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Ergebnisse der Lünendonk-Studie Future of IT – die Rolle der IT bei der Digital Business Transformation

Lünendonk-Studie zu Digital Business Transformation
Wie ändert sich die Rolle von IT?

Lünendonk Studie IT Cloud
Innovationen und digitale Technologien rund um Cloud, Künstliche Intelligenz oder Robotics wurden in der Corona-Krise schneller adaptiert als in den Jahren zuvor. Somit hat sich die IT in vielen Unternehmen als zentraler Innovationspartner des Business erwiesen. Bild: Dilok/stock.adobe.com

Mit Blick auf die kommenden Jahre steigen in 95 Prozent der Unternehmen die Budgets zur Cloud-Transformation und IT-Modernisierung, während 78 Prozent ihre Ausgaben für den Aufbau einer klima- und ressourcenschonenden IT-Supply-Chain erhöhen. 73 Prozent stellen weiterhin mehr Geld für Kundenzentrierung und Digital Experience zur Verfügung. Dies sind ausgewählte Ergebnisse der Lünendonk-Studie „Future of IT – die Rolle der IT bei der Digital Business Transformation“, die in fachlicher Zusammenarbeit mit Wipro erstellt wurde.

Für die Lünendonk-Studie „Future of IT – die Rolle der IT bei der Digital Business Transformation“ wurden 23 persönliche Interviews mit CIOs und IT-Verantwortlichen aus dem gehobenen Mittelstand und Konzernen der Branchen Financial Services, Manufacturing & Automotive, Retail & FMCG, Telco und Logistik geführt.

Die Studie zeigt auf, wie sich die Rolle der IT ändert und welchen Einfluss sie auf das Business hat, welche Themen im Zuge von Transformationsprogrammen und Nachhaltigkeitszielen im Fokus stehen und welche Investitionen getätigt werden sollen.

Cloud-Transformation wird durch Wandel der IT verstärkt

In den Jahren vor Corona dominierte die reine Migration von IT-Systemen und -Anwendungen in die Cloud (Lift & Shift), wobei der tatsächliche Umbau des IT-Stacks zu einer Cloud-native-Architektur oft vernachlässigt wurde. Infolge neuer Anforderungen an die IT, unter anderem an Skalierbarkeit und Flexibilität der IT-Prozesse, entscheiden sich immer mehr Unternehmen, ihre IT-Architektur zu erneuern.

Bereits 52 Prozent der befragten IT-Verantwortlichen sind mit entsprechenden Projekten zum Aufbau einer Cloud-basierten IT-Architektur und dem Einsatz von Cloud-native-Technologien in der Anwendungsentwicklung und -modernisierung weit fortgeschritten. Nur 11 Prozent der Unternehmen stehen noch ganz am Anfang ihrer Cloud Journey.

Durch eine Cloud-Transformation erhoffen sich die befragten Unternehmen verschiedene Mehrwerte. 90 Prozent der Unternehmen gehen durch eine Cloud-Transformation von einer schnelleren Reaktionsfähigkeit auf die veränderten Markt- und Kundenanforderungen aus.

Weitere 90 Prozent erwarten durch die Cloud eine Beschleunigung der Innovationsgeschwindigkeit und der digitalen Transformation. Ein höheres IT-Sicherheitsniveau erhoffen sich etwa 84 Prozent. Die Entwicklung neuer digitaler und datenbasierter Geschäftsmodelle schätzt lediglich die Hälfte der Befragten als einen Mehrwert der Cloud-Transformation ein.

Lünendonk Studie IT Grafik Cloud Transformation
Bild: Lünendonk

„In den letzten Jahren hat sich die Wahrnehmung unserer Kunden zur Cloud massiv verändert. Die Cloud ist mittlerweile als Innovationsmotor unverzichtbar“, erklärt Chris Fraune, Head of Sales Germany & Austria bei Wipro.

„Vor allem die Bereiche Marketing, Vertrieb und Kundenservice entwickeln sich in der digitalen Welt immer mehr zu Kernprozessen, die im Sinne der Kundenzentrierung stärker integriert betrachtet werden müssen. Hier wird die Cloud für die digitale Abbildung dieser Prozesse und zur datenbasierten Steuerung der kundenzentrierten Bereiche in Zukunft eine noch eine größere Rolle spielen“, ergänzt Mario Zillmann, Partner bei Lünendonk und Hossenfelder und Autor der Studie.

Steigende Aufgaben innerhalb der IT verstärken den Fachkräftemangel

Da die IT inzwischen viel stärker als Business Enabler wahrgenommen wird als in der Vor-Corona-Zeit, steigen die Aufgaben der IT-Abteilungen stetig an, was den Mangel an IT-Fachkräften noch weiter verstärkt.

Gerade in den Bereichen Softwareentwicklung, Cloud-Architektur, Business-Architektur, Security und Daten fehlen Digital- und IT-Expertinnen und -Experten. Um den Mangel auszugleichen, greifen eine Vielzahl von Unternehmen auf externe Dienstleister zurück.

Dementsprechend sind für 83 Prozent der Unternehmen externe Dienstleister im Zuge von Transformationsprogrammen „sehr wichtig“ oder „eher wichtig“. Allerdings stehen IT-Dienstleister ebenfalls vor der Herausforderung, Fachkräfte zu gewinnen, um die eigenen Projektanfragen bedienen zu können.

Aus diesem Grund wollen 90 Prozent der Unternehmen zukünftig intensiver strategische Dienstleistungspartner entwickeln und diese langfristig binden, um die Lieferfähigkeit sicherzustellen.

Lünendonk Studie IT Grafik Modernisierung
Bild: Lünendonk

Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, greifen die Unternehmen auf verschiedene Varianten zurück. Die Mehrheit der Befragten (95 %) setzen intensiver auf eine Aus- und Weiterbildung der IT-Mitarbeiter in den neuen Aufgabenbereichen, während weitere 63 Prozent verstärkt mit externen Beratungs- und IT-Dienstleistern zusammenarbeiten. (eve)

 

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