5G Mobilfunkstandard

Qualitätsdaten für die vernetzte Produktion erfassen

ZEISS erfasst via 5G-Standard Qualitätsdaten für die vernetzte Produktion im Fahrzeugbau; Quelle: ZEISS
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Der 5G-Mobilfunkstandard bringt für private Nutzer und auch für die zukünftige vernetzte Produktion viele neue Möglichkeiten. Dies hat ZEISS auf der diesjährigen Hannover Messe in der 5G-Arena mit einem System zur Erfassung von Qualitätsdaten via 5G in Fahrzeugproduktionslinien gezeigt.

ZEISS bietet im Fahrzeugbau, innerhalb hochautomatisierter Fertigungen, Lösungen, mit denen sich geschlossene Qualitätsregelkreise entlang der gesamten Prozesskette implementieren lassen. Bereits kleinste Abweichungen an Teilen lassen sich automatisch an die Fertigungssysteme zurückmelden und nachjustieren, bevor aus sich verstärkenden Abweichungen tatsächliche Fehler werden.

Innerhalb der Produktionslinie messen die Roboterzellen ZEISS AICell mt verschiedenen Sensoren alle notwendigen Parameter, wie Spaltbreiten und Bündigkeiten oder die Oberflächenqualität der Karosserie. In der Messzelle zeigt das Unternehmen, wie mit einem sogenannten Punktewolkensensor ZEISS AIMax cloud komplexe Geometriemerkmale schnell und effizient erfasst und ausgewertet werden können. Eine schnelle, umfassende Vernetzung und Auswertung dieser großen Menge an digitalen Qualitätsinformationen ist unverzichtbar für die Prozesssteuerung in Produktionslinien in Echtzeit.

Neuartige Möglichkeiten durch 5G

„Da 5G eine höhere Bandbreite und Geschwindigkeit sowie mehr Kapazität für einzubindende Geräte/Systeme bereitstellt, lassen sich damit in der vernetzten Fertigung zukünftig eine viel höhere Zahl von Sensor-, Steuerungs- und Qualitätsdaten generieren, auswerten und übertragen. Maschinen und Anlagen können direkt miteinander kommunizieren. Das bringt unseren Kunden neue Möglichkeiten für eine flexiblere, transparentere und weiter automatisierte Produktion und noch bessere Qualität“, so Kai-Udo Modrich, Head of Car Body Solutions in der Sparte Industrial Quality Solutions von ZEISS.

Modrich verweist darauf, dass eine zunehmende Anzahl der Fertigungsvarianten auf den Produktionslinien die Fähigkeit zur schnellen und automatisierten Rekonfigurierbarkeit aller Betriebsmittel, wie Produktions- und Messroboter oder der Fördertechnik, erfordert. Zudem war ZEISS auf der Hannover Messe mit weiteren digitalen Lösungen vertreten, die es den Anwendern ermöglichen, ihre Produktion zu überwachen, zu steuern und zu dokumentieren:

  • Am Messestand von Microsoft wurde eine integrierte Lösung gezeigt, die spektroskopische Messwerte, wie Fettgehalt, Feuchtigkeit oder Salzgehalt bei der Fertigung von Nahrungsmitteln, direkt von der Produktionslinie auswertet und mit der Cloud-Computing Plattform Microsoft Azure zur Verfügung stellt. Dank dieser Lösung haben Anwender jederzeit Zugriff auf Daten und Erkenntnisse, um die gewünschte Produktqualität noch effizienter zu erreichen.
  • Darüber hinaus stellt ZEISS mit ZEISS GUARDUS die etablierte homogene Plattform für das durchgängige Erfassen, Visualisieren und Überwachen sämtlicher Produkt- und Prozessdaten entlang der Wertschöpfung in Produktionsbetrieben vor. Alle Anforderungen aus dem Qualitäts- und Produktions-Management (CAQ, BDE, MDE, TRA & KPI) werden in einer digitalen Anwendung abgebildet. Auch die Produktentwicklung sowie die Darstellung von Kunden- und Lieferantenbeziehungen lassen sich für den Kunden integrieren. (rhh)

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