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Webroot Threat Report 2020: Phishing-Versuche im vergangenen Jahr um 640 Prozent gestiegen

Webroot Threat Report 2020
Phishing-Versuche nahmen im vergangenen Jahr um 640 Prozent zu

Die Zahl versuchter Phishing-Angriffe hat im vergangenen Jahr um 640 Prozent zugenommen.
Die Zahl versuchter Phishing-Angriffe hat im vergangenen Jahr um 640 Prozent zugenommen.
Bild: the_lightwriter/ stock.adobe.com
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Laut Webroot Threat Report 2020 von OpenText werden die Angriffsmethoden von Cyber-Kriminellen immer ausgefeilter und ausdauernder. Der Untersuchung zufolge nahm versuchtes Phishing gegenüber dem vergangenen Jahr um 640 Prozent zu; gegen Windows 7 gerichtete Malware um 125 Prozent. Die Auswertung basiert auf Metriken der Webroot-Plattform, einer Cloud-basierten Machine-Learning-Architektur.


„In der Cyber-Sicherheitsbranche ist die einzige Gewissheit, dass es keine Gewissheit gibt – und auch keine Patentlösungen“, sagte Hal Lonas, Senior Vice President und CTO von OpenText.

Unternehmen und Anwendern empfiehlt er, sich auf zukünftige Angriffe vorzubereiten, indem sie einfache Schritte Richtung Cyber-Resilienz unternehmen. Zudem soll ein gründlicher Verteidigungsansatz verfolgt werden, der das Benutzerverhalten und den besten Schutz für Netzwerk und Endpunkte berücksichtigt.

Webroot Threat Report 2020: Zahl der Phishing-URLs steigt

Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Phishing-URLs um 640 Prozent. Jede vierte davon befindet sich auf einer ansonsten nicht kriminellen Domain. Die Top-Seiten, die Cyber-Kriminelle missbrauchen, sind Facebook, Microsoft, Apple, Google, PayPal und DropBox.

Die Seitenkategorien, die am häufigsten von Phishern gekapert werden, sind: Krypto-Börsen (55 Prozent), Gaming-Seiten (50 Prozent), Web-Mail (40 Prozent) und Payment-Dienste (32 Prozent).

Microsofts veraltetes Betriebssystem Windows 7 ist ein Risiko

Die Zahl der IP-Adressen, die mit Windows Exploits in Verbindung gebracht werden können, nahm um 360 Prozent zu.

Die Mehrzahl davon zielte dabei auf veraltete Betriebssysteme ab: Allein bei gegen Windows 7 gerichteter Malware zeigte sich eine 125-prozentige Zunahme. 94 Prozent der für den Webroot Report untersuchten Malware wurde nur auf einem PC gefunden. Das stellt den höchsten jemals festgestellten Wert dar.

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Die Malware versteckt sich zum größten Teil in nur vier Bereichen: 85 Prozent der Schadsoftware befinden sich in %temp%, %appdata%, %cache%, oder %windir%. Bei Geschäfts-Computern befindet sich sogar mehr als die Hälfte (54 Prozent) in %temp%-Ordnern.

Dieser Gefahr kann man begegnen, indem man eine Regel für Windows festlegt, die es verbietet, Programme aus dem Temp-Verzeichnis heraus auszuführen.

Private Geräte bleiben anfälliger als Geschäftsrechner

Ein privater Rechner ist doppelt so oft infiziert wie ein geschäftlicher. Mehr als 35 Prozent der privaten Geräte waren dreimal oder häufiger infiziert. Bei fast zehn Prozent wurden sechs oder mehr Infektionen festgestellt.

Die von Webroot untersuchten Daten zeigen außerdem, dass die Regionen, die am wahrscheinlichsten angegriffen werden, vorrangig ältere Betriebssysteme nutzen. Unternehmen, die es Mitarbeitern erlauben, mit privaten Geräten auf das Unternehmensnetzwerk zuzugreifen, setzen sich laut Report einem hohen Risiko aus.

Webroot Threat Report analysiert mehr als 37 Milliarden Domains

Der Webroot Threat Report 2020 präsentiert Analysen, Ergebnisse und Erkenntnisse des Webroot-Threat-Forschungsteams zum aktuellen Stand von Cyber-Bedrohungen. Der Bericht analysiert Proben von mehr als 37 Milliarden URLs, 842 Millionen Domains, vier Milliarden IP-Adressen, 31 Millionen aktiven Mobile-Apps und 36 Milliarden File Behavior Records.

Die Webroot-Plattform macht sich die Cloud und Künstliche Intelligenz zunutze, um Unternehmen und Einzelpersonen vor Cyber-Bedrohungen zu schützen.

Mehr Informationen gibt es auf der Webroot-Website.


Kontakt zu OpenText


Open Text Software GmbH
Werner-von-Siemens-Ring 20
85630 Grasbrunn
Tel.: +49 89 4629 0
Website: www.opentext.de

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