindung zwischen der operativen Technologie (OT) und der Informationstechnologie (IT). Ein Anwendungsbeispiel für die Integration von OT und IT zeigt unser Beitrag „Cybus realisiert digitale Lösungen in Porsche-Werken“.

Industrie- und Produktionsunternehmen können auf Basis transparenter Echtzeitdaten aus der realen Produktionsumgebung ihre Prozesse automatisieren und optimieren.

Industrie-4.0-Konzept der Smart Factory, Arbeiter, Roboterarme und Fließband
Industrie-4.0-Konzept der Smart Factory.
Bild: Ico Maker/stock.adobe.com

„Bei der Realisierung von Smart-Factory-Konzepten ist die Verbindung der beiden Welten, die sogenannte OT/IT-Convergence, eine wesentliche Voraussetzung für die effiziente Vernetzung von Maschinen und Systemen. Diese Verbindung herzustellen, ist für viele Unternehmen eine der größten Herausforderungen in der digitalen Transformation“, sagt Matthias Odrobina, Geschäftsführer der PwC Holdings Germany GmbH.

„Die Softwarelösung von Cybus löst genau dieses Problem. Sie fungiert als technologieneutraler Vermittler und überwindet typische Kompatibilitätsbarrieren zwischen verschiedenen Systemen. Wir freuen uns darauf, Cybus als Investor und Partner in der anstehenden Wachstumsphase dabei unterstützen zu können, diese Lösung am Markt zu adressieren“, so Odrobina weiter.

Mit der Software-Lösung von Cybus können Unternehmen ihre Fertigung eigenständig digitalisieren. Basierend auf bewährten Anwendungsfällen stellt Cybus eine moderne Software-Architektur für Smart Factories bereit. Die Software ist modular aufgebaut. Diese Modularität ermöglicht Unternehmen, die neue IT-Architektur flexibel, schrittweise und individuell für ihre Fertigung aufzubauen.

Das erlaubt es, die Cybus Connectware unbegrenzt zu erweitern. So können auch zukünftige Entwicklungen berücksichtigt und mühelos integriert werden.

Kombinierte Expertise treibt industrielle Digitalisierung voran

Der Austausch zwischen den Unternehmen, die Entwicklung möglicher gemeinsamer Geschäftsansätze sowie die Vernetzung mit PwC-Industrieexperten und -kunden unterstützt die Entwicklung der Wachstumsunternehmen und treibt die industrielle Digitalisierung in Deutschland weiter voran.

„PwC Deutschland als Lead-Investor an Board zu haben, ist für uns ein wichtiger Schritt, um unsere Kunden in ihrem Vertrauen in uns und unsere Technologie zu bestärken. PwC Deutschland ist seit Jahrzehnten als Begleiter von Industrieunternehmen etabliert“, betont Peter Sorowka, CEO von Cybus.

„Durch die langjährige Erfahrung, auch im Bereich der digitalen Transformation, kennt die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft die Herausforderungen der Wirtschaft und gleichzeitig die Ansprüche, die an Technologie-Anbieter gestellt werden“, so Sorowka weiter.

Neben PwC Deutschland beteiligen sich weitere Investoren an dem Unternehmen. Die Investorenrunde stellt ein Wachstumskapital mit einem Gesamtvolumen von rund acht Millionen Euro; etwa die Hälfte kommt von PwC Deutschland. (bec)

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